Österreichischer Bob- und Skeletonverband

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SECHSTER PLATZ WECKT HOFFNUNGEN Samuel Maier holte bei Zweierbob-WM in Altenberg Spitzenresultat Jawohl, darauf hatte das österreichische Team lange gehofft: Benjamin Maier und Partner Markus Sammer holten bei der am Sonntag zu Ende gegangenen Zweierbob-WM in Altenberg den tollen sechsten Rang. Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Der dritte Lauf war sowohl am Start als auch in der Bahn sehr gut. Die hat dann extrem abgebaut, und es ist ziemlich drunter und drüber gegangen. Benni konnte seinen Vorsprung aber verteidigen und die starke Platzierung sichern.“ Markus Treichl und Partner Markus Huber landeten im Endklassement auf Rang 18. Maiers starker Auftritt weckt natürlich Hoffnungen für den am kommenden Wochenende am Programm stehenden Vierer-Bewerb. Da muss er dann aber auf Teammitglied Kilian Walch verzichten, der sich einen Sehnenriss im hinteren Oberschenkel zugezogen hat und nicht starten kann. Er wird durch Marco Ranggl ersetzt. Das Training für die Viererbob-WM in Altenberg beginnt am Dienstag. Zweierbob-WM Altenberg: 1. Friedrich/Margis (D) 3:40.44, 2. Lochner/Weber (D) +1,65, 3. Kibermanis/Miknis (Let) +1,79, 4. Walther/Franke (D) +1,87, 5. Ölsner/Schwenzfeier (D) +2,27, 6. Maier/Sammer (Ö) +2,32, … 18. Treichl/Huber (Ö) +3,78. Foto: IBSF

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FÜR KATI WAR BEI DER WM MEHR DRINNEN Österreichs Top-Piloten landete auf Rang neun – Benjamin Mair zur Halbzeit des Bewerbes auf Rang sieben Ein Platz unter den Top-Sechs war angepeilt, geworden ist es für Katrin Beierl bei der WM in Altenberg letztlich Rang neun. „Leider hat in drei Durchgängen fahrerisch nicht so hingehaut. Im letzten Run hat sie gezeigt, dass sie dabei ist. Es wär sich mehr drinnen gewesen“, bilanzierte Nationaltrainer Wolfgang Stampfer. Halbzeit ist aktuell beim Zweierbewerb der Herren. Und da liegt Benjamin Maier auf dem guten siebten Rang. „Er hat sich vor allem im zweiten Lauf super präsentiert, ist da auch deutlich besser gestartet. Für ganz vorne reicht’s noch nicht. Aber wenn ihm am Sonntag zwei Fahrten gelingen wie heute im zweiten Run, ist eventuell sogar ein Top-Sechs-Rang möglich“, sagte Stampfer. Markus Treichl liegt aktuell auf Rang 18. Stampfer: „Er verliert am Start noch etwas mehr Zeit als Beni. Gerade im zweiten Lauf war seine Fahrt aber gut. Warum es da mit der Zeit nicht so hingehaut hat, ist uns selbst noch nicht wirklich klar.“ Dominiert wurde der Herrenbewerb am ersten Tag von den deutschen Schlitten, die alle vier in Front liegen – ganz vorne erwartungsgemäß Top-Favorit Francesco Friedrich. Bob-WM Altenberg, Damen: 1. Humphries/Gibbs (USA) 3:45.49, 2. Kalicki/Lipperheide (D) +0,37, 3. De Bruin/Bujnowski (Kan) +1,06, 4. Jamanka Drazek (D) +1,20, 5. Schneider/Fiebig (D) +1,43, … 9. Beierl/Onasanya (Ö) +2,27. Foto: IBSF

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„TOP-TEN-PLÄTZE SIND DRINNEN" Optimismus im österreichischen Lager vor der am Freitag beginnenden Bob-WM Mit den Rennen im Damen-Bewerb und im Herren-Zweierbob startet von Freitag bis Sonntag die Bob-Weltmeisterschaft im deutschen Altenberg. Im Training lief es für die österreichischen Team ansprechend, so dass für den Bewerb die Hoffnung auf Top-Ten-Plätze lebt. Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Vor allem Katrin Beierl und Benjamin Maier halten gut mit, Kati bisher sogar überraschend gut. Bei ihr hoffen wir auf einen Rang in den Top-Sechs. Und Beni könnte es durchaus unter die besten zehn schaffen. Markus Treichl hat einen noch größeren Trainingsrückstand als er. Für ihn wär ein Platz unter den Top-15 das Ziel.“ Vier Läufe sind laut Stampfer eine besondere Herausforderung. „Da kommt es noch viel mehr auf die Starts an. Ein starkes Duo kann da ruhig einmal einen schlechteren Lauf dabei haben. In drei weiteren ist das locker wett zu machen.“ Favoriten in Altenberg sind ganz klar die deutschen Teams, allen voran Francesco Friedrich. Stampfer: „Ich gehe davon aus, dass die deutschen Duos die Medaillen mehr oder weniger unter sich ausmachen.“ Bob-Weltmeisterschaft Altenberg: Freitag: Freitag, 14 Uhr – Damenbob Lauf 1 und 2 Samstag: 11.30 – Zweierbob Herren Lauf 1 und 2, 15.30 Uhr – Damenbob Lauf 3 und 4. Sonntag: 14.30 – Zweierbob Herren Lauf drei und vier Foto: Hansjörg Kössler

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EM-BRONZE IM FINAL-KRIMI Auf Weltcupgesamtsieg fehlten Janine Flock nur 18 Punkte Das Weltcup-Finale der Skeleton-Damen im lettischen Sigulda geriet zum sportlichen Krimi. Janine Flock lag nach dem ersten Lauf als Zweite auf Kurs Richtung Gesamt-Weltcup, weil Leaderin Jacqueline Lölling zu diesem Zeitpunkt nur Neunte war. Am Ende fehlten der 30-jährigen Tirolerin, die mit Rang 3 ihren siebenten Podestplatz im achten Saison-Rennen fixierte, 18 Punkte in der Gesamt-Wertung auf die Deutsche. Platz 3 bedeutete gleichzeitig den Gewinn von EM-Bronze – was für die Titelverteidigerin immerhin die achte EM-Medaille (3 x Gold, 2 x Silber, 3 x Bronze) in Serie seit 2013 bedeutete! „Ich bin einerseits verärgert über die vielen kleinen Fehler in beiden Läufen“, sagt Janine Flock in ihrer ersten Reaktion noch vor der Siegerehrung. „Auf der anderen Seite freue ich mich über EM-Bronze und die kleine Kugel für den zweiten Platz im Gesamt-Weltcup ist natürlich auch die Bestätigung für unsere Arbeit und eine sehr gute Saison, in der es viele Umstellungen gab.“ Tatsächlich fehlte in der Saison 2019/20 nach je 3 zweiten und dritten, sowie einem fünften Platz nur ein krönender Sieg. „Vielleicht hat mir dazu immer ein bisschen die nötige Leichtigkeit, Gelassenheit oder auch ein bisschen Glück gefehlt. Daran werde ich noch arbeiten“, schmunzelt die Innsbrucker Heeressportlerin, die zuletzt 2015 den Gesamt-Weltcup gewonnen hatte. Das Fernziel für die Olympia-Vierte von Pyeongchang bleibt ohnehin Beijing 2020. Flock: „Eine Medaille bei Olympischen Spielen bleibt das große Ziel. Diese Saison war klar ein Schritt in die richtige Richtung.“ Jetzt wartet eine kurze Verschnaufpause daheim in Innsbruck auf Janine Flock, bevor es nächsten Sonntag Richtung Saisonabschluss zur Weltmeisterschaft nach Altenberg (GER) geht. Foto: IBSF

