Österreichischer Bob- und Skeletonverband

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BENNI MUSS PASSEN Markus Treichl und Katrin Beierl starten in Königssee Es war zu befürchten, inzwischen ist es Gewissheit: Benjamin Maier muss für den Bob-Weltcup am kommenden Wochenende in Königssee passen. Wieder plagt ihn der Oberschenkel, an einen laufenden Start ist nicht zu denken. „Dann macht das auch keinen Sinn“, sagt auch Nationaltrainer Wolfgang Stampfer. Markus Treichl wird hingegen im Zweier- und im Viererbewerb an den Start gehen. Das ist wichtig, um Punkte zu sammeln, damit der zweite Weltcupstartplatz erhalten bleibt. Klappt’s bei ihm mit dem Start? Stampfer: „Er hat jetzt die ersten Versuche unternommen. Er spürt seinen Fuß noch, aber wir hoffen, dass sich das bis zum Wochenende ausgeht.“ Mit dabei in Königssee ist auch Katrin Beierl. Bei ihr geht’s vor allem darum, dass sie sich mit Partnerin Jennifer Onasanya am Start verbessert. „Materialmäßig sind in der heutigen Zeit fast alle Nationen auf einem Level. Was du am Start verlierst, kannst du in der Bahn kaum noch gut machen“, weiß Stampfer. Wie er erläutert, ist in Königssee vor allem der obere Bahnteil sehr herausfordernd. Und eine besondere Tücke wartet bei der Ausfahrt auf die lange Gerade in Richtung Kreisel. Foto: Hansjörg Kössler

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EINDRUCKSVOLLE AUFHOLJAGD 33 Hundertstelsekunden fehlten Sandro Mai am Montag auf der Olympia-Bobbahn St. Moritz-Celerina im Skeleton auf Bronze. Beeindruckend seine Aufholjagd und die sportlich-faire Reaktion des 17-jährigen Tirolers. „Ich weiß, was ich beim ersten Lauf falsch gemacht habe, ohne diese Fehler, wäre sich Bronze ausgegangen. Aber ich muss sagen, dass der Deutsche, der Lette und auch der Schweizer echt gut gefahren sind. Große Gratulation an alle, das war beindruckend“, zog der Viertplatzierte Sandro Mai ganz Sportsmann verbal seinen Hut vor den Medaillengewinnern. Mit einem wilden Ritt, Top-Speed von 135,6 km/h und der drittbesten Laufzeit im zweiten Heat (1:09,45 Minuten, um 0,96 Sekunden schneller als im ersten Lauf!) hatte sich der Tiroler von Platz 7 Rang um Rang nach vorne geschoben. Doch der Lokalmatador rettete als Halbzeit-Dritter von seinen 0,51 Sekunden Vorsprung auf den Österreicher doch noch 0,33 ins Ziel. In einer eigenen Liga fuhr der Deutsche Lukas Nydegger, der mit zwei überlegenen, weltcuptauglichen Bestzeiten in 2:17,00 Minuten, ganze 1,42 Sekunden vor dem Letten Elvis Veinbergs und 2,53 Sekunden vor dem Schweizer, Gold holte. Sandro Mai konnte seine Top-Leistung, die er abgeliefert hatte, auch ohne Medaille genießen: „Für mich fühlt sich das alles gerade an, wie ein Sieg auf ganzer Strecke. Geil, es ist Olympia und ich hatte hier die Chance auf eine Medaille! Die Top-10 waren mein Ziel, die Top-5 sind ein absolutes Highlight und das habe ich unterboten. Auch wenn Platz 4 am Anfang ein bisschen wehtut. Der zweite Lauf hat sich angefühlt wie Fliegen. Danke an meine Coaches Johanna ( und Alex, die haben mich hier bei den Olympischen Jugendspielen perfekt begleitet.“ Christian Jünemann wurde als Elfter von der guten Stimmung seines Teamkollegen angesteckt: „Ich habe im Rennen nicht das rübergebracht, was ich mir erwartet oder erhofft hatte. Doch ich nehme mir für die Zukunft viel mit und vielleicht sieht mich Olympia wieder. Denn die Stimmung hier war mega, alle Leute an der Strecke, egal aus welcher Nation, hat jeden von uns angefeuert. Es war ein einzigartiges Erlebnis!“ Foto: ÖOC/GEPA

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OHNE FITNESS WAR NICHTS ZU HOLEN Weder Benjamin Maier, noch Markus Treichl konnten im Viererbob regulär starten Im Viererbob-Bewerb beim Weltcup in Igls gab es seitens des österreichischen Lagers einige Hoffnungen. Doch schnell wurde klar, dass diese enttäuscht werden würden. Neben Markus Treichl, der immer noch an den Folgen seines Mittelfußknochenbruchs laboriert, konnte nämlich überraschenderweise auch Benjamin Maier nicht regulär starten.” Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Er hat mir vor dem Start ins Ohr geflüstert, dass er wieder ein Ziehen im Oberschenkel spürt und dann selbst entschieden, sitzend zu starten. Im aktuelle Bobsport kommt es aber eben vor allem auch auf einen dynamischen Start an. Das zeigt uns Francesco Friedrich regelmäßig vor. Der ist mit seinem Team beim Start so schnell, dass er eigentlich schon in der ersten Kurve die Hände siegreich in die Höhe reißen kann. In der Bahn spielt er sich.“ Am Ende blieb für Maier und sein Team Rang 13. Treichl und Co. verpassten die Qualifikation für Lauf zwei. Maier muss nun wohl neuerlich untersucht werden. Ob Österreichs Herren am kommenden Wochenende in Königssee überhaupt starten, bleibt abzuwarten. Stampfer: „Wenn keine Ergebnisse raus schauen, muss man abwägen, ob das Sinn macht. Immerhin kostet das alle auch viel Geld.“ Viererbob Weltcup Innsbruck: 1. Friedrich/Bauer/Grothkopp/Schüller (D) 1:41.88, 2. Lochner/Bauer/Weber/Rasp (D) +0,33, 3, Church/Williamson/Reed/Horn (USA) +0,42, 4. Walther/Krenz/Schwenzfeier/Schneider (D) +0,49, 5. Kripps/Sommer/Coachwell/Stones (Kan) +0,69, … 13. Maier/Walch/Sammer/Moldovan (Ö) +1,37, … 21. Treichl/Glück/Mitterer/Huber (Ö). Foto: IBSF

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FRIEDRICH DER KÖNIG VON INNSBRUCK Benjamin Maier landete im Zweier-Bob-Bewerb auf Rang 17 Sechster Sieg beim Zweier-Bob-Weltcup auf der Olympiabahn in Igls in Serie: Der Deutsche Francesco Friedrich kürte sich damit am Samstag endgültig zum König von Innsbruck. Ein Vorsprung von 0,74 Sekunden auf den Zweitplatzierten Briten Brad Hall waren noch dazu ein Brett. Von den beiden österreichischen Bobs erreichte Benjamin Maier mit Bremser Markus Sammer den Finallauf und klassierte sich in der Endabrechnung auf 17. Rang. „Ich musste mich bei den Starts nach meiner Verletzung noch ziemlich schonen. Aber jede Erfahrung in der Bahn ist wichtig. Und natürlich macht ein Heimweltcup auch noch doppelt Spaß. Für die Weltmeisterschaft in Altenberg befinden wir uns auf einem guten Weg“, sagte er nach dem Rennen. Beim Vierer-Bewerb am Sonntag ab 13.30 Uhr hoffen die Österreicher auf einen Spitzenplatz. Maier: „Wir haben da vom Material her noch einmal richtig aufgerüstet, sind in der Bahn ganz vorne mit dabei. Wenn’s auch am Start hinhaut, hoffen wir auf eine Top-Platzierung.“ Weltcup Innsbruck, Zweier-Bob Herren: 1. Friedrich/Margis (D) 1:43.87, 2. Hall/Cackett (GBR) +0,74, 3. Oelsner/Schneider (D) +0,75, 4. Walther/Schwenzfeier (D) +0,90, 5. Vogt/Biere (Sz) +0,92, … 17. Maier/Sammer (Ö) +1,96, … 24. Treichl/Glaboniat. Foto: IBSF

