„Eine ganz besondere Ehre"
Innsbruck,
Feierlicher Schlusspunkt für das Olympic Team Austria nach zwei Einkleidungs-Tagen im Vienna Marriott Hotel, der „Außenstelle“ in Schladming für die Riesenslalom- und Slalom-Herren und der live in ORF 1 übertragenen Lotterien Farewell-Feier in der Aula der Wissenschaften in Wien: Mittwochvormittag fand die traditionelle Vereidigung und Verabschiedung in der Hofburg statt. „Ich wünsche dem Olympic Team Austria viele Stockerlplätze, Medaillen und eine unvergessliche Zeit. Toi toi toi!“, sagte Bundespräsident Alexander Van der Bellen.
Mittwoch, 28. Jänner 2026, Wiener Hofburg. Neun Tage vor der Eröffnung der Olympischen Winterspiele (6. bis 22. Februar 2026) hatte sich die ÖOC-Delegation für den würdevollen Rahmen des Zeremoniensaals fein herausgeputzt und stand in der eleganten Travel Wear von AlphaTauri vor den höchsten Vertreter:innen der Republik. Bundeskanzler Christian Stocker, Vizekanzler und Sportminister Andreas Babler, Verteidigungsministerin Klaudia Tanner, Innenminister Gerhard Karner, Justizministerin Anna Sporrer, Sport-Staatssekretärin Michaela Schmidt hatten bei der Vereidigung und Verabschiedung des Olympic Team Austria neben dem Olympic Team Austria Aufstellung genommen.
Punktlich um 11 Uhr intonierte das Bläserensemble der Gardemusik Wien die Festfanfare, danach erklang die Bundeshymne. ÖOC-Präsident Horst Nussbaumer sprach dem 115-köpfigen Team für Mailand Cortina 2026 seinen tiefen Respekt aus: „Ihr seid die besten Athlet:innen des Landes: Genießt dieses olympische Abenteuer, genießt die olympischen Momente, es werden mit die eindrücklichsten eures Lebens sein. Seid wach, seid bei euch, konzentriert euch auf die Aufgabe, lasst euch nicht ablenken und ihr werdet stark sein. So werdet ihr alles aus euch herausholen können. Alles Gute! Wir sind stolz auf Euch!“
Bundespräsident Alexander Van der Bellen verabschiedete die Olympia-Delegation mit den besten Wünschen für die Wettkämpfe: „Die olympische Idee ist eine europäische Errungenschaft, auf die wir stolz sein können. Wenn wir beim sportlichen Kräftemessen – also selbst im direkten Gegeneinander – ein Miteinander finden können, können wir es überall finden. Unsere Athletinnen und Athleten haben hart trainiert und sich gezielt vorbereitet, um bei den olympischen Winterspielen ihr Bestes zu geben – ich wünsche dem Olympic Team Austria viele Stockerlplätze, Medaillen und eine unvergessliche Zeit. Toi toi toi!“
Olympia-Bronzemedaillengewinnerin Teresa Stadlober und Snowboardcross-Olympiasieger Alessandro Hämmerle verlasen stellvertretend für die rot-weiß-roten Teilnehmer:innen den Olympischen Eid. Österreichs beste Langläuferin war danach sichtlich bewegt: „Diesen Eid für das gesamte Olympic Team Austria ablegen zu dürfen, ist eine große Ehre und für mich als Sportlerin ein besonderes Privileg. In Momenten wie diesen realisiere ich immer wieder welche Kraft Olympische Winterspiele hat. Ein Teil davon zu sein, wird mich auch auf der italiensichen Olympia-Loipe beflügeln!“
Beflügelt ware die gesamte ÖOC-Delegation, die sich von der feierlichen Atmosphäre und der großen Wertschätzung durch die Staatsspitze beeindruckt zeigte. Skeleton-Medaillenhoffnung Samuel Maier: „Hier in der Hofburg zu stehen, die Bundeshymne zu hören, dem Bundespräsidenten die Hand schütteln zu dürfen, ist eine ganz besondere Ehre. Es ist eine große Anerkennung für mich, mein Team und unsere Sportart. In Momenten wie diesen, weiß man, warum man das ganze Jahr über trainiert. Die Vorfreue auf Cortina ist bei mir jetzt noch größer!“
Bevor das Team Richtung Italien aufbricht, erklang zum Abschluss der Vereidigung noch die Olympiahymne. Gänsehautmomente, die nachwirken!