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LICHTBLICK AM ENDE DES TUNNELS Benjamin Maier fuhr bei der Zweierbob-EM in Sigulda auf Rang sechs Bob-Nationaltrainer Wolfgang Stampfer ist ein Mann offener und ehrlicher Worte. Und so meinte er nach der gestrigen Zweierbob-Europameisterschaft in Sigulda: „Nach dem, was wir bisher während der Saison in dieser Disziplin gezeigt haben, wäre es vermessen gewesen, eine Medaille zu erwarten. Das Abschneiden von Beni Maier ist aber ein Lichtblick am Ende des Tunnels.“ In der Tat hatte Benjamin Maier mit Anschieber Markus Sammer speziell im ersten Durchgang eine tolle Leistung gezeigt, lag mit Rang vier sogar in Schlagdistanz zum Podium. Im zweiten Lauf verlor er am Start gegenüber seiner ersten Startzeit zwei Hundertstel und hatte auch in der Bahn den einen oder anderen Fehler dabei. Rang sechs am Ende war aber nicht zuletzt gut fürs Selbstvertrauen. Markus Treichl und sein Partner Markus Glück landeten auf dem 13. Rang. Nach dem Bewerb ging’s für das Bob-Team direkt weiter in Richtung Altenberg, wo am kommenden Wochenende mit der Weltmeisterschaft der absolute Saisonhöhepunkt wartet. Zweierbob-EM Sigulda: 1. Kibermanis/Miknis (Let) 1:13.18, 2. Friedli/Jones (Sz) +0,36, 3. Hafer/Hammers (D) +0,52, 4. Melbardis/Dambis (Let) +057, 5. Heinrich/Hauterville (Fra) +0,64, 6. Maier/Sammer (Ö) +0,69, … 13. Treichl/Glück (Ö) +1,33. Foto: IBSF

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STARTZEITEN BLEIBEN DAS THEMA Treichl und Maier beim Zweierbob-Weltcup in Sigulda auf den Plätzen 13 und 14 Es bleibt dabei: Für die absolute Spitze reicht's für Österreichs Herren-Zweierbob-Teams derzeit nicht. Beim Weltcup in Sigulda kurven Markus Treichl und Kristian Huber auf Rang 13, Benjamin Maier und Sascha Stepan landeten unmittelbar dahinter. „Positiv zu bewerten ist die zweite Fahrt von Markus Treichl, die in Relation zum Start sehr gut war. Ansonsten muss ich praktisch immer das gleich erzählen: Aufgrund ihrer langen Verletzungen haben beide Piloten einen enormen Trainingsrückstand. Und mit nur einem Mann hinten dran lässt sich das am Start nicht so wie im Vierer kompensieren“, sagte Nationaltrainer Wolfgang Stampfer. Foto: IBSF

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SKELETONIS LEGTEN TALENTPROBE AB Samuel Maier und Florian Auer bei EM auf den Rängen 10 und 12 Eine ansprechende Leistung zeigten Österreichs Skeleton-Piloten Samuel Maier und Florian Auer beim gestrigen Skeleton-Weltcup in Sigulda (Lettland), der gleichzeitig als Europameisterschaft gewertet wurden. In der EM-Wertung belegten sie die Ränge 10 und 12, im Weltcup klassierten sie sich auf den Positionen 13 und 15. Nationaltrainer Matthias Guggenberger war hochzufrieden: „Wenn man bedenkt, wie wenig Fahrten Samuel und Florian eigentlich haben, wussten sie hier wirklich zu überzeugen. Vor allem haben sie auch am Start eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt. Das war ein Schritt in die richtige Richtung.“ Guggenberger. hatte gleich doppelten Grund zum Jubeln. Denn seine lettischen Athleten Martins und Tomas Dukurs holten auf ihrer Heimbahn einen Doppelsieg. Foto: IBSF

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PLATZ FÜNF BEI DER EM Für Katrin Beierl war am Samstag in Sigulda sogar mehr drinnen Ein Platz unter den Top-Sechs war angepeilt. Eben dieser ist es im Weltcup und der fünfte bei der Europameisterschaft im Damen-Bob am Samstag für Katrin Beierl und Partnerin Jennifer Onasanya geworden. „Insgesamt kann man mit dem Resultat zufrieden sein. Die Mädels sind vor allem gut gestartet. In der Bahn selbst hatte jedes Team gewisse Probleme. Für Kati war’s aber nach ihrem letztjährigen Sturz eine tolle Bestätigung, dass sie es auch auf dieser Bahn kann“, bilanzierte Nationaltrainer Wolfgang Stampfer. Foto: Hansjörg Kössler

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„DER SPORT GEHT IN DIE FALSCHE RICHTUNG" Christian Auer übt scharfe Kritik an der Einfachheit der heutigen Bahnen Die Skeleton-Europameisterschaft in Sigulda wird für Österreichs beiden jungen Tiroler Piloten Florian Auer und Samuel Maier ein weiterer Lernprozess sein. „Die letzten Trainingsläufe haben gezeigt, dass sie hinsichtlich Material und Linienwahl gut unterwegs sind. Das große Manko, das bleibt, ist der Start. Um das auszumerzen, müssen wir in der nahen Zukunft intensiv an der Starttechnik arbeiten, um in Hinblick auf Olympia 2022 näher an die Spitze zu rücken“, sagt Sportkoordinator und Ex-Pilot Christian Auer. Der aber auch warnt: „Bis zu einem Zehntel kann man ausarbeiten. Ob das reicht, ist zu bezweifeln. Grundsätzlich entwickelt sich der Sport in eine völlig falsche Richtung. Denn das fahrerische Können spielt inzwischen kaum noch eine Rolle. Die Bahnen werden einfach zu leicht. Alleine mit dem Start wird das Rennen praktisch schon entschieden. Mit Verlaub: Da kann ich einen Anschiebwettbewerb auch machen und nach 150 Metern die Zielfahne schwenken. Die verantwortlichen Funktionäre werden sich mal überlegen müssen, ob sie damit nicht einerseits die Sportler frustrieren und andererseits auch die Zuschauer vertreiben.“ Skeleton Europameisterschaft Sigulda: Samstag, 15. Februar: 12 Uhr – Skeleton Herren EM und Weltcup Sonntag, 16. Februar: 10 Uhr – Skeleton Damen EM und Weltcup Foto: Daniel Liebl

