Österreichischer Bob- und Skeletonverband

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Neunte EM-Medaille in Serie

EM-Bronze in Winterberg (GER) bedeutet die neunte Skeleton-EM-Medaille in Serie für Janine Flock seit 2013! 3 x Gold, 2 x Silber und 4 x Bronze ist die beeindruckende EM-Bilanz der 31-jährigen Heeressportlerin.

Mit Platz 3 im fünften Weltcuprennen, das am Freitag auf der deutschen Eisbahn gleichzeitig als EM gewertet wurde, baut die Tirolerin ihre Führung im Weltcup auf 1.075 Punkte vor der Niederländerin Kimberley Bos (998) und Weltmeisterin Tina Hermann (GER/970) aus.

Das Rennen war – wie von Janine Flock im Vorfeld prognostiziert – ein Hundertstelkrimi in dem gleich 6 Athletinnen um die Medaillen mitmischten.
Flock lag nach Lauf 1 mit 6 Hundertstelsekunden Rückstand auf die Halbzeitführende Trainingsschnellste Tina Hermann, ex aequo mit Weltcuptitelverteidigerin Jacqueline Lölling auf Platz 3. Auf Rang 2 lauerte die russische EM-Titelverteidigerin Elena Nikitina, 2 Hundertstel zurück.

Nikitina schlug mit der besten Startzeit von 5,34 Sekunden und der Tagesbestzeit von 57,50 in Heat 2 zurück und holte am Ende in 1:55,10 Minuten erneut Gold. Silber ging an Tina Hermann (+0,06 Sekunden), Bronze an die Österreicherin (+0,19), die Lölling (+0,26) auf Platz 4 verwies.

„Ich bin eigentlich ganz zufrieden, es war ein super-spannendes Rennen, wir haben zwei Deutsche auf ihrer Heimbahn hinter uns gelassen, das ist nicht so schlecht“, fasste Flock den Hundertstelkrimi zusammen.

Der Ausbau der Weltcupführung gebe ihr Ruhe: „Ein paar Punkte Puffer sind nicht schlecht, aber noch kommen drei Bahnen. Ich will den Weltcup zum zweiten Mal heimholen. Soviel ist fix!“

Gleich nach der Siegerehrung brach Janine Flock mit ihrem Trainer und Lebensgefährten Matthias Guggenberger mit dem Auto in Richtung St. Moritz (SUI) auf, wo schon am kommenden Freitag Flocks Jubiläums-Weltcuprennen Nr. 85 ansteht.

Skeleton-EM und Weltcup # 5, Winterberg:
1. Elena Nikitina (RUS) 1:55,10 Minuten
2. Tina Hermann (GER) +0,06 Sekunden
3. Janine Flock (AUT) +0,19 (1. Lauf 57,64/2. Lauf 57,65)
4. Jacqueline Lölling (GER) +0,26
5. Hannah Neise (GER) +0,41
Ergebnis im Detail hier

IBSF SKELETON WELTCUP 2020/21
Stand nach 5 Rennen
1. Janine Flock (AUT) 1075 Punkte
2. Kimberley Bos (NED) 998
3. Tina Hermann (GER) 970
4. Jacqueline Lölling (GER) 896
5. Elena Nikitina (RUS) 812
6. Anna Fernstaedt (CZE) 808

Foto: IBSF
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Top-Ten Plätze anvisiert

In einem Race in Race wird am Freitag nicht nur im Punkte um den Skeletonweltcup gefahren, sondern es fällt auch die Entscheidung in der Europameisterschaft. Die beiden österreichischen Piloten Samuel Maier und Florian Auer absolvierten auf der Bahn in Winterberg bereits ihre ersten Trainingsläufe. Und was Nationaltrainer Walter Stern zu sehen bekam, war durchaus vielversprechend.

„Sami hat gute Zeiten erzielt, auch wenn noch einige Fehler in der Bahn dabei waren. Er kommt aber gut zurecht. Flo tut sich noch etwas schwerer, lässt den Schlitten noch nicht so laufen”, sagte der Coach, der aber auf Top-Ten-Plätze hofft: „Wenn’s gut läuft, dann kann Sami unter die besten Acht fahren. Bei Flo wären wir mit Top-Zwölf zufrieden. Im Idealfall ist auch ein Platz unter den schnellsten Zehn drinnen.”

Der Bewerb startet am Freitag um 10 Uhr.

Foto: IBSF
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Skeletonis mit großer Konstanz

Österreichs Skeletonpiloten bekommen immer mehr Konstanz in ihre Leistungen. Beim Weltcup in Winterberg, im Zuge dessen auch die Europameisterschaft ausgetragen wurde, raste Samuel Maier auf Rang zehn. Florian Auer klassierte sich zwei Plätze dahinter.

„Der erste Lauf war richtig gut. Da war ich auch bei den Top-Speeds voll dabei. Leider hat es am Start etwas gehackt, da ich etwas zu weit gelaufen bin. Im zweiten Durchgang bin ich dann um sieben Hundertstel schneller gestartet, in der Bahn sind mir aber ein, zwei Fehler passiert, sodass ich mich nach Rang neun im ersten Lauf leider nicht mehr verbessern konnte. Ich bin aber hochzufrieden, denn in der vergangenen Saison landete ich in Winterberg noch auf dem 29. Platz“, sagte Maier nach dem Rennen.

