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Der ISBF Rennkalender kommt für die Saison 2022 - 2023 erst im Juli 2022 raus.

solange heißt es warten!

Vorraussichtlicher Event österreichische Meisterschaften bzw. Staatsmeisterschaften in Bob und Skeleton am 01.11.- 06.11.2022 bzw. 20.12. - 23.12.2022 im Eiskanal Igls

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„Das ist ein herber Verlust”

„Das ist ein herber Verlust”

Bob-Nationaltrainer Wolfgang Stampfer zum angekündigten Rücktritt von Benjamin Maier

Die mediale Bekanntgabe des Rücktritts von Tirols Parade-Bobpilot Benjamin Maier hat am Donnerstag gehörig Staub aufgewirbelt. Wie er bekannt gegeben hat, will er im kommenden Winter nur noch einige Europacup-Rennen bestreiten.

Dazu nimmt nun Nationaltrainer Wolfgang Stampfer offiziell Stellung: „Ich war von Benni über seine Pläne vorinformiert. Er hat schon sehr viele Athletenjahre hinter sich, hätte jedoch vom Alter her noch locker bis zu den nächsten Olympischen Spielen weiterfahren können. Aber natürlich haben wir Verständnis dafür, wenn er nun plant, ein Medizinstudium aufzunehmen. Er hat sich für diesen Bereich immer sehr interessiert und ist meiner Ansicht nach prädestiniert dafür. Für uns bedeutet sein nahender Abgang einen herben Verlust. Sein Team wird sich aber nicht auflösen. Gemeinsam mit Markus Treichl als Pilot sollten dann auch im kommenden Winter Platzierungen zwischen Rang sechs und zehn möglich sein. Da bin ich absolut guter Dinge.”

Foto: ÖBSV

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Hermann Ellmauer zieht erfreuliche Bilanz

Hermann Ellmauer zieht erfreuliche Bilanz

Hermann Ellmauer hält in den Parabob-Bewerben des Internationalen Bob- und Skeletonverbandes Österreichs Fahnen hoch. Im Winter 2021/2022 bestritt er seine zweite Saison im Weltcup. „Ich bin allerdings nur rund die Hälfte der Rennen gefahren. Die Reisen zu den Übersee-Bewerben waren einfach nicht finanzierbar”, erklärt der 44-Jährige, der sich auf seine Renneinsätze in Europa konzentrierte. Mehrfach an seiner Seite war sein Mentor Andreas Kapfinger, der früher selbst im Parabob-Weltcup engagiert war.

Insgesamt bewertet Ellmauer die zurückliegende Saison als sehr erfolgreich. Highlight war für ihn der Weltcup in St. Moritz, wo er mit Bestzeit im zweiten Lauf den Sprung auf Rang drei und damit erstmals aufs Podest schaffte. „Ich habe davon profitiert, dass ich gemeinsam mit Andi schon im Jänner in mehreren Trainingsfahrten auf der dortigen Bahn den Grundstock gelegt habe. Für seine Tipps bin ich immer extrem dankbar. Zu Dank verpflichtet bin ich auch dem Tiroler Bob- und Skeletonverband für die tolle Unterstützung.”

Abgeschlossen hat Ellmauer die Rennsaison schließlich mit der Weltmeisterschaft in Lillehammer, die er auf Rang sechs beendete. „Nachdem ich zur Halbzeit auf Rang vier gelegen bin, habe ich mich zuerst etwas über die Endplatzierung geärgert. Im dritten Lauf waren einige Fehler dabei. Mit etwas Abstand muss ich aber sagen, dass es doch eine erfolgreiche WM war, zumal ich das erstemal in Lillehammer gefahren bin. Und vor mir waren praktisch nur Gesamtweltcupsieger und Weltmeister klassiert”, blickt Ellmauer letztlich positiv zurück.”

Foto: IBSF

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Heimreise ohne Medaille

Heimreise ohne Medaille

Die Medaillen-Hoffnungen von Österreichs Bob-Nationalteam bei den Olympischen Spielen in Peking haben sich nicht erfüllt. Nach Rang fünf im Zweier-Bewerb schien die Möglichkeit auf Edelmetall im Vierer beim Quartett Benjamin Maier/Sascha Stepan/Kristian Huber/Markus Sammer eigentlich gegeben. Doch die Chance auf einen Platz am Stockerl war schon nach zwei Läufen und Zwischenrang neun nur noch marginal. „Es waren nicht die großen Fehler dabei, aber es hat vom Start weg überall etwas gefehlt. Das Paket hat einfach nicht gepasst”, sagte Maier. Der dann einen ganz schlechten vierten Lauf erwischte und in der Endabrechnung noch auf Rang zwölf zurück fiel.

