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Ein starker Lauf war zu wenig

Ein starker Lauf war zu wenig

Der erste Lauf beim Skeleton-Weltcup in Altenberg machte am Freitag Hoffnung auf eine Spitzenresultat von Samuel Maier. Er war in der technisch schwierigen Bahn pfeilschnell unterwegs, erzielte im unteren Bereich die Top-Geschwindigkeit und belegte zur Halbzeit den starken sechsten Rang.

Im zweiten Durchgang lief es aber bei weitem nicht mehr so gut. Maier baute mehrere Fehler ein und büßte zahlreiche Plätze ein. Am Ende musste er sich mit Rang 13 begnügen.

Florian Auer eröffnete am Freitag das Rennen in Altenberg, erwischte aber einen rabenschwarzen Tag. Er konnte sich wie schon zuletzt in Innsbruck nicht für den zweiten Lauf qualifizieren und belegte nur Rang 24.

„Der erste Lauf war wirklich sehr gut. Auf einer deutschen Bahn Top-Speed zu fahren, ist schon gewaltig. Im zweiten sind dann leider einige Dinge zusammengekommen. Schon am Start bin ich mit dem Rennanzug am Schlitten hängen geblieben. Dann ist vor allem auch im Kreisel ein Fehler passiert, der zu einer Kettenreaktion in den folgenden Kurven geführt hat. Es ist schade. Aber wir sind bald wieder in Altenberg hier. Dann werde ich versuchen, es besser zu machen.”

Nationaltrainer Jeff Pain zog Bilanz: „Der erste Lauf von Samuel war ausgezeichnet. Im zweiten waren dann leider zu viele Fehler drinnen. Er ist mit dem Druck, ein Top-Ergebnis holen zu können, heute nicht zurecht gekommen. Das ist ein Lernprozess, dem er sich stellen wird. Für Florian war es leider wieder ein harter Tag. Er hat seine Fehler an den ungünstigsten Stellen der Bahn gemacht, die deshalb enorm viel Zeit gekostet haben.”

Skeleton-Weltcup Altenberg, Herren:
1. Jungk (D) 1;51.71, 2. Grotheer (D) +0.11, 3. M. Dukurs (Let9 +0.45, 4. Semenov (Rus) +0.86, 5. Tregubov (Rus) +0.88 … 13. Maier (Ö) +1.30, … 24. Auer (Ö).

Foto: IBSF

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Comeback am Podium

Comeback am Podium

Beeindruckende Aufholjagd von Janine Flock beim Skeleton-Weltcup in Altenberg (GER). Nach Lauf 1 lag die 32-jährige Tirolerin Freitagmittag mit 0,28 Sekunden Rückstand auf die Halbzeitführende Tina Hermann aus Deutschland auf Rang 6. Mit neuem Bahnrekord (57,61 Sekunden) übernahm Flock im zweiten Heat zunächst die Führung. Nur die junge Russin Alina Tararychenkova (57,62) und Tina Hermann mit neuem Bahnrekord von 57,52 blieben auch am Ende vor der Österreicherin.

„Das war alles voll am Limit und dann auch noch der Bahnrekord, über den ich mich zumindest kurz bis zu Tinas Fahrt freuen durfte. Das war der erhoffte Schritt nach vorne", sagte Janine Flock, die mit 5,68 Sekunden Startzeit nur eine Hundertstelsekunde unter ihrer persönlichen Bestmarke, aufgestellt bei der WM 2020, wo sie Bronze geholt hatte, geblieben war.

Nach Flocks Bandscheibenproblemen beim Weltcupstart in Igls eine echte Überraschung. „Ich arbeite jeden Tag hart an meinem Start, ich konnte in dieser Woche schon wieder härter und mit mehr Gewicht trainieren. Dazu habe ich beim Aufwärmen etwas umgestellt, das super funktioniert hat. Da passen die einzelnen Puzzleteile einfach immer besser zusammen."