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ENTSCHEIDEND WERDEN DIE STARTS Österreichs Bobteams zeigten im Training für die EM in Sigulda gute Leistungen Eigentlich war das österreichische Bobteam ohne allzu große Erwartungen zur Europameisterschaft nach Sigulda (Lettland) aufgebrochen, zumal wegen der engen Bahn dort auch kein Viererbewerb gefahren wird. Die während der Wochen im Training gezeigten Leistungen ließen dann aber plötzlich aufhorchen. Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Sowohl Benni Maier als auch Markus Treichl kamen mit der Bahn sehr gut zurecht. Da waren sie voll bei der Musik. Über eine gute Platzierung werden am Ende dann halt wieder die Starts entscheidend. Und da müssen wir sehen, ob die beiden nach ihren Verletzungen in der Lage sind, in die Vollen zu gehen. Das ist auch ein bisschen eine psychologische Sache.“ Und Katrin Beierl? Die hatte in der vergangenen Saison in Sigulade eine kapitale Brezen geschossen, wollte von der dortigen Bahn nichts mehr wissen. „Großer Respekt, Kati hat ihre Angst überwunden. Im Training waren noch ein, zwei Hakler dabei. Aber bei ihr können wir durchaus mit einem Platz unter den Top-Sechs rechnen“, sagt Stampfer. Bob EM & Weltcup Sigulda, Programm: Freitag, 14. Februar: 18 Uhr – Bob Damen EM & Weltcup Samstag, 15. Februar: 16.30 – Zweierbob Herren Weltcup Sonntag, 16. Februar: 13.30 – Zweierbobh Herren EM & Weltcup Foto: Hansjörg Kössler

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ENTTÄUSCHUNG ÜBER BLECH Benjamin Maier verfehlte bei Junioren-WM im Vierer Medaille um fünf Hundertstel Nichts wurde es für Benjamin Maier mit der erhofften Medaille im Viererbewerb der Bob-Junioren-Weltmeisterschaft in Winterberg. Der Tiroler musste sich mit seinem Team am Sonntag mit Rang vier begnügen. Zwischen Bronze und Blech lagen gerade einmal fünf Hundertstel. „Es ist natürlich enttäuschend, wenn man nicht am Podium steht. Nach Rang zwei im ersten Lauf hatte Benni alle Chancen. Aber die Burschen haben dann sowohl am Start als auch in der Bahn wertvolle Hundertstel liegen lassen. Und dann bist du halt auch gleich runter vom Stockerl“, sagte Nationaltrainer Wolfgang Stampfer. Junioren-WM Viererbob Winterberg: 1. Gaitiukevich/Zharovtsev/Kazantsev/Mordasov (Rus) 1:51.56, 2. Ölsner/Strauß/Bosse/Frytz (D) +0,07, 3. Jannusch/Neumann/Gessenhardt/Heber (D) +0,13, 4. Maier/Walch/Mitterer/Huber (Ö) +0,18. Foto: IBSF

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IM VIERER SCHAUT DIE WELT BESSER AUS Beide Bobs landeten in St. Moritz unter den Top-Ten Deutlich besser als im Zweierbewerb verlief am Sonntag das Viererbobrennen beim Weltcup in St. Moritz. Mit Benjamin Maier auf Rang sechs und Markus Treichl auf Rang neun schafften beide österreichischen Piloten den Sprung unter die Top-Ten. Während sich Treichl im zweiten Lauf um sechs Plätze nach vorne arbeitete, verlor Maier leider zwei Ränge. Auf den überraschenderweise nur auf Rang fünf klassierten Francesco Friedrich fehlte ihm Ende gerade eine Hundertstel. Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Vor allem die Anschieber beider Teams haben das heute wunderbar gemacht. Benni erwischte vor allem einen tollen ersten Lauf, im zweiten ist er leider etwas zu viel gerutscht, hat damit eine noch bessere Platzierung verschenkt. Markus hat den ersten Lauf verhaut. Der zweite war aber top. Entsprechend lang ist er dann auch in der Leaderbox gestanden. Für die noch ausstehende WM sind wir im Viererbob guter Dinge.“ Weltcup Viererbob, St. Moritz: 1. Kripps/Sommer/Stones/Coakwell (Kan) 2:11.12, 2. Kibermanis/Kaufmanis/Vilkaste/Miknis (Let) +0,13, 3. Lochner/Bauer/Weber/Schneider (D) +0,34, 4. Walther/Korona/Schwenzfeier/Franke (D) +0,56, 5. Friedrich/Bauer/Grothkop/Margis (D) +0,70, 6. Maier/Stepan/Sammer/Moldovan (Ö) +0,71, … 9. Treichl/Glück/Mitterer/Huber (Ö) +1,20. Foto: Hansjörg Kössler

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NUR KATI UNTER DEN TOP-TEN Österreichs Damen-Aushängeschild erreichte in St. Moritz Rang sieben Die Zweier-Bewerbe beim Bob-Weltcup in St. Moritz verliefen für Österreichs Team bescheiden. Einzig Katrin Beierl erreichte mit Partnerin Jennifer Onasanya mit Rang sieben einen Top-Ten-Platz. Und auch sie war nicht wirklich zufrieden. „In den Fahrten waren keine allzu großen Fehler drinnen. Aber wir haben einfach wieder im oberen Teil viel zu viel Zeit verloren. Der Start ist leider immer noch unser Manko. Daran müssen wir hart arbeiten“, sagte Beierl. Die das Rennen in St. Moritz wie jenes vor einer Woche in Königssee in ihrem alten Bob bestritt. „Ich fühle mich darin etwas sicherer, tausche aber immer wieder mit dem neuen Renngerät. Ich denke, dass mich das fahrerisch weiter bringt.“ Nichts zu bestellen gab’s für Benjamin Maier und Markus Treichl im Zweier der Herren. Sie belegten die enttäuschenden Ränge 19 und 20. Ernüchternd dann auch die Bilanz von Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Kati hat zumindest im unteren Teil der Bahn mithalten können. Leider ist in der Nacht vor dem Rennen Jennifers Großvater verstorben, was für ihre Psyche sicher auch nicht gut war. Bei den Burschen müssen wir jetzt hinsichtlich der weiteren Zweier-Bewerbe, die heuer noch anstehen, überlegen, ob ein Start Sinn macht. Weder Benni noch Markus können voll starten. Und da ist dann natürlich die Zeit sofort weg.“ Zweierbob-Weltcup St. Moritz, Damen: 1. Humphries/Gibbs (USA) 2:17.18, 2. Jamanka/Lipperheide (D) +0,16, 3. Schneider/Fiebig (D) +0,17, 4. Fontanive/Pasternack (Sz) +0,29, 5. De Bruin/Bujnowski (Kan) +0,54, 6. Nolte/Strack (D) +0,55, 7. Beierl/Onasanya (Ö) +0,78. Herren: 1. Lochner/Weber (D) 2:14.19, 2. Friedrich/Schüller (D) +0,21, 3. Kibermanis/Miknis (Let) +0,28, 4. Stulnev/Malykh (Rus) +0,57, 5. Kripps/Stones (Kan) +0,62, … 19. Maier/Sammer (Ö) +2,53, 20. Treichl/Huber (Ö) +3,33. Foto: IBSF

