Österreichischer Bob- und Skeletonverband

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Harte Titelkämpfe im Kühlschrank

Am Samstag und Sonntag wird es für Österreichs Bobteam ein letztes Mal in dieser Saison richtig ernst. Bei der Weltmeisterschaft in Altenberg steht der Viererbewerb der Herren und der Monobobbewerb der Damen am Programm.

Die Trainingsfahrten im Vierer verliefen vielversprechend. Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Benni Maier kommt mit den durch die Eiseskälte schwierigen Bedingungen sehr gut zurecht. Die Startzeiten passen, auch die Linie in der Bahn war gut. Auch bei Markus Treichl passt die Grundlinie, es haben sich aber noch einige kleine Fehler eingeschlichen.“

Ist eine Medaille drinnen? „Wir wollen die Erwartungen nicht zu hoch schrauben. Unter die Top-Sechs sollte Benni auf alle Fälle fahren. Und natürlich wollen wir alles dafür tun, damit es in Richtung Medaillen geht. In vier Läufen kann sehr viel passieren.“

Im Monobob ist der Start der am Knie lädierten Kati Beierl, die das erste Training auslassen musste, gesichert. „Wir haben versucht, in der einen oder anderen Kurve ihre Linie zu optimieren“, sagt Stampfer.

Foto: IBSF
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In der Bahn war Treichl voll dabei

Mit den Läufen drei und vier ging am Sonntag in Altenberg die Zweierbob-Weltmeisterschaften der Herren zu Ende. Und Markus Treichl mit Bremser Sebastian Mitterer konnten sich dabei noch auf Rang 13 verbessern.

Mut macht vor allem der letzte Lauf, in dem das österreichische Duo die achtbeste Laufzeit fuhr, gerade mal eine Hundertstel hinter den beiden auf Rang sechs platzierten Bobs.

Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Das sollte Markus auch Selbstvertrauen für den Viererbewerb am kommenden Wochenende geben. Und für die nächste Saison wissen wir, woran wir arbeiten müssen. Wenn sich die Startzeiten verbessern, kann er durchaus regelmäßig unter die Top-Ten fahren.“

Den Sieg in Altenberg holte sich in überlegener Manier das deutsche Duo Francesco Friedrich und Alexander Schüller, die am Ende nicht weniger als 2.05 Sekunden Vorsprung auf ihre zweitplatzierten Landsmänner Johannes Lochner und Eric Franke hatten.

Die immer noch mit Knieproblemen kämpfende Kati Beierl plant für kommendes Wochenende den Start im Monobob-Bewerb. „Die nächsten Tage wird sie sich schonen. Dann sehen wir, ob es klappt“, sagte Stampfer.

Bob-WM Altenberg, Zweierbewerb Herren: 1. Friedrich/Schüller (D) 3:39.78, 2. Lochner/Franke (D) 2.05, 3. Hannighofer/Röder (D) +2.23, … 13. Treichl/Mitterer (Ö) +3.77.

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Eiskalte WM in Altenberg

Janine Flock kommt als überlegene Weltcupgesamtsiegerin zur WM nach Altenberg. Die ersten beiden Läufe gibt es am Donnerstag, um Medaillen wird am Freitag (jeweils ab 9 Uhr live auf ORF Sport+) bei weiteren zwei Durchgängen gefahren. Der deutsche Eiskanal im Erzgebirge präsentiert sich im schönsten Winterkleid und eiskalt.

„Es hat minus 17 Grad, die Eistemperaturen von minus 11 Grad sind auf dieser Bahn auch sehr ungewöhnlich", stellt die 31-jährige Heeressportlerin, die hier in der Sächsischen Schweiz im Vorjahr WM-Bronze geholt hatte, fest.

Nichts was die Tirolerin zum Zittern bringen würde: „Man spürt, es ist WM. Die Tage hier sind extrem lang mit Training, Online-Pressekonferenzen, Interviews, daneben Materialabstimmung, Videostudium. Mein Ziel ist es, so viele Eindrücke wie möglich mitzunehmen, was die Szenarien rund um die Rennen angeht."

Ein Testlauf für ihre dritten Olympischen Spiele, die in etwas weniger als einem Jahr in Peking stattfinden werden. Die sind das ganz große Ziel der Olympia-Vierten von Pyeongchang. „Ja, mit Olympia und der WM habe ich noch Rechnungen offen. Dort waren immer meine dritten Läufe die besten, daran habe ich mit meinem Sportpsychologen gearbeitet. Es geht darum konstant vier gute Läufe ins Ziel zu bringen, dann fährt man um Medaillen mit."

Neben Flock gelten vor allem Titelverteidigerin Tina Hermann, deren deutsche Landsfrau Jacqueline Lölling und Europameisterin Elena Nikitina als Medaillenkandidatinnen.

„Die Kälte macht es diesmal etwas schwieriger, das passende Equipment zu finden", erklärt Flock. „Wir brauchen brutal scharfe Kufen, um Grip zu bekommen und eine Linie finden zu können. Ich bin froh, dass ich mir im Training schon ein paar Stellen gut erarbeiten konnte. Die Schlüsselstellen sind Kurve 4 und der Kreisel, die muss ich mir noch genau anschauen, auch der lange Start wird eine Challenge für mich."