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KATI VERSCHENKTE BESSEREN PLATZ Nach Fehlern in der Bahn landete Österreichs Bob-Piloten Nummer eins in Igls auf Rang sieben Der Bob-Bewerb der Damen beim Weltcup in Innsbruck/Igls war wieder einmal eine Beute für die deutschen Amazonen. Mariama Jamanka siegte vor Laura Nolte. Katrin Beierl und Anschieberin Jennifer Onasanya landeten auf Rang sieben. Nationaltrainer Wolfgang Stamper war nicht zufrieden: „Heute hat es Kati auch in der Bahn vergeigt. Vor allem im ersten Lauf sind ihr zu viele Fehler passiert. Und leider sind die Startleistungen immer noch nicht so, dass ein Platz ganz vorne drinnen ist. Es wartet viel Arbeit.“ Weltcup Igls, Damen-Bob: 1. Jamanka/Drazek (D) 1:47,34, 2. Nolte/Nolte (D)+0,19, 3. Humphries/Hoffmann (USA) +0,22, 4. De Bruin/Bujnowski (Kad) +0,26, 5. Schneider/Strack (D) +0,36., 6. Sergeeva/Mamedova (Rus) +0,85, 7. Beierl/Onasanya (Ö) +0,93. Foto: Hansjörg Kössler

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PODESTSERIE HÄLT IM HUNDERTSTELKRIMI Janine Flock landet im 5. Skeleton-Weltcup der Saison in Innsbruck-Igls zum 5. Mal auf dem Podest. Beim Heimrennen belegt die Europameisterin Platz zwei – zwei Hundertstel fehlen zum Sieg. Dieser geht an die Gesamtweltcup-Führende Jaqueline Lölling. Die Deutsche, zur Halbzeit auf Platz vier, sichert sich mit Bahnrekord im zweiten Lauf noch den Sieg. Flock, nach Durchgang eins knapp in Führung, gelingt ebenfalls ein starkes Finale – am Ende fehlen lediglich zwei Hundertstel auf den Heimsieg. „Sicher wurmt es mich ein bisschen, weil es einfach so knapp war. Ich kann mit meiner Leistung aber zufrieden sein“, bilanziert Flock nach dem Rennen. „Ich habe es sehr genossen, vor den Augen von Familie und Freunden zu fahren. Ich bin happy.“ Flock weiß auch, wo sie die zwei Hundertstel womöglich liegen gelassen hat: „Der erste Lauf war nicht ganz ideal. Ich war zwar in Führung, hatte aber ein paar Fehler.“ Auf Rang drei landet die US-Amerikanerin Megan Henry, der 0,26 Sekunden auf Lölling fehlen. Im Gesamtweltcup liegt die Heeressportlerin aus Tirol nun 22 Punkte hinter Lölling: „Es geht knapp zu, man darf sich nichts leisten. Ich bin wieder auf dem Podest, das sind gute Punkte. Es bleiben noch drei Rennen und die WM.“ IBSF WELTCUP Skeleton, Damen, Innsbruck (AUT) 1. Jaqueline Lölling (GER) 1:47,44 Minuten (53,82/BR 53,62) 2. Janine Flock (AUT) + 0,02 Sekunden (1. Lauf 53,77/2. Lauf 53,69) 3. Megan Henry (USA) + 0,26 Stand IBSF Gesamtweltcup Skeleton nach 5 Rennen: 1. Jacqueline Lölling (GER) 1052 Punkte 2. Janine Flock (AUT) 1030 3. Elena Nikitina (RUS) 986 Foto: IBSF

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MÄSSIGES ERGEBNIS FÜR SKELETON-HERREN Florian Auer und Samuel Maier mussten sich in Innsbruck mit den Plätzen 19 und 20 zufrieden geben Die Erwartungen für den Heimweltcup in Innsbruck/Igls waren bei den beiden Skeleton-Piloten Florian Auer und Samuel Maier zweifelsohne höhere. Sie mussten sich am Freitag allerdings mit den Plätzen 19 und 20 zufrieden geben. „Das ist natürlich ein mäßiges Ergebnis, mit dem wir nicht zufrieden sein können“, attestiert Skeleton-Sportkoordinator Christian Auer. „Samuel verliert am Start viel zu viel Zeit. Da ist es eigentlich verwunderlich, dass er noch unter die Top 20 fährt. Florian nähert sich beim Start hingegen den Spitzenathleten. Allerdings hat er sich mit Fahrfehlern in beiden Läufen das Leben selbst schwer gemacht und eine deutlich bessere Platzierung hergeschenkt“, bilanzierte er. Gefragt sei nun Geduld. Auer: „Wir befinden uns mit beiden Piloten in einem Prozess des Lernens und der leidvollen Erfahrungen. Aber auch eine Janine Flock hat einige Jahre gebraucht, ehe sie zur Kandidatin für die Stockerlplätze wurde.“ Ergebnis Skeleton-Weltcup Herren, Innsbruck/Igls: 1. M. Dukurs (Let) 1:44.50, 2. Yun (Kor) +0,42, 3. Tretiakov (Rus) +0,44, … 19. Auer (Ö) +1,89, 20. Maier (Ö) +1,90. Foto: IBSF

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ALLE BOBS BEIM HEIMWELTCUP AM START Leichtes Aufatmen im heimischen Boblager. Beim Weltcup am kommenden Wochenende im heimischen Innsbruck/Igls können alle Schlitten an den Start gehen. Benjamin Maier konnte am Mittwoch nach seinem Muskelfaserriss im Oberschenkel Entwarnung geben: „Ich kann starten.“ Im Zweier-Bewerb wird das laut Trainer Gerhard Rainer aber noch mit einer gewissen Zurückhaltung der Fall sein. Im Vierer soll dann aber Vollgas gegeben werden. Nicht ganz so gut schaut’s hingegen bei Markus Treichl aus. Nach seinem Bruch des Mittelfußknochens kann er in Igls nur sitzend starten. „Eine notwendige Sicherheitsmaßnahme“, sagt Rainer. Katrin Beierl, die zuletzt über Schmerzen im Knie geklagt hatte, ist hingegen wieder voll belastbar. Zeitplan Bob-Weltcup in Igls: Samstag, 18. Jänner: 10 Uhr – Bob Frauen 14 Uhr – Zweier-Bob Männer Sonntag, 19. Jänner: 13.30 – Vierer-Bob Männer Foto: IBSF

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DA WAR MEHR DRIN Katrin Beierl landete beim Bob-Weltcup in La Plagne auf Rang neun Beim Damen-Bob-Weltcup im französischen La Plagne landete Katrin Beierl mit Bremserin Jennifer Onasanya am Samstag auf Rang neun. Nicht ganz das, was man sich erwartet hatte. Und tatsächlich war auch mehr drinnen. Nach Lauf eins lag Beierl noch auf Position sieben mit Rang sechs in Reichweite. Dann passierte ihr im zweiten Durchgang aber im oberen Teil ein folgenschwerer Fehler. Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Da hat sie sich leider den ganzen Schwung abgestochen und dann bis ins Ziel kontinuierlich Zeit verloren. Es ist exakt wie im Training gelaufen. Insgesamt bin ich aber optimistisch, dass die Entwicklung in die richtige Richtung geht.“ Den Sieg in La Plagne holte sich in ihrem erst zweiten Weltcuprennen die 21-jährige Deutsche Laura Nolte mit Partnerin Deborah Levi. Damen-Bob-Weltcup, La Plagne: 1. Nolte/Levi (D) 2:01.43, 2. De Bruin/Bujnowski (Kan) +0,21, 3. Schneider/Fiebig (D) +0,22, 4. Humphries/Gibbs (USA) +0,37, 5. Jamanka/Drazek (D) +0,44, … 9. Beierl/Onasanya (Ö) +1,48. Foto: IBSF

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LANGSAM KEHRT DIE KRAFT ZURÜCK Beide Skeletonpiloten schafften in La Plagne Qualifikation für Entscheidungslauf Winterberg war für Österreichs Skeletonpiloten Florian Auer und vor allem Samuel Maier noch ein Event zum vergessen. Geschwächt von einem Magen-Darm-Infekt hatten sie dort mehr mit sich selbst als mit der Bahn zu kämpfen. Da lief es jetzt in La Plagne doch einigermaßen besser. Zumindest schafften diesmal beide Sportler die Qualifikation für den Entscheidungslauf. Am Ende belegte Auer Rang 17, Maier klassierte sich auf Position 19. Am kommenden Wochenende bestreiten die beiden Piloten den Heimweltcup in Innsbruck/Igls. Skeleton-Weltcup Herren, La Plagne: 1. Tretiakov (Rus) 1:58.90, 2. M. Dukurs (Let) +0,37, 3. Yun (Kor), Geng (Chi) +1,39, 5. Jungk (D) +1,41, … 17. Auer (Ö) +2,50, … 19. Maier (Ö) +3,22.