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RÜCKKEHR AUFS PODIUM Janine Flock hält mit ihrem dritten Platz in St. Moritz den Skeleton-Weltcup spannend. Janine Flock ist nach dem Ausrutscher in Königssee aufs Weltcup-Podest zurückgekehrt. Die 30-jährige Heeressportlerin holte mit Rang 3 in St. Moritz im siebenten Weltcup-Rennen der Saison ihren sechsten Platz auf dem Siegertreppchen. Deutschland feierte einen Doppelsieg durch Tina Hermann, die im zweiten Lauf auf der Olympia-Bobbahn St. Moritz-Celerina in 1:09,82 neuen Streckenrekord aufgestellt hatte, und die Gesamtweltcupführende Jacqueline Lölling. Das Weltcupfinale in Sigulda, das gleichzeitig als Europameisterschaft gewertet wird, wird zum Krimi: Janine Flock liegt mit 1.414 Punkten auf Rang 3, nur 5 Zähler hinter der Zweitplatzierten Tina Hermann und 58 hinter Leaderin Lölling. IBSF WELTCUP Skeleton, Damen, St. Moritz (SUI) 1. Tina Hermann (GER) 2:19,87 Minuten 2. Jacqueline Lölling (GER) + 0,41 3. Janine Flock (AUT) + 0,73 (1. Lauf 1:10,25/2. Lauf 1:10,35) 4. Mirela Rahneva (CAN) + 0,74 5. Elena Nikitina (RUS) +1,01 Stand IBSF Gesamt-Weltcup Skeleton nach 7 Rennen: 1. Jacqueline Lölling (GER) 1.472 Punkte 2. Tina Hermann (GER) 1.419 3. Janine Flock (AUT) 1.414 4. Elena Nikitina (RUS) 1.370 5. Mirela Rahneva (CAN) 1.314 Foto: IBSF

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MAIER WIEDERHOLT BESTES WELTCUPERGEBNIS Auch in St. Moritz flitzte der Skeletonpilot auf den 14. Rang Mit einer Laufbestzeit im Training am Donnerstag hatte Tirols Skeletonpilot Samuel Maier Hoffnungen auf eine Top-Platzierung im Rennen am Freitag geweckt. Ganz konnte er die Erwartungen nicht erfüllen. Mit Rang 14 in der Endwertung erreichte er aber wie schon vor einer Woche am Königssee seine bisher beste Weltcupplatzierung. Nach dem ersten Lauf war Maier noch auf Rang 16 gelegen. Wiederum nicht nach Wunsch verlief der Bewerb für Florian Auer, der sich letztlich mit Rang 20 begnügen musste. Er hatte leider schon im ersten Lauf direkt nach dem Start zwei Fehler eingebaut, die wertvolle Geschwindigkeit kosteten. Weltcup St. Moritz, Skeleton Herren: 1. M. Dukurs (Let) 2:15.89, 2. Keisinger (D) +0,31, 3. Jungk (D) +0,34, 4. Yun (Kor) +0,36, 5. Gassner (D) +0,38, … 14. Maier (Ö) +1,64, … 20. Auer (Ö) +2,30. Foto: IBSF

