Österreichischer Bob- und Skeletonverband

Stadionstraße 1/1.OG
Haus des Sports
A-6020 Innsbruck

Skeletonis auf Eis

Janine Flock, Samuel Maier und Alex Schlintner vom österreichischen Skeletonnationalteam absolvieren seit Montag ein Athletiktraining in Berchtesgaden. Coach Franz Esterhammer: „Wir können erstmals Starts auf Eis üben, da hier während der Sommermonate mehrfach zur Verfügung steht. So früh schon auf diesem Untergrund zu trainieren, ist ideal. Denn auf Rollen ist der Reibungswiderstand ein ganz anderer.”

Am Donnerstag geht’s für die Skeletonis wieder zurück in die Heimat, wo dann wieder der festgelegte Trainingsplan abgearbeitet wird.

Foto: ÖBSV
  • Erstellt am .

Charity Run im Olympia-Eiskanal

Der Event im vergangenen Jahr war ein voller Erfolg. Heuer findet der Suzuki Power Team Charity Run im Olympia-Eiskanal in Innsbruck/Igls am Sonntag, dem 3. Juli, ab 10 Uhr statt.

Unterstützt werden mit dem Lauf diesmal der 33-jährige Familienvater Robert Hinterholzer aus Pongau, der nach einem schweren Unfall querschnittgelähmt ist, und der 15-jährige Jonas Geiswinkler aus Zirl, der an einer seltenen Muskelkrankheit leidet.

Die Organisatoren des Tiroler Bob- und Skeletonverbandes hoffen auf zahlreiche Teilnehmer und Besucher.
  • Erstellt am .

Saisonvorbereitung ist im vollen Gang

Die Teams des Österreichischen Bob- und Skeletonverbandes sind in die Vorbereitung auf die kommende Wintersaison gestartet. Unter der Leitung von Bob-Nationaltrainer Wolfgang Stampfer wurden zuletzt Leistungstests absolviert.

„Sehr gut präsentiert hat sich Christian Huber, der immer schon ein hohes Leistungsniveau hatte. Zu überzeugen wusste auch Dominik Hanschitz, der mit erst 20 Jahren stark abgeliefert und sein großes Potenzial gezeigt hat, das in ihm schlummert. Es gilt für ihn jetzt, technisch noch dazu zu lernen”, sagt Stampfer. Der auch explizit Lea Hasewanter erwähnte: „Sie hat fast identische Leistungen gezeigt wie unsere Spitzenfahrerin Katrin Beierl im vergangenen Jahr.”

Insgesamt nahmen an den Leistungstests des Bob-Lagers 13 Herren und zwei Damen teil. Ende Juni wurde ein Trainingslager auf der Anschubbahn in Berchtesgaden absolviert.

Auch die Skeletonis sind schon wieder am Schwitzen. In Unterberg wurden von sieben Athleten unter anderem Starts geübt. Coach Alexander Auer: „Die Vorbereitungen auf eine intensive Wintersaison laufen während des gesamten Sommers. Auf vereisten Startbahnen in Königsee, Oberhof, Cesena und Unterberg sind mehrere Lehrgänge geplant.”

Foto: ÖBSV
  • Erstellt am .

Neuer Weltcup-Kalender steht

Das Sonderkomitee Kalender des Internationalen Bob und Skeleton Verbands IBSF beriet am 13. Mai über Kalendervorschläge für die Saison 2022/23. Aus der erarbeiteten Empfehlung an das IBSF-Exekutivkomitee für die Sitzung am 16. Mai sieht die Weltcup-Planung für die nacholympische Saison acht Veranstaltungen in Kanada, den USA, Deutschland, Österreich und Lettland vor.

Höhepunkt des Winters werden die Weltmeisterschaften 2023 in St. Moritz (SUI) sein. Der Olympia Bobrun St. Moritz-Celerina empfängt vom 23. Januar bis 5. Februar 2023 die besten Bob- und Skeleton-Athleten der Welt.

