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Österreichischer Bob- und Skeletonverband

Eduard-Bodem-Gasse 6 / 3. OG
A-6020 Innsbruck

Janine Flock führt zur Olympia-Halbzeit

Janine Flock führt zur Olympia-Halbzeit

Innsbruck, 

13. Februar 2026
Fokussiert, fokussierter, Janine Flock. Österreichs Skeleton-Rekordlerin führt nach den ersten beiden Läufen im Cortina Sliding Center. Die 36-jährige Tirolerin greift am Samstag (18:00/19:35 Uhr), bei ihren vierten Olympischen Winterspielen, nach der ersten Medaille. Das Finale wird ein Ländermatch: Österreichs Janine Flock gegen Deutschland.

Im Training hatte Janine Flock schon angedeutet, dass sie alles tun wird, um sich von den XXV. Olympischen Winterspielen Mailand Cortina 2026, das langersehnte Edelmetallstück ins 168 Kilometer entfernte Rum bei Innsbruck mitzunehmen. Die dreimalige Siegerin des Skeleton-Gesamtweltcups war dreimal in den Top-3 und dreimal Trainingsschnellste.

Folgerichtig lieferte die Heeressportlerin mit Startnummer 1 gleich im ersten Lauf mit 57,22 Sekunden die Bestzeit. Hauchdünne 2 Hundertstelsekunden dahinter folgte die Deutsche Susanne Kreher, Doppelweltmeisterin von 2023 und mit der Olympia-Zweiten von 2018 Jacqueline Pfeifer, sowie der Olympiasiegerin von Peking 2022 Hannah Neise zwei ihrer Teamkolleginnen auf den Rängen 5 und 4.

Die geballte Attacke der deutschen Skeleton-Pilotinnen, die mit neuen Schlitten nach Cortina gekommen waren, folgte im zweiten Lauf: Jacqueline Pfeifer stellte mit 57,18 Sekunden Streckenrekord auf, schob sich damit zwischen ihre Teamkolleginnen Susanne Kreher und Hannah Neise.

Janine Flock blieb cool, legte mit 57,26 die zweitbeste Laufzeit hin und verteidigte damit die Führung, 0,04 Sekunden vor Kreher, 0,13 Sekunden vor Pfeifer und 0,37 Sekunden vor Hannah Neise.

Flock stand lächelnd in der Mixed Zone: „Ich habe heute eine ganz gute Performance aufs Eis legen können. Ich genieße es hier zu fahren, es ist eine super coole Stimmung. Die ganzen Leute – meine Familie und Freunde sind alle im Publikum und feuern mich an. Das gibt nochmal einen richtigen Schub.“

Wie wohl sich die Tirolerin hier in Cortina fühlt, bestätigt auch folgende Aussage: „Für mich war die Eins auf jeden Fall eine gute Wahl. Es hat mich ein bisschen gewundert, dass sie niemand wollte – ich wollte sie definitiv. Es ist wunderschön, ein olympisches Rennen mit der Startnummer 1 eröffnen zu dürfen.“

Aufs Grande Finale am Samstag, blickt Flock mit Zuversicht: „Jetzt verfolgen mich die starken deutschen Damen, da wird es sehr, sehr spannend. Aber das ist Wettkampf, und ich freue mich auf morgen, wenn es weitergeht. Ich fühle mich wohl, es macht immer Spaß zu fahren, es ist wirklich eine Freude. Die Bahn ist in einem sehr guten Zustand. Morgen wird es spannend. Wir werden uns die Läufe von heute in den Videos noch genauer anschauen. Ich möchte einfach den Fluss mitnehmen, die Läufe morgen genießen und nochmal schauen, dass ich mein Bestes abrufen kann.“