Eine Challenge für die die zweifache Weltcupgesamtsiegerin Janine Flock nach dieser außergewöhnlichen Saison, mit 3 Siegen und weiteren 5 Podestplätzen in 8 Weltcuprennen, definitiv bereit ist.

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WM-Rang sieben für Kati Beierl

Nachdem es im ersten Lauf zur Zweierbob-WM in Altenberg für Benjamin Maier und Markus Sammer nicht ideal gelaufen war, wollte das Duo am Samstag im zweiten Run voll angreifen. Doch das ging leider schief.

„Ich bin schlecht in den Kreisel reingekommen, danach kippte er Bob. Das war leider ein Fahrfehler, der einmal passieren kann. Wir sind zum Glück beide unverletzt, werden das Ganze genau analysieren und unseren Fokus dann auf den Viererbewerb am nächsten Wochenende richten“, sagte Maier.

Markus Treichl und Sebastian Mitterer liegen nach zwei von vier Läufen auf dem 14. Zwischenrang. Überlegen in Führung: Das favorisierter deutsche Duo Friedrich/Schüller, das bereits 0,88 Sekunden Vorsprung auf seine Landsmänner Lochner/Franke hat.

Nach dem Sturz von Benjamin Maier im Zweierbewerb der Herren lagen die österreichischen Bob-Hoffnungen am Samstagnachmittag auf Kati Beierl. Die erwischte im dritten Lauf aber schlechte Bedingungen, fiel deshalb von Zwischenrang fünf auch Platz acht zurück. „Die Verhältnisse waren da nicht wirklich fair, aber dagegen kannst du nichts machen“, sagte Nationaltrainer Wolfgang Stampfer.

Im vierten Durchgang erwischte Beierl dann wieder eine gute Fahrt, verbesserte sich noch auf Rang sieben. Stampfer: „Ein gutes, aber kein Top-Ergebnis. Nach dem ersten Tag hatten wir noch die Hoffnung, dass Kati ihren Platz halten oder sich sogar noch etwas nach vorne arbeiten kann. Leider ist der Samstag für uns weder bei den Damen noch bei den Herren nach Wunsch verlaufen.“

Bob-WM Altenberg, Zweierbob Damen: 1. Humphries/Jones (USA) 3:48.26, 2. Kalicki/Strack (D) +0.35, 3. Nolte/Levi (D) +1.01, … 7. Beierl/Onasanya (Ö) +2.11.

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Konstanz ist das Zauberwort

„Entscheidend ist, dass die beiden Burschen vier konstante Läufe runter bringen“, sagt Skeleton-Nationaltrainer Walter Stern vor der Weltmeisterschaft, die am Donnerstag und Freitag in Altenberg ausgetragen wird. Nach den Trainingsläufen traut er Samuel Maier einen Rang unter den Top-Zehn zu. „Eventuell auch unter den besten Acht“, sagt Stern. Auch für Florian Auer sollte es unter die Top-Zwölf gehen.

Die Trainingsläufe verliefen positiv. Stern: „Flo hat die Bahn kontinuierlich besser in den Griff bekommen. Auch Sami war schnell, er hatte nur noch etwas Probleme in der Kurve vier.“

Die Bedingungen in Altenberg sind äußerst schwierig. Große Kälte ließ das Eis pickelhart werden. „Solch harte Verhältnisse hatten wir in dieser Saison noch nie“, sagt Stern.

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Locker zur WM in Altenberg

Mit den Zweierbewerben beginnt am Wochenende die Bob-Weltmeisterschaft in Altenberg. Und Österreichs Team strotzt nach den jüngsten Ergebnissen vor Selbstvertrauen.

Das gilt vor allem für Kati Beierl und Jennifer Onasanya, die zuletzt in Innsbruck den Sieg im Gesamtweltcup eingetütet haben. Altenberg zählt zwar nicht zu ihren Lieblingsbahnen, doch Beierl nimmt’s gelassen: „Auch Sigulda mag ich eigentlich nicht. Und trotzdem sind wir dort aufs Stockerl gefahren. Im Training hab ich mein Knie etwas geschont, hab vor allem auf die Linie geschaut. Im Rennen wollen wir angreifen.“

Benjamin Maier machte zuletzt vor allem im Viererbewerb von sich reden, fuhr aber auch im Zweier schon aufs Stockerl. Für Altenberg wagt er vorerst keine Prognosen: „Der Bewerb wird richtig schwer. Im Training hatten alle ihre Probleme, da die Bahn extrem glatt ist. Aber insgesamt liegt uns Altenberg sehr gut.“

Bob-WM Altenberg:
Zweier-Bob Damen: 5. Februar, 10.30 (Lauf 1+2), 6. Februar, 14.30 (Lauf 3+4)
Zweier-Bob Herren: 6. Februar, 10 (Lauf 1+2), 7. Februar, 14.30 (Lauf 3+4)

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