Der Bob- und Skeleton-Weltcup beginnt Ende November 2022 in Whistler (CAN), im Dezember stehen die US-Bahnen in Park City und Lake Placid auf dem Plan. Die Anschub- Weltmeisterschaften sind für den 7. und 8. Dezember in Lake Placid geplant, vor dem dritten Weltcup-Event. Der Januar 2023 beginnt mit dem Weltcup in Winterberg sowie zwei Veranstaltungen in Altenberg (alle GER) vor den Weltmeisterschaften in St. Moritz. Die Weltcup-Wochenenden sieben und acht finden in der zweiten bzw. dritten Februarwoche in Innsbruck (AUT) und Sigulda (LAT) statt.

Die Kalender für den Europacup, den Nordamerikacup, den erstmals ausgetragenen Asiencup, den Skeleton-Interkontinentalcup und den Para Sport Weltcup werden in den nächsten Wochen veröffentlicht.

Foto: IBSF
  • Erstellt am .

„Das ist ein herber Verlust”

Bob-Nationaltrainer Wolfgang Stampfer zum angekündigten Rücktritt von Benjamin Maier

Die mediale Bekanntgabe des Rücktritts von Tirols Parade-Bobpilot Benjamin Maier hat am Donnerstag gehörig Staub aufgewirbelt. Wie er bekannt gegeben hat, will er im kommenden Winter nur noch einige Europacup-Rennen bestreiten.

Dazu nimmt nun Nationaltrainer Wolfgang Stampfer offiziell Stellung: „Ich war von Benni über seine Pläne vorinformiert. Er hat schon sehr viele Athletenjahre hinter sich, hätte jedoch vom Alter her noch locker bis zu den nächsten Olympischen Spielen weiterfahren können. Aber natürlich haben wir Verständnis dafür, wenn er nun plant, ein Medizinstudium aufzunehmen. Er hat sich für diesen Bereich immer sehr interessiert und ist meiner Ansicht nach prädestiniert dafür. Für uns bedeutet sein nahender Abgang einen herben Verlust. Sein Team wird sich aber nicht auflösen. Gemeinsam mit Markus Treichl als Pilot sollten dann auch im kommenden Winter Platzierungen zwischen Rang sechs und zehn möglich sein. Da bin ich absolut guter Dinge.”

Foto: ÖBSV
  • Erstellt am .

Hermann Ellmauer zieht erfreuliche Bilanz

Hermann Ellmauer hält in den Parabob-Bewerben des Internationalen Bob- und Skeletonverbandes Österreichs Fahnen hoch. Im Winter 2021/2022 bestritt er seine zweite Saison im Weltcup. „Ich bin allerdings nur rund die Hälfte der Rennen gefahren. Die Reisen zu den Übersee-Bewerben waren einfach nicht finanzierbar”, erklärt der 44-Jährige, der sich auf seine Renneinsätze in Europa konzentrierte. Mehrfach an seiner Seite war sein Mentor Andreas Kapfinger, der früher selbst im Parabob-Weltcup engagiert war.

Insgesamt bewertet Ellmauer die zurückliegende Saison als sehr erfolgreich. Highlight war für ihn der Weltcup in St. Moritz, wo er mit Bestzeit im zweiten Lauf den Sprung auf Rang drei und damit erstmals aufs Podest schaffte. „Ich habe davon profitiert, dass ich gemeinsam mit Andi schon im Jänner in mehreren Trainingsfahrten auf der dortigen Bahn den Grundstock gelegt habe. Für seine Tipps bin ich immer extrem dankbar. Zu Dank verpflichtet bin ich auch dem Tiroler Bob- und Skeletonverband für die tolle Unterstützung.”

Abgeschlossen hat Ellmauer die Rennsaison schließlich mit der Weltmeisterschaft in Lillehammer, die er auf Rang sechs beendete. „Nachdem ich zur Halbzeit auf Rang vier gelegen bin, habe ich mich zuerst etwas über die Endplatzierung geärgert. Im dritten Lauf waren einige Fehler dabei. Mit etwas Abstand muss ich aber sagen, dass es doch eine erfolgreiche WM war, zumal ich das erstemal in Lillehammer gefahren bin. Und vor mir waren praktisch nur Gesamtweltcupsieger und Weltmeister klassiert”, blickt Ellmauer letztlich positiv zurück.”

Foto: IBSF
  • Erstellt am .

Weitere Beiträge …

Österreichischer Bob- und Skeletonverband | Stadionstraße 1/1.OG - Haus des Sports | A-6020 Innsbruck
Tel.: +43 676 70 111 21 - email: office@bobskeleton.at