Solide Leistungen beim Skeleton-Europacup daheim
Innsbruck,
Der umgebaute Olympia-Eiskanal Innsbruck-Igls präsentierte sich beim Skeleton-Europacup am 9. und 10. Jänner als faire und gut fahrbare Bahn. Der untere, umgebaute Streckenteil bereitete keinerlei Probleme. „Niemand hatte dort Schwierigkeiten. Wenn man verstanden hat, wie man ihn fährt, ist es eigentlich ganz einfach“, bilanzierte Europacup-Trainerin Agathe Bessard.
Bei den Männern zeigte Roman Tanzer zwei konstante Wettkampftage. Der Tiroler belegte am Samstag Rang 15 und verbesserte sich am Sonntag auf Platz 13. Besonders erfreulich war seine Entwicklung am Start. Mit 4,96 Sekunden drückte Tanzer seine persönliche Bestzeit erstmals unter die Fünf-Sekunden-Marke. „Das ist wirklich stark. Roman hat sich in Igls sehr gut geschlagen, vor allem wenn man bedenkt, dass die neutralen Athleten aus Russland wieder dabei sind und das Niveau sehr hoch ist“, so Bessard.
Im Frauenbewerb bestätigte Anna Saulite ihre Rolle als bestplatzierte Österreicherin im Europacup. Sie wurde 13. am Samstag und 14. am Sonntag und erzielte ebenfalls eine persönliche Bestleistung im Anschub. Sarah Baumgartner kam an beiden Tagen auf Rang 17. Die 18-Jährige überzeugte laut Trainerteam vor allem mit einem sehr guten Startverhalten.
Für die jungen Tirolerinnen Nina Lerch, Rebecca Seiwald und Sophie Gaulin, die in Igls ihr Europacup-Debüt feierten, reichte es noch nicht für den Einzug in den zweiten Lauf der Top 25. Dennoch zeigte sich Bessard zufrieden: „Nina hat mit starken Push-Zeiten und guten Fahrzeiten viel Potenzial erkennen lassen. Die jungen Mädchen haben insgesamt sehr gut abgeschnitten.“
Nach dem Heimauftritt richtet sich der Blick nun nach vorne. Bereits am 16. Jänner wartet mit Winterberg die nächste Europacup-Station, die gleichzeitig Austragungsort der Junioren-Europameisterschaften ist. „Darauf liegt jetzt unser voller Fokus. Wir hoffen auf wirklich gute Ergebnisse für Roman und Sarah“, betont Bessard.