Auch für das zweite österreichische Team Markus Treichl/Markus Glück/Sebastian Mitterer/Robert Eckschlager lief es überhaupt nicht nach Wunsch. Die Qualifikation für den vierten Run wurde verpasst. Im Gesamtklassement blieb Rang 22.

An der Spitze gab’s nichts Neues: Francesco Friedrich setzte sich mit Thorsten Margis, Candy Bauer und Alexander Schüller vor seinen deutschen Landsleuten Johannes Lochner, Florian Bauer, Christopher Weber und Christian Rasp durch. Den totalen deutschen Triumph verhinderte der Kanadier Justin Kripps, der mit Ryan Sommer, Cam Stones und Benjamin Coakwell den dritten deutschen Bob mit Pilot Christoph Hafer knapp auf Rang vier verwies.

Foto: IBSF

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Rang zehn in Yanqing

Rang zehn in Yanqing

Für Katrin Beierl und ihre Anschieberin Jennifer Onasanya gingen die Olympischen Spiele auf der selektiven Bahn in Yanqing mit den finalen Läufen im Zweierbewerb zu Ende. Im Endklassement reichte es für das Duo zum zehnten Platz.

„Top Ten nach so einer Saison ist eigentlich ganz gut. Es ist abgesehen vom sechsten Rang beim Weltcup in Innsbruck/Igls unser bestes Ergebnis in diesem Winter. Es wäre sicher etwas mehr möglich gewesen. Aber vor allem im vierten Lauf waren einige Fehler zu viel dabei. Jetzt sind wir einfach froh, dass wir zurück in die Normalität reisen können. Wegen Corona waren das sicher nicht die schönsten Olympischen Spiele. Im Hinterkopf haben wir natürlich auch Cortina 2026.”

Der Sieg im Zweierbob der Damen ging einmal mehr an Deutschland: Laura Nolte/Deborah Levi siegten vor ihren Landsfrauen Mariama Jamanka/Alexandra Burghardt und den US-Amerikanerinnen Elana Meyers Taylor/Sylvia Hoffmann.

Foto: IBSF

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Erstes Podium im Para-Weltcup

Erstes Podium im Para-Weltcup

Der Jubel war riesengroß! Beim Parabob-Bewerb in St. Moritz erreichte der Unterländer Hermann Ellmauer in dieser Woche sein erstes Weltcup-Podium.

Beim ersten von zwei Bewerben krachte er zwar im ersten Lauf im berüchtigten Horse-Shoe gegen die Decke, brachte aber trotzdem die viertbeste Zeit ins Ziel. Im zweiten Run zündete er dann regelrecht eine Rakete und schaffte mit Laufbestzeit noch den Sprung auf Rang drei und damit aufs Stockerl.

Beim zweiten Bewerb, der auch als Parabob-EM gewertet wurde, landete Ellmauer auf Rang sechs.

Enorm stolz auf Ellmauers Leistung zeigte sich auch sein Trainer und Mentor Andreas Kapfinger: „Ich habe Hermanns Potenzial immer gesehen.”

Foto: IBSF

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Platz fünf weckt Hoffnungen

Platz fünf weckt Hoffnungen

Nach dem ersten Tag im Zweierbob-Wettbewerb bei den Olympischen Spielen im Eiskanal von Yanqing war das österreichische Duo Benjamin Maier und Markus Sammer in Schlagdistanz zu den Medaillen. Am Ende reichte es leider nicht, um die deutsche Phalanx (alle drei Medaillen gingen an unsere nördlichen Nachbarn) zu durchbrechen. Am Ende steht ein fünfter Platz, der aber durchaus Hoffnungen für den noch ausstehenden Viererbewerb weckt. Dieser wird am Samstag und Sonntag ausgetragen.

Benjamin Maier: „Wir haben natürlich gehofft, dass wir noch weiter nach vorne kommen. Aber heute hat das Gesamtpaket nicht ganz gepasst. Wir waren am Start etwas zu langsam, haben auch in der Bahn ein, zwei Hundertstel zu viel verloren. Deshalb war einfach nicht viel mehr drinnen. Die deutsche Dominanz hat sich abgezeichnet. Francesco Friedrich fährt ohnehin in einer eigenen Liga.”

Markus Sammer: „Es war bis zum letzten Lauf noch alles offen. Leider war die Startleistung heute etwas zu schwach.”

Olympische Spiele, Zweierbob Herren:
1. Friedrich/Margis (D) 3:56.89, 2. Lochner/Bauer (D) +0.49, 3. Hafer/Sommer (D) +1.69, 4. Vogt/Michel (Sz) +1.94, 5. Maier/Sammer (Ö) +2.23, … 26. Treichl/Glück (Ö) nicht für den vierten Lauf qualifiziert.

Foto: IBSF

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