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Österreichischer Bob- und Skeletonverband

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A-6020 Innsbruck

Ein fünfter Platz als bestes Ergebnis bei der Junioren-WM

Ein fünfter Platz als bestes Ergebnis bei der Junioren-WM

Innsbruck, 

13. März 2026
Skeleton-Junioren-WM in Altenberg bei April-Wetter. Roman Tanzer (23) holte am Donnerstag in seinem letzten Junioren-Jahr Platz 5 (+1,22).

„Eine gewaltige Leistungssteigerung für ihn: Im Vorjahr war Roman in St. Moritz Siebzehnter“, sagt Skeleton-Nationalteamtrainer Michael Grünberger. „Mit der Qualität seiner Läufe bin ich sehr zufrieden. Er hat sich die Linien in Altenberg mit seiner Trainerin Agathe Bessard wirklich gut erarbeitet.“

Aufholbedarf sieht Grünberger sowohl bei der Startzeit als auch beim Material. „Das ist ein Auftrag an den Verband und mich als Nationalteamtrainer, dass wir auch unsere nachrückende Garde im Europacup und Weltcup mit breiterem Material ausrüsten. Für diese Bedingungen mit hoher Luftfeuchtigkeit und hohen Temperaturen fehlt Roman schlicht der richtige Schlitten. Wenn wir nicht in Schönheit sterben wollen, müssen wir da den nächsten Schritt gehen.“

Die Medaillen gingen an Yaroslav Lavreniuk (UKR, 1:53,52) vor Davis Valdovskis (LAT, +0,18) und Guoqing YU (CHN, +0,76).

Tanzers Teamkolleginnen hatten danach mit ähnlich schweren Bahnbedingungen zu kämpfen. Annia Unterscheider (22) belegte nach zwei durchwachsenen Läufen (9. und 8. Laufzeit) Rang 7 (+1,15), Teamkollegin Sarah Baumgartner (18) schob sich nach einem schweren Fehler in Lauf 1(13. Laufzeit) mit der drittbesten Laufzeit (58,34) im zweiten Heat auf Platz 11 (+1,53). In der U20-Wertung bedeutete das Platz 6 (+1,49).

Die deutschen Damen feierten einen Dreifachsieg durch Viktoria Hansova (1:56,16), Marie Angerer (+0,04) und Cosima Sebastian (+0,24). Bei den U20-Damen war es ein Doppelsieg durch Marie Angerer (1:56,20) und Cosima Sebastian (+0,20). Bronze ging an die Chinesin Yuxin Liang (+0,71).

Grünberger: „Annia Unterscheider hat ihre Trainingsleistungen nicht ins Rennen umsetzen können, wahrscheinlich hat sie sich selbst zu viel Druck gemacht. Die Linien waren gut, der Speed hat gefehlt. Sarah Baumgartner hat mit der drittbesten Laufzeit angedeutet welches Potenzial in ihr steckt.“

Im Mixed Teambewerb am Freitag bestätigte die junge Salzburgerin, dass sie mit der technisch anspruchsvollen Bahn immer besser zurechtkommt und legte nach bester Reaktionszeit (0,12) und viertbester Startzeit wieder die drittbeste Zeit bei den Damen hin. Teamkollege Roman Tanzer hielt Österreich bis zur zweiten Zwischenzeit auf Medaillenkurs, erwischte aber mit einer Zeit von 53,62 Sekunden (elfter und letzter Platz bei den Herren) am Ende den schlechtesten Lauf dieser Woche. In Summe blieb Rang 8 bei insgesamt elf Paarungen.