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  • FÜR KATI WAR BEI DER WM MEHR DRINNEN Österreichs Top-Piloten landete auf Rang neun – Benjamin Mair zur Halbzeit des Bewerbes auf Rang sieben Ein Platz unter den Top-Sechs war angepeilt, geworden ist es für Katrin Beierl bei der WM in Altenberg letztlich Rang neun. „Leider hat in drei Durchgängen fahrerisch nicht so hingehaut. Im letzten Run hat sie gezeigt, dass sie dabei ist. Es wär sich mehr drinnen gewesen“, bilanzierte Nationaltrainer Wolfgang Stampfer. Halbzeit ist aktuell beim Zweierbewerb der Herren. Und da liegt Benjamin Maier auf dem guten siebten Rang. „Er hat sich vor allem im zweiten Lauf super präsentiert, ist da auch deutlich besser gestartet. Für ganz vorne reicht’s noch nicht. Aber wenn ihm am Sonntag zwei Fahrten gelingen wie heute im zweiten Run, ist eventuell sogar ein Top-Sechs-Rang möglich“, sagte Stampfer. Markus Treichl liegt aktuell auf Rang 18. Stampfer: „Er verliert am Start noch etwas mehr Zeit als Beni. Gerade im zweiten Lauf war seine Fahrt aber gut. Warum es da mit der Zeit nicht so hingehaut hat, ist uns selbst noch nicht wirklich klar.“ Dominiert wurde der Herrenbewerb am ersten Tag von den deutschen Schlitten, die alle vier in Front liegen – ganz vorne erwartungsgemäß Top-Favorit Francesco Friedrich. Bob-WM Altenberg, Damen: 1. Humphries/Gibbs (USA) 3:45.49, 2. Kalicki/Lipperheide (D) +0,37, 3. De Bruin/Bujnowski (Kan) +1,06, 4. Jamanka Drazek (D) +1,20, 5. Schneider/Fiebig (D) +1,43, … 9. Beierl/Onasanya (Ö) +2,27. Foto: IBSF
  • „TOP-TEN-PLÄTZE SIND DRINNEN" Optimismus im österreichischen Lager vor der am Freitag beginnenden Bob-WM Mit den Rennen im Damen-Bewerb und im Herren-Zweierbob startet von Freitag bis Sonntag die Bob-Weltmeisterschaft im deutschen Altenberg. Im Training lief es für die österreichischen Team ansprechend, so dass für den Bewerb die Hoffnung auf Top-Ten-Plätze lebt. Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Vor allem Katrin Beierl und Benjamin Maier halten gut mit, Kati bisher sogar überraschend gut. Bei ihr hoffen wir auf einen Rang in den Top-Sechs. Und Beni könnte es durchaus unter die besten zehn schaffen. Markus Treichl hat einen noch größeren Trainingsrückstand als er. Für ihn wär ein Platz unter den Top-15 das Ziel.“ Vier Läufe sind laut Stampfer eine besondere Herausforderung. „Da kommt es noch viel mehr auf die Starts an. Ein starkes Duo kann da ruhig einmal einen schlechteren Lauf dabei haben. In drei weiteren ist das locker wett zu machen.“ Favoriten in Altenberg sind ganz klar die deutschen Teams, allen voran Francesco Friedrich. Stampfer: „Ich gehe davon aus, dass die deutschen Duos die Medaillen mehr oder weniger unter sich ausmachen.“ Bob-Weltmeisterschaft Altenberg: Freitag: Freitag, 14 Uhr – Damenbob Lauf 1 und 2 Samstag: 11.30 – Zweierbob Herren Lauf 1 und 2, 15.30 Uhr – Damenbob Lauf 3 und 4. Sonntag: 14.30 – Zweierbob Herren Lauf drei und vier Foto: Hansjörg Kössler
  • EM-BRONZE IM FINAL-KRIMI Auf Weltcupgesamtsieg fehlten Janine Flock nur 18 Punkte Das Weltcup-Finale der Skeleton-Damen im lettischen Sigulda geriet zum sportlichen Krimi. Janine Flock lag nach dem ersten Lauf als Zweite auf Kurs Richtung Gesamt-Weltcup, weil Leaderin Jacqueline Lölling zu diesem Zeitpunkt nur Neunte war. Am Ende fehlten der 30-jährigen Tirolerin, die mit Rang 3 ihren siebenten Podestplatz im achten Saison-Rennen fixierte, 18 Punkte in der Gesamt-Wertung auf die Deutsche. Platz 3 bedeutete gleichzeitig den Gewinn von EM-Bronze – was für die Titelverteidigerin immerhin die achte EM-Medaille (3 x Gold, 2 x Silber, 3 x Bronze) in Serie seit 2013 bedeutete! „Ich bin einerseits verärgert über die vielen kleinen Fehler in beiden Läufen“, sagt Janine Flock in ihrer ersten Reaktion noch vor der Siegerehrung. „Auf der anderen Seite freue ich mich über EM-Bronze und die kleine Kugel für den zweiten Platz im Gesamt-Weltcup ist natürlich auch die Bestätigung für unsere Arbeit und eine sehr gute Saison, in der es viele Umstellungen gab.“ Tatsächlich fehlte in der Saison 2019/20 nach je 3 zweiten und dritten, sowie einem fünften Platz nur ein krönender Sieg. „Vielleicht hat mir dazu immer ein bisschen die nötige Leichtigkeit, Gelassenheit oder auch ein bisschen Glück gefehlt. Daran werde ich noch arbeiten“, schmunzelt die Innsbrucker Heeressportlerin, die zuletzt 2015 den Gesamt-Weltcup gewonnen hatte. Das Fernziel für die Olympia-Vierte von Pyeongchang bleibt ohnehin Beijing 2020. Flock: „Eine Medaille bei Olympischen Spielen bleibt das große Ziel. Diese Saison war klar ein Schritt in die richtige Richtung.“ Jetzt wartet eine kurze Verschnaufpause daheim in Innsbruck auf Janine Flock, bevor es nächsten Sonntag Richtung Saisonabschluss zur Weltmeisterschaft nach Altenberg (GER) geht. Foto: IBSF
  • LICHTBLICK AM ENDE DES TUNNELS Benjamin Maier fuhr bei der Zweierbob-EM in Sigulda auf Rang sechs Bob-Nationaltrainer Wolfgang Stampfer ist ein Mann offener und ehrlicher Worte. Und so meinte er nach der gestrigen Zweierbob-Europameisterschaft in Sigulda: „Nach dem, was wir bisher während der Saison in dieser Disziplin gezeigt haben, wäre es vermessen gewesen, eine Medaille zu erwarten. Das Abschneiden von Beni Maier ist aber ein Lichtblick am Ende des Tunnels.“ In der Tat hatte Benjamin Maier mit Anschieber Markus Sammer speziell im ersten Durchgang eine tolle Leistung gezeigt, lag mit Rang vier sogar in Schlagdistanz zum Podium. Im zweiten Lauf verlor er am Start gegenüber seiner ersten Startzeit zwei Hundertstel und hatte auch in der Bahn den einen oder anderen Fehler dabei. Rang sechs am Ende war aber nicht zuletzt gut fürs Selbstvertrauen. Markus Treichl und sein Partner Markus Glück landeten auf dem 13. Rang. Nach dem Bewerb ging’s für das Bob-Team direkt weiter in Richtung Altenberg, wo am kommenden Wochenende mit der Weltmeisterschaft der absolute Saisonhöhepunkt wartet. Zweierbob-EM Sigulda: 1. Kibermanis/Miknis (Let) 1:13.18, 2. Friedli/Jones (Sz) +0,36, 3. Hafer/Hammers (D) +0,52, 4. Melbardis/Dambis (Let) +057, 5. Heinrich/Hauterville (Fra) +0,64, 6. Maier/Sammer (Ö) +0,69, … 13. Treichl/Glück (Ö) +1,33. Foto: IBSF