Auch Florian Auer war zufrieden: „Ich bin sowohl mit meinen Starts als auch mit der Leistung einverstanden. Vor allem gelang es mir wieder, mich im Vergleich zu den Trainingsfahrten deutlich zu steigern. Wir arbeiten sehr gut, deshalb werden die Fahrten auch immer konstanter. Und ich bin inzwischen vor den Bewerben sehr ruhig und gelassen.“

Zufrieden zeigte sich auch Nationaltrainer Walter Stern: „Es war für beide Läufer wieder ein tolles Ergebnis auf einer Starterbahn, wo es alles andere als leicht ist, schnelle Zeiten zu fahren. Sami und Flo haben ihre Leistungen von Innsbruck in jedem Fall bestätigt. Jetzt müssen wir einfach ruhig bleiben und konsequent weiter arbeiten.“

Skeleton-Weltcup & Europameisterschaft Winterberg:
1. Tretiakov (Rus) 1:52.36, 2. M. Dukurs (Let) +0.17, 3. Gassner (D) +0.21, 4. Keisinger (D) +0.39, 5. Thompson (GBR) +0.57, … 10. Maier (Ö) +1.11, … 12. Auer (Ö) +1.63.

Foto: IBSF
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ÖSTERREICHISCHE MEISTER ERMITTELT

Der Österreichische Bob- und Skeletonverband führte auf der Olympia Bob- und Rodelbahn in Innsbruck/Igls seine nationalen Meisterschaften durch. Benjamin Maier holte sich dabei ebenso zwei Meistertitel wie Kati Beierl.

Die große Abwesende im Skeleton-Bewerb war Janine Flock, die aktuell über Probleme mit der Brustwirbelsäule klagt. In ihrer Abwesehnheit siegte Annia Unterscheider. Bei den Herren ging Platz eins an Samuel Maier.

Österreichische Meisterschaften:
Zweier-Bob Herren: 1. Maier/Huber 1:44.33, 2. Treichl/Eckschlager +0,38, 3. Geiger/Mandlsbauer +1.44.
Vierer-Bob Herren: 1. Maier/Huber/Sammer, Stepan 1:41.68, 2. Treichl/Eckschlager/Glück/Glaboniat +0.98, 3. Geiger/Kaiser/Mandlbauer/Dibo +1.61.
Zweier-Bob Damen: 1. Beierl/Baur 1:48.35.
Mono-Bob Damen: 1. Beierl 1:51.58, 2. Loibner +2.09.
Skeleton Herren: 1. Maier 1:46.60, 2. Auer +0.31, 3. Jünemann +5.71.
Skeleton Damen: 1. Unterscheider 1:51.20, 2. Erlacher +0.29, 3. Steiner +0.35.

Foto: ÖBSV
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Volle Konzentration auf den Vierer

Es ist angerichtet für die Bob-Europameisterschaft in Winterberg, die im Rahmen des nächsten Weltcup-Bewerbs ausgetragen wird, an dem auch wieder die Übersee-Nationen teilnehmen werden. Österreichs Herren bringen dabei diesmal sowohl im Zweier- als auch im Viererbewerb alleine die Teams von Benjamin Maier an den Start.

Nationaltrainer Wolfgang Stampfer erklärt: „Markus Treichl bereitet sich in Altenberg auf die WM vor. In seinem Team gab’s doch einige Verletzungen und Erkrankungen. Die ganze Truppe muss erstmal wieder richtig in Schwung kommen.“

Benjamin Maier und Co., die sich in erster Linie auf den Viererbewerb am Sonntag konzentrieren, traut er in Winterberg einiges zu: „Zuletzt bei den nationalen Meisterschaften haben die Burschen super Startzeiten hingelegt. Wenn sie daran anschließen können, glaube ich schon, dass sie im Spitzenfeld mitfahren können.“

Und Kati Beierl? „Sie und Jennifer Onasanya waren im Verlauf der bisherigen Saison die Besten hinter der deutschen Armada. Bei ihr geht es darum, das restliche Feld im Griff zu behalten. Und vielleicht gelingt es ja einmal, einen der deutschen Schlitten zu bezwingen.“

Foto: Hansjörg Kössler
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WEICHEN FÜR OLYMPIA GESTELLT

Seit Jahren bildet Bob-Pilotin Kati Beierl ein kongeniales Duo mit ihrer Bremserin Jennifer Onasanya. Das soll auch bei den nächste Olympischen Spielen so sein – doch bisher stand diesem Ansinnen die Tatsache im Weg, dass Onasanya niederländische Staatsbürgerin war. Deshalb gab es seitens des Österreichischen Bob- und Skeletonverbandes anhaltende Bemühungen für eine Einbürgerung.

Nun die erfreuliche Meldung: Dem Ansinnen wurde auf Antrag des Innenministeriums per Ministerrats-Beschluss vom 16. Dezember 2020 stattgegeben. Die Weichen für Olympia sind damit gestellt.

Foto: Hansjörg Kössler
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