Selbst der Stunt auf einer Kufe nach der Omega-Kurve kostete Flock am Ende nur ein Lächeln: „Stimmt, diese Bahn kann auch richtig zubeißen, es ist ein bisschen wie ein Tanz auf rohen Eiern. Noch dazu, weil es heute richtig knackig und schnell war. Aber ich hatte keine Selbstzweifel, weil ich den Rhythmus der Bahn gespürt habe."

Im Rhythmus bleibt die Gesamtweltcup-Titelverteidigerin, die sich im Weltcup von Rang 6 auf 5 schob, in jedem Fall: „Heute geht es noch in die Kraftkammer, danach zusammenpacken. Morgen fahren wir vier Stunden Richtung Frankfurt zum Weltcup nach Winterberg. Ich hoffe, dass wir dort schon am Sonntag trainieren können."

Weltcup #3 Altenberg, Damen-Skeleton:
1. Tina Hermann (GER) 1:56,36 Minuten
2. Alina Tararychenkova (RUS) + 0,31 Sekunden
3. Janine Flock (AUT) + 0,37

Foto: IBSF

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Stockerlplatz im Visier

Stockerlplatz im Visier

„Im Training ist es recht gut gelaufen. Altenberg ist sicher eine Bahn, die uns deutlich besser liegt als Igls. Die technischen Herausforderungen sind hier ganz andere, das liegt uns besser”, sagt Österreichs Bob-Pilot Nummer eines Benjamin Maier im Vorfeld des Bob-Weltcups in Altenberg.

Nachdem er zuletzt in Innsbruck im Viererbewerb schon in Schlagdistanz zum Podium war, soll’s am Sonntag mit dem Sprung unter die Top-Drei klappen: „Chancen darauf haben wir!” Und im Zweier? „Ich habe leichte Probleme mit dem Rücken, was sich am Start etwas auswirkt. Das lässt sich im Vierer natürlich leichter kompensieren, wenn hinter mir drei Mann für Power sorgen”, sagt Maier.

Für Markus Treichl verlief das Training in Altenberg laut eigenen Aussagen etwas durchwachsen, aber: „Wir fahren hier sehr gerne und sind alle top motiviert.”

Katrin Beierl gibt sich zurückhaltend hinsichtlich ihrer Erwartungen: „Ich tue mich in Altenberg etwas schwerer als auf anderen Bahnen. Wenn ich im Bewerb gut durchs Omega komme, wäre ich schon sehr zufrieden.”

Bob-Weltcup Altenberg, Programm:

Samstag:

9 Uhr – Monobob Damen
13.30 Uhr – Zweierbob Herren

Sonntag:
9.30 Uhr – Zweierbob Damen
14 Uhr – Viererbob Herren

Foto: IBSF

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Strategie für die eisige Hassliebe

Strategie für die eisige Hassliebe

„Nach der WM im Februar bin ich mit keinem guten Bauchgefühl von hier weggefahren", erinnert sich Janine Flock an die Skeleton-WM in Altenberg im Februar 2021. Die Gesamtweltcupsiegerin 2020/21 hatte in allen vier Läufen im sächsischen Eiskanal keinen Grip, belegte am Ende Rang 16.

„Damals hatte ich keine Kontrolle über das Gerät, das ist zum Glück diesmal völlig anders", lächelt die 32-jährige Heeressportlerin nach sechs gelungenen Trainingsfahrten auf der 1413 Meter langen Bahn. „Ich habe mich vom ersten Lauf an wohl gefühlt, es macht richtig Spaß hier zu fahren, die Linienführung passt." Immerhin hatte Flock hier im Jahr 2020 ja auch WM-Bronze geholt.

Janine Flock geht am Freitag (1. Lauf 10 Uhr/2. Lauf 11.30 Uhr) mit Startnummer 10 ins dritte Weltcuprennen der Olympiasaison. „Das Setup habe ich derzeit gut unter Kontrolle, nur mit dem Startrückstand muss ich leben. Das verlorene Training nach den Bandscheibenproblemen kann ich nicht so schnell aufholen. Es ist eben ein langer Start hier, da verliere ich Zeit, daher liegt mein Fokus auf dem Fahren."

