Zum Hauptinhalt springen

Österreichischer Bob- und Skeletonverband

Eduard-Bodem-Gasse 6 / 3. OG
A-6020 Innsbruck

Treichl holt Platz 9

Treichl holt Platz 9

Innsbruck, 

17. Februar 2026

Am Dienstagabend wurde im Cortina Sliding Centre in Cortina d’Ampezzo der Zweierbob-Bewerb der Herren bei den Olympischen Winterspielen Mailand Cortina 2026 mit dem vierten Lauf abgeschlossen. Unter Flutlicht fiel die Entscheidung um die Medaillen und die weiteren Platzierungen.

Markus Treichl und Daniel Bertschler beendeten den ersten Bewerb der Herren auf Rang neun, 3,31 Sekunden hinter der dem Premieren-Olympiasieger. Für den Tiroler, der bereits in Pyeongchang und Peking am Start stand, ist es das erste Top-10-Ergebnis bei Olympischen Winterspielen – und damit sein bestes Olympia-Resultat.

„Natürlich wollten wir weiter nach vorne, aber wir haben das erreicht, was wir uns vorgenommen haben“, sagte Treichl nach dem Rennen. Vor allem im ersten Lauf hat das Duo wertvolle Zeit verloren. „Da haben wir leider zu viel liegen gelassen. Das kann man auf dieser Bahn nicht mehr aufholen. Aber wir können mit dem Ergebnis gut leben.“ Olympia habe einfach seinen eigenen Zauber: „Olympia ist Olympia. Ein cooles Sportereignis. Wir sind jetzt gut reingestartet und haben uns ein gutes Gefühl für die nächsten Tage geholt.“ Der Fokus liegt schon auf dem Viererbob: „Jetzt bereiten wir uns voll auf den Vierer vor. Da wollen wir angreifen.“

Für Anschieber Bertschler war es die Olympia-Premiere – und die endete gleich mit einem einstelligen Ergebnis. „Erstes Mal Olympia, dann gleich Rang neun – ich bin zufrieden. Und Markus hat einen unglaublichen Job gemacht.“ Ein Debüt nach Maß.

Jakob Mandlbauer und Daiyehan Nichols-Bardi belegten bei ihrem Olympia-Debüt Rang 21 und verpassten damit den vierten Lauf der besten 20.  „Es gibt noch viel zu lernen, aber wir haben ja noch einen Wettbewerb", meinte der 27-Jährige, der ebenfalls im Vierer an den Start geht.

Der Sieg ging erstmals bei Olympischen Winterspielen an Johannes Lochner und Georg Fleischhauer. Das deutsche Duo setzte sich nach vier Läufen in 3:39,70 Minuten vor den Dauerrivalen Francesco Friedrich und Alexander Schuller (+1,34 Sekunden) durch. Bronze holten Adam Ammour und Alexander Schaller (+1,82) – damit stand ein rein deutsches Podest. Treichl sprach aus, was viele denken: „Im Zweier sind die Deutschen momentan viel zu dominant. Es wäre cool, wenn wir etwas finden würden, damit wieder mehr Abwechslung an der Spitze reinkommt.“