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Österreichischer Bob- und Skeletonverband

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A-6020 Innsbruck

Maier enttäuscht, Auer jubelt

Maier enttäuscht, Auer jubelt

Innsbruck, 

14. Februar 2026
Österreichs Skeleton-Herren Samuel Maier und Florian Auer schlossen Olympia auf den Plätzen 14 und 17 ab. Gold ging an den britischen Seriensieger Matt Weston vor den beiden Deutschen Axel Jungk (0,88) und Christopher Grotheer (1,07).

Maier: "Da war der Wurm drin"

Beim Weltcup-Auftakt im November hatte sich Maier auf der neuen Olympia-Bahn in Cortina nur Weston geschlagen geben müssen. "Ich bin ehrlich gesagt sehr enttäuscht", sagte der 26-Jährige, der bei seinem Olympia-Debüt 2022 in Peking 13. geworden war. "Es ist von Anfang an ein bisschen der Wurm drinnen gewesen. Die Leistung im Rennen war weit von dem entfernt, was ich mir erwartet hab." Schon zur Halbzeit war der Weltcup-Gesamtfünfte nur auf Rang 14 gelegen. Auch in den Läufen drei und vier erwischte er keine saubere Fahrt.

"Im November ist es recht gut gelaufen beim Training, daran habe ich versucht anzuschließen. Das hat nicht ganz funktioniert", erklärte Maier. Die Temperaturen seien anders gewesen als bei der Generalprobe, auch das Profil der Bahn durch die davor anwesenden Rodler. "Ich habe gewusst, dass das Material passt", betonte Maier. Die Routine habe ihm aber gefehlt. "Ich war ein bisschen unruhig am Schlitten." Das Vertrauen sei nicht so da gewesen. "Wir haben dann ein paar Dinge probiert, die ich dann am Sonntag im Teamrennen vielleicht umsetzen kann."
Am Sonntag im Mixed Team mit Janine Flock hat Samuel Maier noch eine Chance an die Leistungen im Weltcup anzuschließen. Bei der Generalprobe in Cortina hatte er mit seiner Temkollegin Platz 3 geholt.

Auer: "Bin stolz auf mich"

Florian Auer hatte als Halbzeit-18. am Final-Tag noch eine Position gutgemacht und landete auf Rang 17. "Ich bin sehr stolz auf mich, was ich geschafft habe", sagte der 31-Jährige. Mit seiner Olympia-Premiere sei ein Traum in Erfüllung gegangen. "Es ist sehr emotional, weil ich weiß, was ich die letzten Jahre habe geben müssen, damit ich überhaupt dastehen kann", erklärte Auer. "Vollzeit arbeiten am Bau und Sport machen auf höchstem Niveau, das ist einfach Leben am Limit. So fühle ich mich heute auch, mir tut alles weh."