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132 KM/H UND OLYMPIC SPIRIT Die Youth Olympic Games sind auch in St. Moritz längst angekommen! Österreichs Skeleton-Team mit Victoria Steiner, Annia Unterscheider, Christian Jünemann und Sandro Mai absolvierte bereits 6 Trainingsläufe auf der berühmten Olympia-Bahn in St. Moritz. 1962 Meter Länge, der Start liegt auf 1852 Meeter Seehöhe, 19 Kurven, Höchstgeschwindigkeiten über 130 km/h, Natureis von oben bis unten: das sind die beeindruckenden technischen Daten der St. Moritz-Celerina, die seit 1904 in Betrieb. Damit ist die Eisbahn im Oberengadin die älteste Bobbahn und zugleich die letzte noch existente Natureisbahn weltweit. „Sie steht heuer ein Stück runder da, als im letzten Jahr", erklärt das 17-jährige Skeleton-Ass Christian Jünemann routiniert. Im Vorjahr absolvierte das Nachwuchsteam im Hinblick auf die Olympischen Jugendspiele bereits 8 Testfahrten. "Davon profitieren wir natürlich, aber jetzt liegt hier zu 1000 Prozent Olympic Spirit in der Luft, das spürt man hier in St. Moritz überall. Wir sind gemeinsam mit den Sportlerinnen und Sportlern aus anderen Nationen im Olympic Village untergebracht. Es geht hier beim gemeinsamen Essen oder in der Freizeit bei Tischfußball und Air-Hockey sehr familiär zu", beschreibt der Tiroler. Die Höhenlage und die Länge der Strecke sind eine besondere Herausforderung für die jungen AthletInnen. "Die Fahrzeiten von mehr als einer Minute, die es auf anderen Strecken nicht gibt, zehren an der Substanz. Das Eis ist heuer hart und damit schnell, im Training wurden Spitzengeschwindigkeiten bis 132 km/h gemessen. Dazu kommen berühmt-berüchtigte Kurven wie ,Horse Shoe", "Wall" oder "Sunny", das ist ganz schön Tricky", weiß Trainerin Johanna Balassa, die ihren Schützlingen für die nächsten Tage ein Regenerationsprogramm zusammengestellt hat. „Jetzt heißt es Kraft sammeln für die kommenden Eistrainings, damit wir am Renntag voll bereit sind", sagt Christian Jünemann, der mit seinem Teamkollegen Sandro Mai am 20. Jänner um Gold, Silber und Bronze mitfahren wird. Die Teamkolleginnen Victoria Steiner und Annia Unterscheider sind am 19. Jänner dran. Foto: ÖOC

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DRITTER START, DRITTES PODEST Janine holt Virus-geschwächt Platz drei in Winterberg Janine Flock bleibt im Skeleton-Weltcup trotz Magen-Darm-Virus auf Spur! Die Europameisterin glitt am Sonntag in Winterberg auch beim Europa-Auftakt mit Platz drei aufs Podest und verteidigte mit 610 Punkten im Gesamtweltcup Rang zwei. Der Sieg ging an die Deutsche Tina Hermann (1:56,21 Minuten) vor der Kanadierin Mirela Rahneva (+ 0,03 Sekunden). Janine Flock erzielte mit Laufzeiten von 58,21 und 58,16 Sekunden jeweils die drittbeste Zeit und lag am Ende 0,16 Sekunden hinter der Siegerin, aber 9 Hundertstelsekunden vor der Gesamtweltcupführenden Jacqueline Lölling. „Das war mein Ziel, gute Punkte für den Gesamtweltcup zu holen. Ich wusste, dass wir vom Setup gut dabei sind, wenn ich einen guten Job mache und die Linie gut treffe“, sagte die Innsbrucker Heeressportlerin, die trotz Magen-Darm-Virus an ihre Chance glaubte. „Ich bin zum Glück gleich zum Arzt gegangen, habe die richtigen Medikamente bekommen und statt des Abschlusstrainings den ganzen Tag geschlafen. Gestern war Schonkost wie Zwieback und ein wenig Bewegung angesagt, um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Heute Mittag gab’s dann schon eine kräftige Rindssuppe mit Gemüse und Palatschinken.“ 1.000 Kilometer-Road-Trip nach La Plagne Zeit für Erholung bleibt Janine Flock keine. Gleich heute geht es mit dem Bus von Winterberg weiter Richtung La Plagne (FRA), wo am Dienstag schon das erste Training am Plan steht. Um die knapp 1.000 Kilometer in den Süden gut zu überstehen, übernachtet man heute noch in Freiburg. IBSF WELTCUP Skeleton, Damen, Winterberg 1. Tina Hermann (GER) 1:56,2 2. Mirela Rahneva (CAN) + 0,03 Sekunden 3. Janine Flock (AUT) + 0,16 (1. Lauf 58,21/2. Lauf 58,16) 4. Jacqueline Lölling (GER) + 0,25 Stand IBSF Gesamtweltcup Skeleton nach 3 Rennen: 1. Jacqueline Lölling (GER) 627 Punkte 2. Janine Flock (AUT) 610 3. Tina Hermann 601 Foto: IBSF

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ERKRANKUNG LÄSST WELTCUPSTART WACKELN Janine Flock musste das Abschlusstraining für den Skeleton-Weltcup in Winterberg wegen einer Viruserkrankung auslassen und liegt geschwächt im Bett. Der geplante Start am Sonntag (14 bzw. 15.30 Uhr) wackelt. „Sie hat seit zwei Tagen fast nichts gegessen, weil sie nichts bei sich behalten kann“, erklärt Trainer-Freund Matthias Guggenberger. Der Arzt diagnostizierte bei der derzeitigen Gesamt-Weltcupzweiten und ihren österreichischen Teamkollegen Samuel Maier und Florian Auer eine Magen-Darm-Virusinfektion. Teamtrainer Guggenberger: „Florian war der erste im Team, den es erwischte. Wir werden erst unmittelbar vor dem Start am Sonntag entscheiden, ob das Antreten Sinn macht, oder nicht. Die Bahn in Winterberg ist zu herausfordernd, um auf Biegen und Brechen in einem körperlich geschwächten Zustand einen Start zu erzwingen. Sicherheit geht vor!“ IBSF WELTCUP Skeleton, Damen, Winterberg Sonntag 5.1.2020 1. Lauf 14 Uhr, 2. Lauf 15.30 Uhr live auf ORF Sport + Foto: GEPA