  • STARTZEITEN BLEIBEN DAS THEMA Treichl und Maier beim Zweierbob-Weltcup in Sigulda auf den Plätzen 13 und 14 Es bleibt dabei: Für die absolute Spitze reicht's für Österreichs Herren-Zweierbob-Teams derzeit nicht. Beim Weltcup in Sigulda kurven Markus Treichl und Kristian Huber auf Rang 13, Benjamin Maier und Sascha Stepan landeten unmittelbar dahinter. „Positiv zu bewerten ist die zweite Fahrt von Markus Treichl, die in Relation zum Start sehr gut war. Ansonsten muss ich praktisch immer das gleich erzählen: Aufgrund ihrer langen Verletzungen haben beide Piloten einen enormen Trainingsrückstand. Und mit nur einem Mann hinten dran lässt sich das am Start nicht so wie im Vierer kompensieren“, sagte Nationaltrainer Wolfgang Stampfer. Foto: IBSF
  • SKELETONIS LEGTEN TALENTPROBE AB Samuel Maier und Florian Auer bei EM auf den Rängen 10 und 12 Eine ansprechende Leistung zeigten Österreichs Skeleton-Piloten Samuel Maier und Florian Auer beim gestrigen Skeleton-Weltcup in Sigulda (Lettland), der gleichzeitig als Europameisterschaft gewertet wurden. In der EM-Wertung belegten sie die Ränge 10 und 12, im Weltcup klassierten sie sich auf den Positionen 13 und 15. Nationaltrainer Matthias Guggenberger war hochzufrieden: „Wenn man bedenkt, wie wenig Fahrten Samuel und Florian eigentlich haben, wussten sie hier wirklich zu überzeugen. Vor allem haben sie auch am Start eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt. Das war ein Schritt in die richtige Richtung.“ Guggenberger. hatte gleich doppelten Grund zum Jubeln. Denn seine lettischen Athleten Martins und Tomas Dukurs holten auf ihrer Heimbahn einen Doppelsieg. Foto: IBSF
  • PLATZ FÜNF BEI DER EM Für Katrin Beierl war am Samstag in Sigulda sogar mehr drinnen Ein Platz unter den Top-Sechs war angepeilt. Eben dieser ist es im Weltcup und der fünfte bei der Europameisterschaft im Damen-Bob am Samstag für Katrin Beierl und Partnerin Jennifer Onasanya geworden. „Insgesamt kann man mit dem Resultat zufrieden sein. Die Mädels sind vor allem gut gestartet. In der Bahn selbst hatte jedes Team gewisse Probleme. Für Kati war’s aber nach ihrem letztjährigen Sturz eine tolle Bestätigung, dass sie es auch auf dieser Bahn kann“, bilanzierte Nationaltrainer Wolfgang Stampfer. Foto: Hansjörg Kössler
  • „DER SPORT GEHT IN DIE FALSCHE RICHTUNG" Christian Auer übt scharfe Kritik an der Einfachheit der heutigen Bahnen Die Skeleton-Europameisterschaft in Sigulda wird für Österreichs beiden jungen Tiroler Piloten Florian Auer und Samuel Maier ein weiterer Lernprozess sein. „Die letzten Trainingsläufe haben gezeigt, dass sie hinsichtlich Material und Linienwahl gut unterwegs sind. Das große Manko, das bleibt, ist der Start. Um das auszumerzen, müssen wir in der nahen Zukunft intensiv an der Starttechnik arbeiten, um in Hinblick auf Olympia 2022 näher an die Spitze zu rücken“, sagt Sportkoordinator und Ex-Pilot Christian Auer. Der aber auch warnt: „Bis zu einem Zehntel kann man ausarbeiten. Ob das reicht, ist zu bezweifeln. Grundsätzlich entwickelt sich der Sport in eine völlig falsche Richtung. Denn das fahrerische Können spielt inzwischen kaum noch eine Rolle. Die Bahnen werden einfach zu leicht. Alleine mit dem Start wird das Rennen praktisch schon entschieden. Mit Verlaub: Da kann ich einen Anschiebwettbewerb auch machen und nach 150 Metern die Zielfahne schwenken. Die verantwortlichen Funktionäre werden sich mal überlegen müssen, ob sie damit nicht einerseits die Sportler frustrieren und andererseits auch die Zuschauer vertreiben.“ Skeleton Europameisterschaft Sigulda: Samstag, 15. Februar: 12 Uhr – Skeleton Herren EM und Weltcup Sonntag, 16. Februar: 10 Uhr – Skeleton Damen EM und Weltcup Foto: Daniel Liebl
  • ENTSCHEIDEND WERDEN DIE STARTS Österreichs Bobteams zeigten im Training für die EM in Sigulda gute Leistungen Eigentlich war das österreichische Bobteam ohne allzu große Erwartungen zur Europameisterschaft nach Sigulda (Lettland) aufgebrochen, zumal wegen der engen Bahn dort auch kein Viererbewerb gefahren wird. Die während der Wochen im Training gezeigten Leistungen ließen dann aber plötzlich aufhorchen. Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Sowohl Benni Maier als auch Markus Treichl kamen mit der Bahn sehr gut zurecht. Da waren sie voll bei der Musik. Über eine gute Platzierung werden am Ende dann halt wieder die Starts entscheidend. Und da müssen wir sehen, ob die beiden nach ihren Verletzungen in der Lage sind, in die Vollen zu gehen. Das ist auch ein bisschen eine psychologische Sache.“ Und Katrin Beierl? Die hatte in der vergangenen Saison in Sigulade eine kapitale Brezen geschossen, wollte von der dortigen Bahn nichts mehr wissen. „Großer Respekt, Kati hat ihre Angst überwunden. Im Training waren noch ein, zwei Hakler dabei. Aber bei ihr können wir durchaus mit einem Platz unter den Top-Sechs rechnen“, sagt Stampfer. Bob EM & Weltcup Sigulda, Programm: Freitag, 14. Februar: 18 Uhr – Bob Damen EM & Weltcup Samstag, 15. Februar: 16.30 – Zweierbob Herren Weltcup Sonntag, 16. Februar: 13.30 – Zweierbobh Herren EM & Weltcup Foto: Hansjörg Kössler
  • ENTTÄUSCHUNG ÜBER BLECH Benjamin Maier verfehlte bei Junioren-WM im Vierer Medaille um fünf Hundertstel Nichts wurde es für Benjamin Maier mit der erhofften Medaille im Viererbewerb der Bob-Junioren-Weltmeisterschaft in Winterberg. Der Tiroler musste sich mit seinem Team am Sonntag mit Rang vier begnügen. Zwischen Bronze und Blech lagen gerade einmal fünf Hundertstel. „Es ist natürlich enttäuschend, wenn man nicht am Podium steht. Nach Rang zwei im ersten Lauf hatte Benni alle Chancen. Aber die Burschen haben dann sowohl am Start als auch in der Bahn wertvolle Hundertstel liegen lassen. Und dann bist du halt auch gleich runter vom Stockerl“, sagte Nationaltrainer Wolfgang Stampfer. Junioren-WM Viererbob Winterberg: 1. Gaitiukevich/Zharovtsev/Kazantsev/Mordasov (Rus) 1:51.56, 2. Ölsner/Strauß/Bosse/Frytz (D) +0,07, 3. Jannusch/Neumann/Gessenhardt/Heber (D) +0,13, 4. Maier/Walch/Mitterer/Huber (Ö) +0,18. Foto: IBSF
