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Österreichischer Bob- und Skeletonverband

Eduard-Bodem-Gasse 6 / 3. OG
A-6020 Innsbruck

Lokalmatador Markus Treichl im Porträt

Lokalmatador Markus Treichl im Porträt

Innsbruck, 

27. November 2025

Beim IBSF-Weltcup in Innsbruck musste Bobfahrer Markus Treichl im Januar 2025 einen herben Rückschlag verkraften: Gleich zu Beginn des ersten Zweierbob-Rennens zog sich der Tiroler eine Knieverletzung zu und verpasste in der Folge die gesamte restliche Saison. Erst nach einer Meniskusoperation und monatelanger Reha konnte der 32-Jährige im Juni wieder ins Training einsteigen.

„Am Anfang habe ich mir natürlich gedacht, es war ein Fluch, aber ich bin ja lange mit Schienen unterwegs gewesen und so richtig ins Training bin ich eigentlich erst so Juni gekommen, fast Juli eine, und dann sind wir immer voll dran geblieben und ich muss sagen, dass jetzt eigentlich der athletische Rückstand kleiner ist, als ich mir gedacht habe. Man hat am Start gesehen, dass wir schon wieder relativ gut vorne dabei sind. Im Vierer war es natürlich wirklich grandios. Im Zweier wollen wir noch das eine oder andere Hundertstel finden“, verrät Markus Treichl.

Dass er rechtzeitig zum Winter wieder in Form gekommen ist, zeigte er eindrucksvoll beim Weltcup-Auftakt am vergangenen Wochenende in Cortina d’Ampezzo. Auf der neu gestalteten Olympiabahn fuhr Treichl sowohl im Zweier- als auch im Viererbob in die Top-10 – darunter ein starker vierter Platz im großen Schlitten und Rang 10 im Zweierbewerb.

„Ich war ehrlich gesagt ein bisschen überrascht“, gab Treichl nach seinem Erfolg gegenüber IBSF.org zu. „Wir hatten im ersten Lauf eine späte Startnummer, daher war ich wirklich froh, dass wir uns nach vorne arbeiten konnten. Der vierte Platz war richtig cool! Jetzt hoffe ich, dass wir weiter schnell sind.“

Die nächste Chance, sich zu beweisen, erhält der Innsbrucker bereits am am kommenden Wochenende, wenn der IBSF-Weltcup in seine Heimat nach Innsbruck-Igls zurückkehrt. 

Mit Blick auf das große Saisonhighlight – die Olympischen Winterspiele Milano Cortina 2026 – bleibt Treichl optimistisch: „Ich hoffe, dass wir ein schönes Rennen mit guten Linien und einem starken Anschub zeigen können. Wenn alles zusammenpasst, können wir an die Leistungen der letzten Woche anknüpfen – vielleicht sogar im Kampf um Medaillen. Wir werden sehen.“

Das vollständige Interview von IBSF.org in Bild und Ton hier.