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TENDENZ ZEIGT BEI KATI NACH OBEN Österreichs Bob-Pilotin raste in Winterberg auf Rang acht „Die Tendenz stimmt. Aber es gibt noch einiges zu tun“, sagte Nationaltrainer Wolfgang Stampfer am Samstag, nachdem Katrin Beierl mit Stammpartnerin Jennifer Onasanya beim Weltcup in Winterberg auf Rang acht gerast war. „Wir hatten gehofft, dass sich ein Rang unter den Top-Sechs ausgeht, aber es war offensichtlich, dass es am Start noch Aufholbedarf gibt. Was auch nicht weiter verwunderlich ist, da Kati und Jenny bisher nur sehr wenig miteinander trainieren konnten. In der Bahn hat Kati kaum Zeit verloren. Wir sehen also, dass es in die richtige Richtung geht“, bilanzierte Stampfer. Der hofft, dass es beim nächsten Weltcup am kommenden Wochenende im französischen La Plagne bereits besser läuft: „Bis zum Saisonhöhepunkt Weltmeisterschaft sollten dann beide gut in Schuss sein.“ Aus dem Herrenlager gibt es derweil nichts Neues. Stampfer: „La Plagne kommt für Benjamin Maier und Markus Treichl zu früh. Erfüllen sich die Prognosen der Ärzte, geht es sich bis zum Weltcup in Innsbruck/Igls aber aus. Klar ist dann aber auch, dass beide Piloten einen entsprechenden Trainingsrückstand haben, da sie aktuell praktisch nichts machen können.“ Damen-Bob, Weltcup Winterberg: 1. Schneider/Lipperheide (D) 1:55.46, 2. Jamanka/Drazek (D) +0.04, 3. Nolte/Levi (D) +0.13, 4. Humphries/Gibbs (USA) +0.44, 5. Sergeeva/Mamedova (Rus) +0.55, … 8. Beierl/Onasanya (Ö) +0,85. Foto: IBSF

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MIT RUMPFTEAM NACH WINTERBERG Benjamin Maier und Markus Treichl zum Zuschauen verdammt – Katrin Beierl startet mit Jennifer Onasanya Die Verantwortlichen des Bob-Nationalteams haben sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, diese aber letztlich im Sinne der Gesundheit der Sportler getroffen. Benjamin Maier und Markus Treichl sind am Montag nicht mit zum nächsten Weltcupbewerb beziehungsweise der Vierer-Europameisterschaft im deutschen Winterberg gereist. Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Es hätte keinen Sinn gemacht, sie dort starten zu lassen. Auch nicht sitzend. Es ist wichtig, dass wir beide jetzt rausnehmen, damit eine normaler Heilungsverlauf möglich ist. Laut Ärzten ist dann der Weltcup in Innsbruck für beide der erstmögliche Termin, um wieder ins Renngeschehen eingreifen zu können.“ Die Verletztenmisere im Bobteam ist aktuell wahrlich haarsträubend. Treichl litt zum Saisonstart unter den Nachwirkungen eines Ödems, riss sich dann ein Band im Sprunggelenk und bracht sich schließlich den Mittelfußknochen, der ihn aktuell außer Gefecht setzt. Maier wiederum kämpft nebst den Nachwirkungen seiner Muskelverletzung im Oberschenkel auch immer noch mit Rückenproblemen, die ihn schon in der Vorsaison zugesetzt haben. Die scheinen, wie sich jüngst herausgestellt hat, nicht direkt von der Wirbelsäule her rühren. Weitere Behandlungen sind aber nötig. So wurde die Reise am Montag nach Winterberg gewissermaßen eine One-Woman-Show von Katrin Beierl, die ihre langwierigen Verkühlungsprobleme inzwischen hinter sich gelassen hat. Direkt vor Ort wird dann auch ihre Stammpartnerin Jennifer Onasanya aus den Niederlanden erwartet, die in der laufenden Saison erstmals zur Verfügung steht. Stampfer: „Wir hoffen, dass Jenny in ihrer Heimat entsprechend trainiert hat. Dann kann es für Kati im Klassement wieder weiter nach vorne gehen.“ Übertragung des Damen-Bewerbs in ORF Sport+: 10 Uhr – Erster Lauf 13:10 – Live/Zeitversetzt Zweiter Lauf Foto: IBSF