  • IM VIERER SCHAUT DIE WELT BESSER AUS Beide Bobs landeten in St. Moritz unter den Top-Ten Deutlich besser als im Zweierbewerb verlief am Sonntag das Viererbobrennen beim Weltcup in St. Moritz. Mit Benjamin Maier auf Rang sechs und Markus Treichl auf Rang neun schafften beide österreichischen Piloten den Sprung unter die Top-Ten. Während sich Treichl im zweiten Lauf um sechs Plätze nach vorne arbeitete, verlor Maier leider zwei Ränge. Auf den überraschenderweise nur auf Rang fünf klassierten Francesco Friedrich fehlte ihm Ende gerade eine Hundertstel. Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Vor allem die Anschieber beider Teams haben das heute wunderbar gemacht. Benni erwischte vor allem einen tollen ersten Lauf, im zweiten ist er leider etwas zu viel gerutscht, hat damit eine noch bessere Platzierung verschenkt. Markus hat den ersten Lauf verhaut. Der zweite war aber top. Entsprechend lang ist er dann auch in der Leaderbox gestanden. Für die noch ausstehende WM sind wir im Viererbob guter Dinge.“ Weltcup Viererbob, St. Moritz: 1. Kripps/Sommer/Stones/Coakwell (Kan) 2:11.12, 2. Kibermanis/Kaufmanis/Vilkaste/Miknis (Let) +0,13, 3. Lochner/Bauer/Weber/Schneider (D) +0,34, 4. Walther/Korona/Schwenzfeier/Franke (D) +0,56, 5. Friedrich/Bauer/Grothkop/Margis (D) +0,70, 6. Maier/Stepan/Sammer/Moldovan (Ö) +0,71, … 9. Treichl/Glück/Mitterer/Huber (Ö) +1,20. Foto: Hansjörg Kössler
  • NUR KATI UNTER DEN TOP-TEN Österreichs Damen-Aushängeschild erreichte in St. Moritz Rang sieben Die Zweier-Bewerbe beim Bob-Weltcup in St. Moritz verliefen für Österreichs Team bescheiden. Einzig Katrin Beierl erreichte mit Partnerin Jennifer Onasanya mit Rang sieben einen Top-Ten-Platz. Und auch sie war nicht wirklich zufrieden. „In den Fahrten waren keine allzu großen Fehler drinnen. Aber wir haben einfach wieder im oberen Teil viel zu viel Zeit verloren. Der Start ist leider immer noch unser Manko. Daran müssen wir hart arbeiten“, sagte Beierl. Die das Rennen in St. Moritz wie jenes vor einer Woche in Königssee in ihrem alten Bob bestritt. „Ich fühle mich darin etwas sicherer, tausche aber immer wieder mit dem neuen Renngerät. Ich denke, dass mich das fahrerisch weiter bringt.“ Nichts zu bestellen gab’s für Benjamin Maier und Markus Treichl im Zweier der Herren. Sie belegten die enttäuschenden Ränge 19 und 20. Ernüchternd dann auch die Bilanz von Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Kati hat zumindest im unteren Teil der Bahn mithalten können. Leider ist in der Nacht vor dem Rennen Jennifers Großvater verstorben, was für ihre Psyche sicher auch nicht gut war. Bei den Burschen müssen wir jetzt hinsichtlich der weiteren Zweier-Bewerbe, die heuer noch anstehen, überlegen, ob ein Start Sinn macht. Weder Benni noch Markus können voll starten. Und da ist dann natürlich die Zeit sofort weg.“ Zweierbob-Weltcup St. Moritz, Damen: 1. Humphries/Gibbs (USA) 2:17.18, 2. Jamanka/Lipperheide (D) +0,16, 3. Schneider/Fiebig (D) +0,17, 4. Fontanive/Pasternack (Sz) +0,29, 5. De Bruin/Bujnowski (Kan) +0,54, 6. Nolte/Strack (D) +0,55, 7. Beierl/Onasanya (Ö) +0,78. Herren: 1. Lochner/Weber (D) 2:14.19, 2. Friedrich/Schüller (D) +0,21, 3. Kibermanis/Miknis (Let) +0,28, 4. Stulnev/Malykh (Rus) +0,57, 5. Kripps/Stones (Kan) +0,62, … 19. Maier/Sammer (Ö) +2,53, 20. Treichl/Huber (Ö) +3,33. Foto: IBSF
  • RÜCKKEHR AUFS PODIUM Janine Flock hält mit ihrem dritten Platz in St. Moritz den Skeleton-Weltcup spannend. Janine Flock ist nach dem Ausrutscher in Königssee aufs Weltcup-Podest zurückgekehrt. Die 30-jährige Heeressportlerin holte mit Rang 3 in St. Moritz im siebenten Weltcup-Rennen der Saison ihren sechsten Platz auf dem Siegertreppchen. Deutschland feierte einen Doppelsieg durch Tina Hermann, die im zweiten Lauf auf der Olympia-Bobbahn St. Moritz-Celerina in 1:09,82 neuen Streckenrekord aufgestellt hatte, und die Gesamtweltcupführende Jacqueline Lölling. Das Weltcupfinale in Sigulda, das gleichzeitig als Europameisterschaft gewertet wird, wird zum Krimi: Janine Flock liegt mit 1.414 Punkten auf Rang 3, nur 5 Zähler hinter der Zweitplatzierten Tina Hermann und 58 hinter Leaderin Lölling. IBSF WELTCUP Skeleton, Damen, St. Moritz (SUI) 1. Tina Hermann (GER) 2:19,87 Minuten 2. Jacqueline Lölling (GER) + 0,41 3. Janine Flock (AUT) + 0,73 (1. Lauf 1:10,25/2. Lauf 1:10,35) 4. Mirela Rahneva (CAN) + 0,74 5. Elena Nikitina (RUS) +1,01 Stand IBSF Gesamt-Weltcup Skeleton nach 7 Rennen: 1. Jacqueline Lölling (GER) 1.472 Punkte 2. Tina Hermann (GER) 1.419 3. Janine Flock (AUT) 1.414 4. Elena Nikitina (RUS) 1.370 5. Mirela Rahneva (CAN) 1.314 Foto: IBSF
  • MAIER WIEDERHOLT BESTES WELTCUPERGEBNIS Auch in St. Moritz flitzte der Skeletonpilot auf den 14. Rang Mit einer Laufbestzeit im Training am Donnerstag hatte Tirols Skeletonpilot Samuel Maier Hoffnungen auf eine Top-Platzierung im Rennen am Freitag geweckt. Ganz konnte er die Erwartungen nicht erfüllen. Mit Rang 14 in der Endwertung erreichte er aber wie schon vor einer Woche am Königssee seine bisher beste Weltcupplatzierung. Nach dem ersten Lauf war Maier noch auf Rang 16 gelegen. Wiederum nicht nach Wunsch verlief der Bewerb für Florian Auer, der sich letztlich mit Rang 20 begnügen musste. Er hatte leider schon im ersten Lauf direkt nach dem Start zwei Fehler eingebaut, die wertvolle Geschwindigkeit kosteten. Weltcup St. Moritz, Skeleton Herren: 1. M. Dukurs (Let) 2:15.89, 2. Keisinger (D) +0,31, 3. Jungk (D) +0,34, 4. Yun (Kor) +0,36, 5. Gassner (D) +0,38, … 14. Maier (Ö) +1,64, … 20. Auer (Ö) +2,30. Foto: IBSF
  • BESONDERE HERAUSFORDERUNG ST. MORITZ Bobteam tritt mit voller Kapelle auf Schweizer Traditionsbahn an Zuletzt am Königssee zeigte die Tendenz in Österreichs Bob-Nationalteam klar nach oben. Sowohl Katrin Beierl bei den Damen als auch Markus Treichl im Viererbewerb wussten zu überzeugen. Am kommenden Wochenende auf der Naturbahn in St. Moritz geht die Mannschaft mit voller Kapelle an den Start – auch Benjamin Maier kehrt nach seiner jüngsten Verletzungspause in den Rennbetrieb zurück. Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Beni schaut, dass er sich im Training und vor allem am Start Schritt für Schritt steigern kann. Auch Markus ist noch nicht bei 100 Prozent. Aber dass er wieder laufende starten kann, hilft der Mannschaft vor allem im Vierer-Bewerb sehr. Das hat sein zweiter Lauf am Königssee gezeigt.“ Trainingsläufe in St. Moritz wurden bereits absolviert. Rückschlüsse waren darauf basierende aber kaum möglich. Stampfer: „Es hat stark geschneit. Die einzelnen Piloten haben völlig unterschiedliche Bedingungen vorgefunden.“ Bob-Weltcup St. Moritz, Programm: Samstag, 13.30: Bob Damen, 13: Zweierbob Herren. Sonntag, 10 Uhr: Viererbob Herren. Foto: IBSF
