Die beste Fahrt kam am Schluss
Innsbruck,
22. Februar 2026
Markus Treichl beendete den Viererbob-Bewerb bei den Olympischen Winterspielen 2026 im Eiskanal von Cortina auf Rang neun. Nach einem missglückten Auftakt am Samstag zeigte der Tiroler am Schlusstag eine deutliche Steigerung und verbesserte sich mit starken Läufen noch um eine Position. Wie schon im Zweier erreichte Treichl damit Rang neun – seine bisher beste Platzierung bei Olympischen Spielen.
Viertschnellste Laufzeit
Gemeinsam mit seinen Anschiebern Sascha Stepan, Markus Sammer und Kristian Huber hatte der 32-Jährige die Medaillenhoffnungen bereits im ersten Lauf durch einen folgenschweren Startfehler einbüßen müssen. Am Sonntag präsentierte sich das Quartett deutlich stabiler. Mit der acht- und der viertschnellsten Laufzeit arbeitete sich das ÖBSV-Team im Klassement noch nach vorne. Am Ende fehlten 0,66 Sekunden auf Bronze, auf die Siegerzeit 1,73 Sekunden.
„Es war besser als gestern, ich bin zufrieden. Die Jungs sind gut gestartet. Ein paar kleine Fehler waren natürlich wieder dabei, das werden wir alles auch noch genau analysieren. Wir haben gezeigt, dass wir schnell sein können. Insgesamt waren es aber schöne Spiele“, sagte Treichl im Interview. Der Auftaktpatzer habe ihn aus dem Rhythmus gebracht: „Es bringt dich halt einfach raus. Im Training war es ‚easy-cheesy‘. Dann wird man verkrampfter und denkt mehr nach.“
Gold und Silber gingen erwartungsgemäß an Deutschland. Johannes Lochner sicherte sich nach seinem Triumph im Zweier auch im großen Schlitten den Olympiasieg und kürte sich damit zum Doppel-Olympiasieger. Francesco Friedrich belegte Rang zwei. Bronze holte die Schweiz mit Michael Vogt, der im letzten Lauf noch an Adam Ammour vorbeizog und einen deutschen Dreifacherfolg verhinderte. Lochners Anschieber Thorsten Margis feierte dabei bereits seinen fünften Olympiasieg und ist nun der erfolgreichste Bobsportler der Olympia-Geschichte.
Olympiasieger als Supporter
Für Treichl bleibt trotz der verpassten Medaillenchance ein Schritt nach vorne. Mit zwei neunten Plätzen bei seinen dritten Spielen bestätigte er seine Entwicklung im internationalen Spitzenfeld. Nach starken Trainingsleistungen hatte sich das Team allerdings mehr erhofft.
Unterstützung erhielt die österreichische Mannschaft entlang der Bahn auch von prominenter Seite: Ingo Appelt, Gerhard Haidacher, Harald Winkler und Thomas Schroll, die Viererbob-Olympiasieger von 1992 waren in Cortina vor Ort und feuerten das Team im Eiskanal an.
Für den zweiten österreichischen Bob war der Bewerb bereits am Samstag vorzeitig zu Ende gegangen. Jakob Mandlbauer war im zweiten Lauf gestürzt. Während seine Anschieber Sebastian Mitterer, Daiyehan Nichols-Bardi und Daniel Bertschler unverletzt blieben, musste Mandlbauer ins Spital gebracht werden. Diagnostiziert wurde eine Bandscheibenproblematik im Bereich der Halswirbelsäule.
Viertschnellste Laufzeit
Gemeinsam mit seinen Anschiebern Sascha Stepan, Markus Sammer und Kristian Huber hatte der 32-Jährige die Medaillenhoffnungen bereits im ersten Lauf durch einen folgenschweren Startfehler einbüßen müssen. Am Sonntag präsentierte sich das Quartett deutlich stabiler. Mit der acht- und der viertschnellsten Laufzeit arbeitete sich das ÖBSV-Team im Klassement noch nach vorne. Am Ende fehlten 0,66 Sekunden auf Bronze, auf die Siegerzeit 1,73 Sekunden.
„Es war besser als gestern, ich bin zufrieden. Die Jungs sind gut gestartet. Ein paar kleine Fehler waren natürlich wieder dabei, das werden wir alles auch noch genau analysieren. Wir haben gezeigt, dass wir schnell sein können. Insgesamt waren es aber schöne Spiele“, sagte Treichl im Interview. Der Auftaktpatzer habe ihn aus dem Rhythmus gebracht: „Es bringt dich halt einfach raus. Im Training war es ‚easy-cheesy‘. Dann wird man verkrampfter und denkt mehr nach.“
Gold und Silber gingen erwartungsgemäß an Deutschland. Johannes Lochner sicherte sich nach seinem Triumph im Zweier auch im großen Schlitten den Olympiasieg und kürte sich damit zum Doppel-Olympiasieger. Francesco Friedrich belegte Rang zwei. Bronze holte die Schweiz mit Michael Vogt, der im letzten Lauf noch an Adam Ammour vorbeizog und einen deutschen Dreifacherfolg verhinderte. Lochners Anschieber Thorsten Margis feierte dabei bereits seinen fünften Olympiasieg und ist nun der erfolgreichste Bobsportler der Olympia-Geschichte.
Olympiasieger als Supporter
Für Treichl bleibt trotz der verpassten Medaillenchance ein Schritt nach vorne. Mit zwei neunten Plätzen bei seinen dritten Spielen bestätigte er seine Entwicklung im internationalen Spitzenfeld. Nach starken Trainingsleistungen hatte sich das Team allerdings mehr erhofft.
Unterstützung erhielt die österreichische Mannschaft entlang der Bahn auch von prominenter Seite: Ingo Appelt, Gerhard Haidacher, Harald Winkler und Thomas Schroll, die Viererbob-Olympiasieger von 1992 waren in Cortina vor Ort und feuerten das Team im Eiskanal an.
Für den zweiten österreichischen Bob war der Bewerb bereits am Samstag vorzeitig zu Ende gegangen. Jakob Mandlbauer war im zweiten Lauf gestürzt. Während seine Anschieber Sebastian Mitterer, Daiyehan Nichols-Bardi und Daniel Bertschler unverletzt blieben, musste Mandlbauer ins Spital gebracht werden. Diagnostiziert wurde eine Bandscheibenproblematik im Bereich der Halswirbelsäule.