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  • BENNI MUSS PASSEN Markus Treichl und Katrin Beierl starten in Königssee Es war zu befürchten, inzwischen ist es Gewissheit: Benjamin Maier muss für den Bob-Weltcup am kommenden Wochenende in Königssee passen. Wieder plagt ihn der Oberschenkel, an einen laufenden Start ist nicht zu denken. „Dann macht das auch keinen Sinn“, sagt auch Nationaltrainer Wolfgang Stampfer. Markus Treichl wird hingegen im Zweier- und im Viererbewerb an den Start gehen. Das ist wichtig, um Punkte zu sammeln, damit der zweite Weltcupstartplatz erhalten bleibt. Klappt’s bei ihm mit dem Start? Stampfer: „Er hat jetzt die ersten Versuche unternommen. Er spürt seinen Fuß noch, aber wir hoffen, dass sich das bis zum Wochenende ausgeht.“ Mit dabei in Königssee ist auch Katrin Beierl. Bei ihr geht’s vor allem darum, dass sie sich mit Partnerin Jennifer Onasanya am Start verbessert. „Materialmäßig sind in der heutigen Zeit fast alle Nationen auf einem Level. Was du am Start verlierst, kannst du in der Bahn kaum noch gut machen“, weiß Stampfer. Wie er erläutert, ist in Königssee vor allem der obere Bahnteil sehr herausfordernd. Und eine besondere Tücke wartet bei der Ausfahrt auf die lange Gerade in Richtung Kreisel. Foto: Hansjörg Kössler
  • EINDRUCKSVOLLE AUFHOLJAGD 33 Hundertstelsekunden fehlten Sandro Mai am Montag auf der Olympia-Bobbahn St. Moritz-Celerina im Skeleton auf Bronze. Beeindruckend seine Aufholjagd und die sportlich-faire Reaktion des 17-jährigen Tirolers. „Ich weiß, was ich beim ersten Lauf falsch gemacht habe, ohne diese Fehler, wäre sich Bronze ausgegangen. Aber ich muss sagen, dass der Deutsche, der Lette und auch der Schweizer echt gut gefahren sind. Große Gratulation an alle, das war beindruckend“, zog der Viertplatzierte Sandro Mai ganz Sportsmann verbal seinen Hut vor den Medaillengewinnern. Mit einem wilden Ritt, Top-Speed von 135,6 km/h und der drittbesten Laufzeit im zweiten Heat (1:09,45 Minuten, um 0,96 Sekunden schneller als im ersten Lauf!) hatte sich der Tiroler von Platz 7 Rang um Rang nach vorne geschoben. Doch der Lokalmatador rettete als Halbzeit-Dritter von seinen 0,51 Sekunden Vorsprung auf den Österreicher doch noch 0,33 ins Ziel. In einer eigenen Liga fuhr der Deutsche Lukas Nydegger, der mit zwei überlegenen, weltcuptauglichen Bestzeiten in 2:17,00 Minuten, ganze 1,42 Sekunden vor dem Letten Elvis Veinbergs und 2,53 Sekunden vor dem Schweizer, Gold holte. Sandro Mai konnte seine Top-Leistung, die er abgeliefert hatte, auch ohne Medaille genießen: „Für mich fühlt sich das alles gerade an, wie ein Sieg auf ganzer Strecke. Geil, es ist Olympia und ich hatte hier die Chance auf eine Medaille! Die Top-10 waren mein Ziel, die Top-5 sind ein absolutes Highlight und das habe ich unterboten. Auch wenn Platz 4 am Anfang ein bisschen wehtut. Der zweite Lauf hat sich angefühlt wie Fliegen. Danke an meine Coaches Johanna ( und Alex, die haben mich hier bei den Olympischen Jugendspielen perfekt begleitet.“ Christian Jünemann wurde als Elfter von der guten Stimmung seines Teamkollegen angesteckt: „Ich habe im Rennen nicht das rübergebracht, was ich mir erwartet oder erhofft hatte. Doch ich nehme mir für die Zukunft viel mit und vielleicht sieht mich Olympia wieder. Denn die Stimmung hier war mega, alle Leute an der Strecke, egal aus welcher Nation, hat jeden von uns angefeuert. Es war ein einzigartiges Erlebnis!“ Foto: ÖOC/GEPA
  • OHNE FITNESS WAR NICHTS ZU HOLEN Weder Benjamin Maier, noch Markus Treichl konnten im Viererbob regulär starten Im Viererbob-Bewerb beim Weltcup in Igls gab es seitens des österreichischen Lagers einige Hoffnungen. Doch schnell wurde klar, dass diese enttäuscht werden würden. Neben Markus Treichl, der immer noch an den Folgen seines Mittelfußknochenbruchs laboriert, konnte nämlich überraschenderweise auch Benjamin Maier nicht regulär starten.” Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Er hat mir vor dem Start ins Ohr geflüstert, dass er wieder ein Ziehen im Oberschenkel spürt und dann selbst entschieden, sitzend zu starten. Im aktuelle Bobsport kommt es aber eben vor allem auch auf einen dynamischen Start an. Das zeigt uns Francesco Friedrich regelmäßig vor. Der ist mit seinem Team beim Start so schnell, dass er eigentlich schon in der ersten Kurve die Hände siegreich in die Höhe reißen kann. In der Bahn spielt er sich.“ Am Ende blieb für Maier und sein Team Rang 13. Treichl und Co. verpassten die Qualifikation für Lauf zwei. Maier muss nun wohl neuerlich untersucht werden. Ob Österreichs Herren am kommenden Wochenende in Königssee überhaupt starten, bleibt abzuwarten. Stampfer: „Wenn keine Ergebnisse raus schauen, muss man abwägen, ob das Sinn macht. Immerhin kostet das alle auch viel Geld.“ Viererbob Weltcup Innsbruck: 1. Friedrich/Bauer/Grothkopp/Schüller (D) 1:41.88, 2. Lochner/Bauer/Weber/Rasp (D) +0,33, 3, Church/Williamson/Reed/Horn (USA) +0,42, 4. Walther/Krenz/Schwenzfeier/Schneider (D) +0,49, 5. Kripps/Sommer/Coachwell/Stones (Kan) +0,69, … 13. Maier/Walch/Sammer/Moldovan (Ö) +1,37, … 21. Treichl/Glück/Mitterer/Huber (Ö). Foto: IBSF
  • FRIEDRICH DER KÖNIG VON INNSBRUCK Benjamin Maier landete im Zweier-Bob-Bewerb auf Rang 17 Sechster Sieg beim Zweier-Bob-Weltcup auf der Olympiabahn in Igls in Serie: Der Deutsche Francesco Friedrich kürte sich damit am Samstag endgültig zum König von Innsbruck. Ein Vorsprung von 0,74 Sekunden auf den Zweitplatzierten Briten Brad Hall waren noch dazu ein Brett. Von den beiden österreichischen Bobs erreichte Benjamin Maier mit Bremser Markus Sammer den Finallauf und klassierte sich in der Endabrechnung auf 17. Rang. „Ich musste mich bei den Starts nach meiner Verletzung noch ziemlich schonen. Aber jede Erfahrung in der Bahn ist wichtig. Und natürlich macht ein Heimweltcup auch noch doppelt Spaß. Für die Weltmeisterschaft in Altenberg befinden wir uns auf einem guten Weg“, sagte er nach dem Rennen. Beim Vierer-Bewerb am Sonntag ab 13.30 Uhr hoffen die Österreicher auf einen Spitzenplatz. Maier: „Wir haben da vom Material her noch einmal richtig aufgerüstet, sind in der Bahn ganz vorne mit dabei. Wenn’s auch am Start hinhaut, hoffen wir auf eine Top-Platzierung.“ Weltcup Innsbruck, Zweier-Bob Herren: 1. Friedrich/Margis (D) 1:43.87, 2. Hall/Cackett (GBR) +0,74, 3. Oelsner/Schneider (D) +0,75, 4. Walther/Schwenzfeier (D) +0,90, 5. Vogt/Biere (Sz) +0,92, … 17. Maier/Sammer (Ö) +1,96, … 24. Treichl/Glaboniat. Foto: IBSF
  • KATI VERSCHENKTE BESSEREN PLATZ Nach Fehlern in der Bahn landete Österreichs Bob-Piloten Nummer eins in Igls auf Rang sieben Der Bob-Bewerb der Damen beim Weltcup in Innsbruck/Igls war wieder einmal eine Beute für die deutschen Amazonen. Mariama Jamanka siegte vor Laura Nolte. Katrin Beierl und Anschieberin Jennifer Onasanya landeten auf Rang sieben. Nationaltrainer Wolfgang Stamper war nicht zufrieden: „Heute hat es Kati auch in der Bahn vergeigt. Vor allem im ersten Lauf sind ihr zu viele Fehler passiert. Und leider sind die Startleistungen immer noch nicht so, dass ein Platz ganz vorne drinnen ist. Es wartet viel Arbeit.“ Weltcup Igls, Damen-Bob: 1. Jamanka/Drazek (D) 1:47,34, 2. Nolte/Nolte (D)+0,19, 3. Humphries/Hoffmann (USA) +0,22, 4. De Bruin/Bujnowski (Kad) +0,26, 5. Schneider/Strack (D) +0,36., 6. Sergeeva/Mamedova (Rus) +0,85, 7. Beierl/Onasanya (Ö) +0,93. Foto: Hansjörg Kössler