Weltcup #3 Altenberg
Damen-Skeleton, 3.12., 10 Uhr (1. Lauf) und 11.30 Uhr (2. Lauf)

Foto: IBSF

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Trainingsfahrten machen Hoffnung

Trainingsfahrten machen Hoffnung

In Altenberg werden die Karten neu gemischt! Und Österreichs Skeletonis zeigen sich nach dem Abschlusstraining am Mittwoch zuversichtlich für das nächste Weltcuprennen am Freitag ab 14.30 Uhr.

„Im Abschlusstraining ist mir ein recht guter Lauf gelungen. Im unteren Bereich waren noch einige kleine Fehler dabei, die ich im Rennen ausmerzen muss. Aber insgesamt war ich mit den bisherigen Fahrten in Altenberg sehr zufrieden”, berichtet Samuel Maier.

Und auch Florian Auer zeigt sich optimistisch: „Ich hatte anfangs im Kreisel etwas Probleme. Das Abschlusstraining war gut, bei 100 Prozent war ich aber noch nicht. Am Freitag sollte auch das Schlitten-Setup passen, so dass ich in der Lage bin, meine bestmögliche Leistung abzurufen.”

Foto: IBSF

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Platz fünf im Hundertstelkrimi

Platz fünf im Hundertstelkrimi

Am zweiten Tag des zweiten Bob-Weltcups in Innsbruck/Igls zeigte die Formkurve für das österreichische Team nach oben. Den Auftakt machte am Vormittag Katrin Beierl, die sich mit Partnerin Jennifer Onasanya im Vergleich zur Vorwoche deutlich steigerte und Rang sechs einfuhr.

Im Viererbewerb legten dann die Herren nach. Das Quartett um Benjamin Maier war Teil eines Hundertstelkrimis, der sich hinter dem neuerlich ungefährdeten Seriensieger Francesco Friedrich abspielte. Am Ende reichte es zu Platz fünf, wobei aufs Podest nur sechs Hundertstel fehlten.

„Mit der Platzierung sind wir heute sehr zufrieden. Am Start haben wir noch ein, zwei Hundertstel liegen lassen. Daran werden wir arbeiten. Jetzt freuen wir uns auf Altenberg. An die dortige Strecke haben wir ja aus der Vorsaison noch sehr gute Erinnerungen”, bilanzierte Maier.

Der Vierer von Markus Treichl klassierte sich auf Rang 17. „Lieder sind wir im zweiten Lauf nicht so gut gestartet, und auch die Fahrt war nicht perfekt”, sagte der Pilot.

Nationaltrainer Wolfgang Stampfer zeigte sich positiv gestimmt: „Der heutige Tag ist generell besser verlaufen. Schon bei Kati und Jennifer gab’s eine deutliche Steigerung gegenüber der Vorwoche. Bei Benni haben wir gesehen, dass viel möglich ist. Es geht halt extrem eng her. Mit etwas Glück kann er heute auch Zweiter werden.”

Bob-Weltcup Innsbruck/Igls:

Viererbob Herren: 1. Friedrich/Margis/Grothkopp/Schüller (D) 1:41.82, 2. Kibermanis/Springis/Miknis/Dambis (Let) +0.28, 3. Kripps/Sommer/Stones/Coakwell (Kan) +0.33, 4. Gaitiukevich/Mordasov/Zharovtsev/Travkin (Rus) +0.35, 5. Maier/Stepan/Sammer/Huber (Ö) & Curch/Williamson/Horn/Volker (USA) +0.39, … 17. Treichl/Glück/Mitterer/Eckschlager (Ö) +1.10.

Zweierbob Damen: 1. Nolte/Levi (D) 1:46.71, 2. Kalicki/Fiebig (D) +0.06, 3. De Bruin/Bujnowski (Kan) +0.15, 4. Jamanka/Burghardt (D) +0.34, 5. Meyers/Love (USA) +0.40, 6. Beierl/Onasanya (Ö) +0.70.

Foto: IBSF

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