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Österreichischer Bob- und Skeletonverband

Eduard-Bodem-Gasse 6 / 3. OG
A-6020 Innsbruck

Starke Europacup-Auftritte

Starke Europacup-Auftritte

Innsbruck, 

25. Januar 2026

Der Bob-Europacup in St. Moritz-Celerina hat für das österreichische Team ein intensives und durchaus ermutigendes Wochenende gebracht – auf einer Bahn, die wie keine andere Tradition, Geschichte und Respekt vereint.

Am Samstag ging im Zweierbob der Herren Henning Beierl gemeinsam mit Adam Wiener an den Start. Das Duo zeigte auf der legendären Natureisbahn eine solide Leistung und fuhr mit einem Rückstand von 2,13 Sekunden auf Platz zehn – das bislang beste Europacup-Ergebnis der beiden. Der Sieg ging an das britische Gespann Nick Gleeson/Jens Hullah, das in 2:15,24 Minuten nicht zu schlagen war. „Das Zweier-Rennen war richtig gut“, bilanzierte Beierl. „Zum ersten Mal Top-10 – das ist schon ein Schritt nach vorne. Mit Adam hatte ich natürlich einen sehr starken Anschieber, dazu waren die Startzeiten absolut in Ordnung. Damit waren wir wirklich zufrieden.“

Am Sonntag folgte der Viererbob-Bewerb, der in St. Moritz immer etwas Besonderes ist. Gemeinsam mit Adam Wiener, Dominik Hanschitz und Gregor Glaboniat steuerte Beierl den österreichischen Vierer auf Rang neun (+2,77 Sekunden). Der Sieg ging an das deutsche Quartett Laurin Zern, Marvin Paul, David Steube und Rupert Schenk, das mit 2:22,01 Minuten Maßstäbe setzte.

Für Beierl war allein das Fahren auf dieser Bahn ein Highlight: „Im Vierer den St.-Moritz-Führer zu fahren, das ist etwas ganz Spezielles. Diese Bahn ist einfach einzigartig – das fühlt sich jedes Mal anders an als auf allen anderen Strecken.“ Auch sportlich konnte sich das Ergebnis sehen lassen: „Der neunte Platz ist absolut okay, darauf lässt sich aufbauen.“

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt allerdings nicht. Denn in den kommenden beiden Tagen steht auf der traditionsreichen Natureisbahn bereits das nächste Highlight an: die U23-Weltmeisterschaft. Und dort will das österreichische Team noch einmal nachlegen. „Für die Junioren-WM greifen wir jetzt richtig an“, kündigte Beierl an. „Im Zweier geht es um die U23-Wertung, im Vierer um U26 – da fahren wir, was möglich ist, und legen hoffentlich noch einmal etwas drauf.“

St. Moritz bleibt also auch in den nächsten Tagen die große Bühne. Und für Beierl und sein Team ist klar: Das Wochenende war erst der Anfang.