  • PODESTSERIE HÄLT IM HUNDERTSTELKRIMI Janine Flock landet im 5. Skeleton-Weltcup der Saison in Innsbruck-Igls zum 5. Mal auf dem Podest. Beim Heimrennen belegt die Europameisterin Platz zwei – zwei Hundertstel fehlen zum Sieg. Dieser geht an die Gesamtweltcup-Führende Jaqueline Lölling. Die Deutsche, zur Halbzeit auf Platz vier, sichert sich mit Bahnrekord im zweiten Lauf noch den Sieg. Flock, nach Durchgang eins knapp in Führung, gelingt ebenfalls ein starkes Finale – am Ende fehlen lediglich zwei Hundertstel auf den Heimsieg. „Sicher wurmt es mich ein bisschen, weil es einfach so knapp war. Ich kann mit meiner Leistung aber zufrieden sein“, bilanziert Flock nach dem Rennen. „Ich habe es sehr genossen, vor den Augen von Familie und Freunden zu fahren. Ich bin happy.“ Flock weiß auch, wo sie die zwei Hundertstel womöglich liegen gelassen hat: „Der erste Lauf war nicht ganz ideal. Ich war zwar in Führung, hatte aber ein paar Fehler.“ Auf Rang drei landet die US-Amerikanerin Megan Henry, der 0,26 Sekunden auf Lölling fehlen. Im Gesamtweltcup liegt die Heeressportlerin aus Tirol nun 22 Punkte hinter Lölling: „Es geht knapp zu, man darf sich nichts leisten. Ich bin wieder auf dem Podest, das sind gute Punkte. Es bleiben noch drei Rennen und die WM.“ IBSF WELTCUP Skeleton, Damen, Innsbruck (AUT) 1. Jaqueline Lölling (GER) 1:47,44 Minuten (53,82/BR 53,62) 2. Janine Flock (AUT) + 0,02 Sekunden (1. Lauf 53,77/2. Lauf 53,69) 3. Megan Henry (USA) + 0,26 Stand IBSF Gesamtweltcup Skeleton nach 5 Rennen: 1. Jacqueline Lölling (GER) 1052 Punkte 2. Janine Flock (AUT) 1030 3. Elena Nikitina (RUS) 986 Foto: IBSF
  • MÄSSIGES ERGEBNIS FÜR SKELETON-HERREN Florian Auer und Samuel Maier mussten sich in Innsbruck mit den Plätzen 19 und 20 zufrieden geben Die Erwartungen für den Heimweltcup in Innsbruck/Igls waren bei den beiden Skeleton-Piloten Florian Auer und Samuel Maier zweifelsohne höhere. Sie mussten sich am Freitag allerdings mit den Plätzen 19 und 20 zufrieden geben. „Das ist natürlich ein mäßiges Ergebnis, mit dem wir nicht zufrieden sein können“, attestiert Skeleton-Sportkoordinator Christian Auer. „Samuel verliert am Start viel zu viel Zeit. Da ist es eigentlich verwunderlich, dass er noch unter die Top 20 fährt. Florian nähert sich beim Start hingegen den Spitzenathleten. Allerdings hat er sich mit Fahrfehlern in beiden Läufen das Leben selbst schwer gemacht und eine deutlich bessere Platzierung hergeschenkt“, bilanzierte er. Gefragt sei nun Geduld. Auer: „Wir befinden uns mit beiden Piloten in einem Prozess des Lernens und der leidvollen Erfahrungen. Aber auch eine Janine Flock hat einige Jahre gebraucht, ehe sie zur Kandidatin für die Stockerlplätze wurde.“ Ergebnis Skeleton-Weltcup Herren, Innsbruck/Igls: 1. M. Dukurs (Let) 1:44.50, 2. Yun (Kor) +0,42, 3. Tretiakov (Rus) +0,44, … 19. Auer (Ö) +1,89, 20. Maier (Ö) +1,90. Foto: IBSF
  • ALLE BOBS BEIM HEIMWELTCUP AM START Leichtes Aufatmen im heimischen Boblager. Beim Weltcup am kommenden Wochenende im heimischen Innsbruck/Igls können alle Schlitten an den Start gehen. Benjamin Maier konnte am Mittwoch nach seinem Muskelfaserriss im Oberschenkel Entwarnung geben: „Ich kann starten.“ Im Zweier-Bewerb wird das laut Trainer Gerhard Rainer aber noch mit einer gewissen Zurückhaltung der Fall sein. Im Vierer soll dann aber Vollgas gegeben werden. Nicht ganz so gut schaut’s hingegen bei Markus Treichl aus. Nach seinem Bruch des Mittelfußknochens kann er in Igls nur sitzend starten. „Eine notwendige Sicherheitsmaßnahme“, sagt Rainer. Katrin Beierl, die zuletzt über Schmerzen im Knie geklagt hatte, ist hingegen wieder voll belastbar. Zeitplan Bob-Weltcup in Igls: Samstag, 18. Jänner: 10 Uhr – Bob Frauen 14 Uhr – Zweier-Bob Männer Sonntag, 19. Jänner: 13.30 – Vierer-Bob Männer Foto: IBSF
  • DA WAR MEHR DRIN Katrin Beierl landete beim Bob-Weltcup in La Plagne auf Rang neun Beim Damen-Bob-Weltcup im französischen La Plagne landete Katrin Beierl mit Bremserin Jennifer Onasanya am Samstag auf Rang neun. Nicht ganz das, was man sich erwartet hatte. Und tatsächlich war auch mehr drinnen. Nach Lauf eins lag Beierl noch auf Position sieben mit Rang sechs in Reichweite. Dann passierte ihr im zweiten Durchgang aber im oberen Teil ein folgenschwerer Fehler. Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Da hat sie sich leider den ganzen Schwung abgestochen und dann bis ins Ziel kontinuierlich Zeit verloren. Es ist exakt wie im Training gelaufen. Insgesamt bin ich aber optimistisch, dass die Entwicklung in die richtige Richtung geht.“ Den Sieg in La Plagne holte sich in ihrem erst zweiten Weltcuprennen die 21-jährige Deutsche Laura Nolte mit Partnerin Deborah Levi. Damen-Bob-Weltcup, La Plagne: 1. Nolte/Levi (D) 2:01.43, 2. De Bruin/Bujnowski (Kan) +0,21, 3. Schneider/Fiebig (D) +0,22, 4. Humphries/Gibbs (USA) +0,37, 5. Jamanka/Drazek (D) +0,44, … 9. Beierl/Onasanya (Ö) +1,48. Foto: IBSF
  • LANGSAM KEHRT DIE KRAFT ZURÜCK Beide Skeletonpiloten schafften in La Plagne Qualifikation für Entscheidungslauf Winterberg war für Österreichs Skeletonpiloten Florian Auer und vor allem Samuel Maier noch ein Event zum vergessen. Geschwächt von einem Magen-Darm-Infekt hatten sie dort mehr mit sich selbst als mit der Bahn zu kämpfen. Da lief es jetzt in La Plagne doch einigermaßen besser. Zumindest schafften diesmal beide Sportler die Qualifikation für den Entscheidungslauf. Am Ende belegte Auer Rang 17, Maier klassierte sich auf Position 19. Am kommenden Wochenende bestreiten die beiden Piloten den Heimweltcup in Innsbruck/Igls. Skeleton-Weltcup Herren, La Plagne: 1. Tretiakov (Rus) 1:58.90, 2. M. Dukurs (Let) +0,37, 3. Yun (Kor), Geng (Chi) +1,39, 5. Jungk (D) +1,41, … 17. Auer (Ö) +2,50, … 19. Maier (Ö) +3,22.