  • TREICHL ZEIGTE AUF Nach starker Fahrt im zweiten Lauf am Königsee auf Platz 13 „Heute ist im zweiten Lauf das geglückt, auf das wir schon lange gewartet haben – endlich eine gute Fahrt“, freute sich Nationaltrainer Wolfgang Stamper über die Darbietung im Viererbob vom Team Markus Treichl. Der hatte sich nach einer starken Leistung in der Bahn von Rang 19 noch auf Rang 13 vorgeschoben. „Damit können wir vorerst sehr zufrieden sein. Auch am Start haben das die Jungs heute gut gemacht, obwohl Markus nach seiner Verletzung noch lange nicht bei 100 Prozent ist. Das wird sich in den nächsten Wochen aber noch positiv entwickeln. Somit können wir die nächsten Rennen optimistisch angehen. Ein Platz in den Top-Ten sollte bald wieder realistisch sein“, sagte Stampfer. Viererbob-Weltcup Königssee: 1. Friedrich/Bauer/Grothkopp/Schüller (D) 1:37.03, 2. Lochner/Hertel/Weber/Bauer (D) +0,10, 3. Kripps/Sommer/Coackwell/Stones (Kan) +0,26, 4. Kibermanis/Kaufmanis/Lusis/Miknis (Let) +0,42, 5. Stulnev/Koshelev/Malykh/Samitov (Rus) +0,47, … 13. Treichl/Glück/Mitterer/Huber (Ö) +1,02. Foto: IBSF
  • ZURÜCK IN DER WELTELITE Katrin Beierl lässt mit Rang fünf beim Weltcup am Königssee aufhorchen Nach dem Rennen strahlte sie übers ganze Gesicht! Und das zu Recht, denn mit ihrem fünften Rang im Weltcup am Königssee fuhr Katrin Beierl mit Partnerin Jennifer Onasanya am Samstag zurück in die Weltspitze. Auf der anspruchsvollen Bahn in Bayern entwickelte sich schon im ersten Lauf ein Hundertstelkrimi. Beierl/Onasanya lagen zeitgleich mit den Deutschen Stephanie Schneider und Ann-Christin Strack auf Rang vier. Im Nacken saß diesen beiden Duos Weltmeisterin Mariama Jamanka, die es auf Distanz zu halten galt. Und das gelang Beierl, die auch im zweiten Durchgang eine starke Leistung zeigte. Auffallend waren vor allem die gegenüber den vorigen Rennen deutlich besseren Leistungen am Start. Dazu die Wahltirolerin: „Natürlich arbeiten wir daran intensiv. Am Königssee ist uns da aber auch zu Gute gekommen, dass es im Gegensatz von beispielsweise La Plagne recht steil weg geht.“ Mit Rang fünf war Beierl überglücklich: „Ich bin zwei persönliche Bestzeiten gefahren. Wenn wir unseren Start weiter verbessern, sind wir wieder voll dabei.“ Im Herrenbewerb verpasste in Abwesenheit des verletzten Benjamin Maier Markus Treichl mit Partner Markus Glück die Qualifikation für den zweiten Lauf. Damen-Bob Weltcup, Königssee: 1. Humphries/Hoffmann (USA) 1:41.57, 2. Nolte/Nolte (D) +0,03, 3. Schneider/Strack (D) +0,09, 4. De Bruin/Bujnowski (Kan) +0,15, 5. Beierl/Onasanya (Ö) +0,32, 6. Jamanka/Lipperheide (D) +0,37. Foto: IBSF
  • SAMI DURFTE IN KÖNIGSSEE STRAHLEN Tiroler Skeletonpilot schaffte sein bisher bestes Weltcupergebnis Mit Rang 19 schaffte Skeletonpilot Samuel Maier beim Weltcup in Königssee den Einzug in den Finallauf. Und dort zeigte er dann erstmals so richtig, was in ihm steckt. Seine Fahrt war nahezu fehlerlos, je näher er dem Ziel kam, umso schneller wurde er. So kam es auch, dass er längere Zeit am Leaderboard stehen bleiben durfte, dort breit in die Kameras grinste. Am Ende reichte es mit Rang 14 zu seinem bisher besten Weltcupergebnis. An seiner Zeit scheiterte auch der nach dem ersten Lauf noch auf Rang 14 liegende Florian Auer. Der verhaute im zweiten Durchgang das Labyrinth komplett, konnte einen Sturz nur mit großer Mühe vermeiden. „Das gibt es nicht“, platzte es dann auch nach der Zieldurchfahrt aus ihm heraus. Der Sieg in Königssee ging an den Russen Alexander Tretiakov vor dem Koreaner Sungbin Yung und dem jungen Deutschen Felix Keisinger, der sich mit Bestzeit im zweiten Lauf von Rang zwölf noch auf Position drei vorschob. Skeleton-Weltcup Herren, Königssee: 1. Tretiakov (Rus) 1:40.27, 2. Yun (Kor) +0,06, 3. Keisinger (D) +0,39, 4. Jungk (D) +0,40, 5. Gassner (D) +0,41, … 14. Maier (Ö) +1,53, … 18. Auer (Ö) +2,03. Foto: IBSF
  • GESAMT-WELTCUP WIRD ZUM THRILLER 184 Punkte und Platz 5 nimmt Janine Flock (30) aus dem deutschen Eiskanal in Königssee mit. Trotz der gerissenen Weltcup-Podestplatz-Serie der Skeleton-Europameisterin hält die Heeressportlerin mit insgesamt 1.214 Punkten im Gesamt-Weltcup Platz 2. Zwei Rennen vor Schluss entwickelt sich das Rennen um den Gesamtsieg endgültig zum Thriller im Eiskanal. Leaderin Jacqueline Lölling liegt nach Platz 2 in Königssee mit 1.262 Punkten nur 48 Zähler vor ihrer ersten Verfolgerin Janine Flock. Löllings Teamkollegin Tina Hermann macht durch den Heimsieg auch im Weltcup Boden gut. Die Weltmeisterin schob sich, nur 20 Zähler hinter Flock, mit 1.194 Punkten auf Platz 3. Die Russin Elena Nikitina und die Kanadierin Mirela Rahneva folgen mit 1.186 bzw. 1.122 Punkten. Knapper geht’s kaum. Trotzdem ärgerte sich Janine Flock nach 5 Podestplätzen in Serie über ihren Ausrutscher: „Ich hatte überall eine gute Linie, war aber zu zappelig am Schlitten und habe mich dadurch selbst ins Rutschen gebracht, weg von der Ideallinie. Man sieht das am Video ganz deutlich. Meine Starts waren auch alles andere als gut.“ Den Zorn will die Olympia-Vierte in ihrem Dienstwagen verrauchen lassen: „Ich setzt mich jetzt in meinen Toyota und freue mich auf die Heimfahrt nach Innsbruck. Ein bisschen allein sein tut mir gut.“ Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt Janine Flock ohnehin nicht, schon am Samstag geht es zum nächsten Rennen auf die legendäre Olympia-Bobbahn St. Moritz-Celerina. Am Sonntag steht dort um 8.30 Uhr das erste Training am Plan. IBSF WELTCUP Skeleton, Damen, Königssee (GER) 1. Tina Hermann (GER) 1:42,79 2. Jacqueline Lölling (GER) + 0,18 Sekunden 3. Elena Nikitina (RUS) + 0,41 4. Mirela Rahneva (CAN) + 0,67 5. Janine Flock (AUT) + 0,72 Stand IBSF Gesamt-Weltcup Skeleton nach 6 Rennen: 1. Jacqueline Lölling (GER) 1.262 Punkte 2. Janine Flock (AUT) 1.214 3. Tina Hermann (GER) 1.194 4. Elena Nikitina (RUS) 1.186 5. Mirela Rahneva (CAN) 1.122 Foto: IBSF
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