  • 132 KM/H UND OLYMPIC SPIRIT Die Youth Olympic Games sind auch in St. Moritz längst angekommen! Österreichs Skeleton-Team mit Victoria Steiner, Annia Unterscheider, Christian Jünemann und Sandro Mai absolvierte bereits 6 Trainingsläufe auf der berühmten Olympia-Bahn in St. Moritz. 1962 Meter Länge, der Start liegt auf 1852 Meeter Seehöhe, 19 Kurven, Höchstgeschwindigkeiten über 130 km/h, Natureis von oben bis unten: das sind die beeindruckenden technischen Daten der St. Moritz-Celerina, die seit 1904 in Betrieb. Damit ist die Eisbahn im Oberengadin die älteste Bobbahn und zugleich die letzte noch existente Natureisbahn weltweit. „Sie steht heuer ein Stück runder da, als im letzten Jahr", erklärt das 17-jährige Skeleton-Ass Christian Jünemann routiniert. Im Vorjahr absolvierte das Nachwuchsteam im Hinblick auf die Olympischen Jugendspiele bereits 8 Testfahrten. "Davon profitieren wir natürlich, aber jetzt liegt hier zu 1000 Prozent Olympic Spirit in der Luft, das spürt man hier in St. Moritz überall. Wir sind gemeinsam mit den Sportlerinnen und Sportlern aus anderen Nationen im Olympic Village untergebracht. Es geht hier beim gemeinsamen Essen oder in der Freizeit bei Tischfußball und Air-Hockey sehr familiär zu", beschreibt der Tiroler. Die Höhenlage und die Länge der Strecke sind eine besondere Herausforderung für die jungen AthletInnen. "Die Fahrzeiten von mehr als einer Minute, die es auf anderen Strecken nicht gibt, zehren an der Substanz. Das Eis ist heuer hart und damit schnell, im Training wurden Spitzengeschwindigkeiten bis 132 km/h gemessen. Dazu kommen berühmt-berüchtigte Kurven wie ,Horse Shoe", "Wall" oder "Sunny", das ist ganz schön Tricky", weiß Trainerin Johanna Balassa, die ihren Schützlingen für die nächsten Tage ein Regenerationsprogramm zusammengestellt hat. „Jetzt heißt es Kraft sammeln für die kommenden Eistrainings, damit wir am Renntag voll bereit sind", sagt Christian Jünemann, der mit seinem Teamkollegen Sandro Mai am 20. Jänner um Gold, Silber und Bronze mitfahren wird. Die Teamkolleginnen Victoria Steiner und Annia Unterscheider sind am 19. Jänner dran. Foto: ÖOC
  • DRITTER START, DRITTES PODEST Janine holt Virus-geschwächt Platz drei in Winterberg Janine Flock bleibt im Skeleton-Weltcup trotz Magen-Darm-Virus auf Spur! Die Europameisterin glitt am Sonntag in Winterberg auch beim Europa-Auftakt mit Platz drei aufs Podest und verteidigte mit 610 Punkten im Gesamtweltcup Rang zwei. Der Sieg ging an die Deutsche Tina Hermann (1:56,21 Minuten) vor der Kanadierin Mirela Rahneva (+ 0,03 Sekunden). Janine Flock erzielte mit Laufzeiten von 58,21 und 58,16 Sekunden jeweils die drittbeste Zeit und lag am Ende 0,16 Sekunden hinter der Siegerin, aber 9 Hundertstelsekunden vor der Gesamtweltcupführenden Jacqueline Lölling. „Das war mein Ziel, gute Punkte für den Gesamtweltcup zu holen. Ich wusste, dass wir vom Setup gut dabei sind, wenn ich einen guten Job mache und die Linie gut treffe“, sagte die Innsbrucker Heeressportlerin, die trotz Magen-Darm-Virus an ihre Chance glaubte. „Ich bin zum Glück gleich zum Arzt gegangen, habe die richtigen Medikamente bekommen und statt des Abschlusstrainings den ganzen Tag geschlafen. Gestern war Schonkost wie Zwieback und ein wenig Bewegung angesagt, um den Kreislauf in Schwung zu bringen. Heute Mittag gab’s dann schon eine kräftige Rindssuppe mit Gemüse und Palatschinken.“ 1.000 Kilometer-Road-Trip nach La Plagne Zeit für Erholung bleibt Janine Flock keine. Gleich heute geht es mit dem Bus von Winterberg weiter Richtung La Plagne (FRA), wo am Dienstag schon das erste Training am Plan steht. Um die knapp 1.000 Kilometer in den Süden gut zu überstehen, übernachtet man heute noch in Freiburg. IBSF WELTCUP Skeleton, Damen, Winterberg 1. Tina Hermann (GER) 1:56,2 2. Mirela Rahneva (CAN) + 0,03 Sekunden 3. Janine Flock (AUT) + 0,16 (1. Lauf 58,21/2. Lauf 58,16) 4. Jacqueline Lölling (GER) + 0,25 Stand IBSF Gesamtweltcup Skeleton nach 3 Rennen: 1. Jacqueline Lölling (GER) 627 Punkte 2. Janine Flock (AUT) 610 3. Tina Hermann 601 Foto: IBSF
  • ERKRANKUNG LÄSST WELTCUPSTART WACKELN Janine Flock musste das Abschlusstraining für den Skeleton-Weltcup in Winterberg wegen einer Viruserkrankung auslassen und liegt geschwächt im Bett. Der geplante Start am Sonntag (14 bzw. 15.30 Uhr) wackelt. „Sie hat seit zwei Tagen fast nichts gegessen, weil sie nichts bei sich behalten kann“, erklärt Trainer-Freund Matthias Guggenberger. Der Arzt diagnostizierte bei der derzeitigen Gesamt-Weltcupzweiten und ihren österreichischen Teamkollegen Samuel Maier und Florian Auer eine Magen-Darm-Virusinfektion. Teamtrainer Guggenberger: „Florian war der erste im Team, den es erwischte. Wir werden erst unmittelbar vor dem Start am Sonntag entscheiden, ob das Antreten Sinn macht, oder nicht. Die Bahn in Winterberg ist zu herausfordernd, um auf Biegen und Brechen in einem körperlich geschwächten Zustand einen Start zu erzwingen. Sicherheit geht vor!“ IBSF WELTCUP Skeleton, Damen, Winterberg Sonntag 5.1.2020 1. Lauf 14 Uhr, 2. Lauf 15.30 Uhr live auf ORF Sport + Foto: GEPA
  • TENDENZ ZEIGT BEI KATI NACH OBEN Österreichs Bob-Pilotin raste in Winterberg auf Rang acht „Die Tendenz stimmt. Aber es gibt noch einiges zu tun“, sagte Nationaltrainer Wolfgang Stampfer am Samstag, nachdem Katrin Beierl mit Stammpartnerin Jennifer Onasanya beim Weltcup in Winterberg auf Rang acht gerast war. „Wir hatten gehofft, dass sich ein Rang unter den Top-Sechs ausgeht, aber es war offensichtlich, dass es am Start noch Aufholbedarf gibt. Was auch nicht weiter verwunderlich ist, da Kati und Jenny bisher nur sehr wenig miteinander trainieren konnten. In der Bahn hat Kati kaum Zeit verloren. Wir sehen also, dass es in die richtige Richtung geht“, bilanzierte Stampfer. Der hofft, dass es beim nächsten Weltcup am kommenden Wochenende im französischen La Plagne bereits besser läuft: „Bis zum Saisonhöhepunkt Weltmeisterschaft sollten dann beide gut in Schuss sein.“ Aus dem Herrenlager gibt es derweil nichts Neues. Stampfer: „La Plagne kommt für Benjamin Maier und Markus Treichl zu früh. Erfüllen sich die Prognosen der Ärzte, geht es sich bis zum Weltcup in Innsbruck/Igls aber aus. Klar ist dann aber auch, dass beide Piloten einen entsprechenden Trainingsrückstand haben, da sie aktuell praktisch nichts machen können.“ Damen-Bob, Weltcup Winterberg: 1. Schneider/Lipperheide (D) 1:55.46, 2. Jamanka/Drazek (D) +0.04, 3. Nolte/Levi (D) +0.13, 4. Humphries/Gibbs (USA) +0.44, 5. Sergeeva/Mamedova (Rus) +0.55, … 8. Beierl/Onasanya (Ö) +0,85. Foto: IBSF
  • MIT RUMPFTEAM NACH WINTERBERG Benjamin Maier und Markus Treichl zum Zuschauen verdammt – Katrin Beierl startet mit Jennifer Onasanya Die Verantwortlichen des Bob-Nationalteams haben sich die Entscheidung nicht leicht gemacht, diese aber letztlich im Sinne der Gesundheit der Sportler getroffen. Benjamin Maier und Markus Treichl sind am Montag nicht mit zum nächsten Weltcupbewerb beziehungsweise der Vierer-Europameisterschaft im deutschen Winterberg gereist. Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Es hätte keinen Sinn gemacht, sie dort starten zu lassen. Auch nicht sitzend. Es ist wichtig, dass wir beide jetzt rausnehmen, damit eine normaler Heilungsverlauf möglich ist. Laut Ärzten ist dann der Weltcup in Innsbruck für beide der erstmögliche Termin, um wieder ins Renngeschehen eingreifen zu können.“ Die Verletztenmisere im Bobteam ist aktuell wahrlich haarsträubend. Treichl litt zum Saisonstart unter den Nachwirkungen eines Ödems, riss sich dann ein Band im Sprunggelenk und bracht sich schließlich den Mittelfußknochen, der ihn aktuell außer Gefecht setzt. Maier wiederum kämpft nebst den Nachwirkungen seiner Muskelverletzung im Oberschenkel auch immer noch mit Rückenproblemen, die ihn schon in der Vorsaison zugesetzt haben. Die scheinen, wie sich jüngst herausgestellt hat, nicht direkt von der Wirbelsäule her rühren. Weitere Behandlungen sind aber nötig. So wurde die Reise am Montag nach Winterberg gewissermaßen eine One-Woman-Show von Katrin Beierl, die ihre langwierigen Verkühlungsprobleme inzwischen hinter sich gelassen hat. Direkt vor Ort wird dann auch ihre Stammpartnerin Jennifer Onasanya aus den Niederlanden erwartet, die in der laufenden Saison erstmals zur Verfügung steht. Stampfer: „Wir hoffen, dass Jenny in ihrer Heimat entsprechend trainiert hat. Dann kann es für Kati im Klassement wieder weiter nach vorne gehen.“ Übertragung des Damen-Bewerbs in ORF Sport+: 10 Uhr – Erster Lauf 13:10 – Live/Zeitversetzt Zweiter Lauf Foto: IBSF
  • „CHRISTKIND" HENDRIX FINN ÜBERSTRAHLTE VERLETZUNG Benjamin Maier verletzte sich am Mittwoch bei Österreichischen Meisterschaften – längerer Ausfall droht Die schöne Nachricht vorne weg: Benjamin Maier und Gattin Elisabeth sind seit dem Heiligen Abend glückliche Eltern. „Christkind“ Hendrix Finn und seine Mama sind wohlauf. Sportlich musste Maier hingegen einen Tiefschlag wegstecken. Bei seinem Sieg im Zweier-Bewerb verletzte er sich im letzten Lauf beim Einsteigen in den Bob. Laut ersten Diagnosen handelt es sich um eine Muskelfaserverletzung im Oberschenkel. Damit droht Maier ebenso wie schon Markus Treichl für die nächsten Events (EM und Weltcup in Winterberg, Weltcup in La Plagne) auszufallen. Katrin Beierl musste auf die Staatsmeisterschaft gleich ganz verzichten. Der Arzt erteilte wegen einer Viruserkrankung, die sie aus Übersee mitgebracht hatte, Startverbot. Die für Freitag geplante Staatsmeisterschaft im Viererbob wurde inzwischen abgesagt. Sie wird am 6. März nachgeholt. Geschockt sind auch die Trainer. Gerhard Rainer: „Ehrlich gesagt schlagen wir die Hände über den Kopf zusammen. Ein derartiges Verletzungspech ist einfach nicht mehr normal. Aber es hilft nichts. Wir können jetzt nur hoffen, dass wir die Bobs zumindet beim Heimweltcup in Innsbruck an den Start bekommen.“ Foto: IBSF
  • TREICHL FÄLLT LÄNGER AUS Bobpilot muss voraussichtlich bis zum Weltcup in Innsbruck pausieren Zuletzt bei den Rennen in Lake Placid hatte er schon sitzend starten müssen. Nun ist Bob-Pilot Markus Treichl vorübergehend zum Nichtstun verdammt. Grund: Ein Bruch des Mittelfußknochens. Trainer Gerhard Rainer: „Gips ist keiner nötig, Markus wird derzeit täglich therapiert. Für die Weltcups in Winterberg und La Plagne wird er aber sicher ausfallen. Wir hoffen, dass er für die Rennen in Innsbruck am 18. und 19. Jänner dann wieder einsatzbereit ist.“ Foto: IBSF
  • STARTMALHEUR VERHINDERT TOP-TEN-PLATZ Benjamin Maier muss sich im zweiten Viererbob-Weltcup mit Rang elf begnügen Das Rennen hatte kaum begonnen, da war es mit einem Spitzenplatz auch schon vorbei! Das Team von Benjamin Maier verhaute im zweiten Viererbob-Weltcup in Lake Placid im ersten Lauf komplett den Start. Marco Rangl war nicht rechtzeitig ins Renngerät gekommen. Dazu kamen noch Probleme nach dem Labyrinth. So stand am Ende ein enttäuschender Zwischenrang. Mit Rang acht im zweiten Lauf betrieben Maier und Co. Schadensbegrenzung. Schoben sich im Endklassement noch auf Rang elf vor. Nicht mehr als ein zusätzliches Training war der Sonntags-Bewerb für das Team von Markus Treichl. Bei ihm war eine Knöchelverletzung wieder akut geworden, weshalb er selbst zweimal sitzend starten musste. Da war mehr als Rang 20 nicht drinnen. Viererbob Lake Placid: 1. Kripps/Sommer/Stones/Coakwell (Kan) 1:49,15, 2. Lochner/Bauer/Weber/Rasp (D) +0,30, 3. Friedrich/Bauer/Grothkopp/Margis (D) +0,33, … 11. Maier/Stepan/Sammer/Moldovan (Ö) +1,21, … 20. Treichl/Glück/Mitterer/Huber (Ö) +2,23. Foto. IBSF
  • BÄRENSTARK DEN KUMPEL BEZWUNGEN Benjamin Maier raste im Viererbob-Weltcup von Lake Placid aufs Podest – Markus Treichl starker Neunter Auf seinem Renngerät klebt ein Pickerl vom konkurrierenden aber gleichermaßen befreundeten Bobteam von Francesco Friedrich, dem überragenden Piloten der vergangenen Saison. Doch am Samstag schlug Benjamin Maier gemeinsam mit Marco Rangl, Markus Sammer und Danut Moldovan den Kumpels aus Germany ein Schnippchen. Nach Rang vier nach dem ersten Lauf im Viererbob-Weltcup von Lake Placid zogen sie im zweiten noch an „Mister Perfekt“ vorbei und schafften den Sprung aufs Podest. „Unglaublich, damit war nicht zu rechnen. Uns allen ist ein großer Stein vom Herzen gefallen. Mein Dank gilt meinem Team und der ganzen Mannschaft hier in Lake Placid“, sagte Maier, für den es am Sonntag gleich nochmal mit dem Viererbob in die Bahn geht. Für den Tiroler war es das erste Viererbob-Podium seit fast zwei Jahren. Zuletzt war er im Jänner 2018 in Königssee mir Rang auf dem Podest gestanden. Stark auch der Aufritt des zweiten österreichischen Bobs mit Markus Treichl, Markus Glück, Sebastian Mitterer und Kristian Huber, die in der Endabrechnung auf den ausgezeichneten neunten Rang fuhren. Auch das Trainerteam war happy: „Wir haben gesehen, dass wie im Vierer am Start absolut konkurrenzfähig sind. Und was Benni speziell im unteren Teil der Bahn gefahren ist, war unglaubliche Klasse. Sonst lässt du hier nicht die deutschen Schlitten hinter dir“, erklärte Gerhard Rainer. Der auch auf einen spezielle Umstand hinwies: „Die Schlitten von Sieger Justin Kripps, von Francesco Friedrich und Johannes Lochner sowie jener von Benni wurden alle von Hannes Wallner gebaut.“ Der nebst seiner Arbeit als Schlittenbauer auch als Vizepräsident des Österreichischen Bob- & Skeletonverbandes fungiert. Beim Viererbob-Europacup in Winterberg landete das Quartett Patrick Geiger, Markus Kaiser, Nick Kompain und Jakob Mandlbauer auf Rang 17. Viererbob-Weltcup, Lake Placid: 1. Kripps/Sommer/Stones/Coakwell (Kan) 1:49,50, 2. Kibermanis/Kaufmanis/Vilkaste/Miknis (Let) +0,39, 3. Maier/Rangl/Sammer/Moldovan (Ö) +0,47, ... 9. Treichl/Glück/Mitterer/Huber (Ö) +1,23. Foto: IBSF
  • KEIN FINALPLATZ IN LAKE PLACID Zweiter Weltcupbewerb in den USA verlief für Österreichs Skeleton-Herren enttäuschend „Es mog nit“, maulte Florian Auer in die TV-Kameras, nachdem er in Lake Placid seinen Lauf im zeiten Weltcupbewerb der Saison absolviert hatte. Da stand auf der Anzeigentafel ein Rückstand von 1.89 Sekunden auf den führenden Russen Alexander Tretiakov, der gewünschte Finalplatz wurde deutlich verfehlt. Teamkollege Samuel Maier erging es nicht viel besser. Wenngleich er die Quali für den zweiten Lauf nur um vier Hundertstel verpasste. Trainer Matthias Guggenberger zog Bilanz: „Leider waren die Startzeiten nicht optimal und die Läufe etwas fehlerhaft. Es wurde aber auch ein unglaubliches Niveau gefahren. Eine Sekunde zwischen erstem und 21. Platz im ersten Durchgang war unglaublich. Wir haben insgesamt Schritte in die richtige Richtung gemacht, auch wenn das die Burschen aufgrund der fehlenden Fahrten auf der Bahn in Lake Placid noch nicht zeigen konnten. Ich denke aber, dass uns die Bahnen in Europa wieder eher entgegenkommen werden.“ Lake Placid, Skeleton Männer: 1. Tretiakov (Rus) 1:46.55, 2. M. Dukurs (Let) +0.04, 3. Keisinger (D) +0.42, … 21. Samuel Maier (Ö), … 24. Florian Auer (Ö). Foto: IBSF
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