Österreichischer Bob- und Skeletonverband

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Hoffen auf Top-Platzierungen

Für Österreichs Skeletonis Samuel Maier, der zuletzt in St. Moritz die Bronzemedaille bei der Junioren-WM geholt hat, und Florian Auer geht’s am Freitag ins Weltcupfinale in Innsbruck/Igls. Dabei hoffen die Athleten wieder auf Top-Platzierungen in der Weltelite.

Nationaltrainer Walter Stern: „Sami war am Mittwoch im Training noch etwas müde. Aber das bekommen wir schon hin. Beide Piloten kennen die Bahn in Igls natürlich ausgezeichnet, aber auch die Konkurrenz hat weiter dazu gelernt. Ich hoffe, dass sich für beide Top-Ten-Plätze ausgehen. Bei Sami könnte es auch für die besten Sechs reichen.“

Foto: ÖBSV
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Benjamin Maier rast auf Rang drei

Zufriedene Gesichter im österreichischen Boblager nach dem gestrigen Zweierbewerb der Herren in Königssee! Benjamin Maier raste mit Bremser Christian Huber als Dritter aufs Podest. Am Sonntag will der Tiroler im Viererbewerb nachlegen.

„Die beiden sind super gestartet und haben zwei saubere Fahrten hingelegt. Diese Platzierung haben sich Benni und Christian absolut verdient“, sagte Nationaltrainer Wolfgang Stampfer. Der auch schon in Richtung Sonntag blickte: „Wir wissen wie gut Bennis Team im Vierer starten kann und hoffen, dass wir es wieder spannend machen können.“

Kathrin Beierl verzichtete am Samstag wegen leichter Knieprobleme auf ein Antreten im Monobob. Stampfer: „Wir gehen da kein Risiko ein und legen den Fokus auf den Zweierbewerb am Sonntag.“

Weltcup Zweierbob Herren, Königssee:
1. Friedrich/Margis (D) 1:38.69, 2. Lochner/Franke (D) +0.20, 3. Maier/Huber (Ö9 +0.96, … 17. Treichl/Glück (Ö) +1.84.
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Benni ließ es wieder krachen

Nächstes Top-Resultat für Österreichs Bob-Nationalteam! Im Viererbewerb beim Weltcup in Königssee fuhren Benjamin Maier und sein Team auf den sensationellen zweiten Rang und mussten sich damit nur der Crew von Weltcup-Dominator Francesco Friedrich geschlagen geben. Grundlage für den Erfolg waren einmal mehr auch tolle Startzeiten.

„Wir haben gute Läufe erwischt, wobei vor allem der zweite Durchgang richtig stark war. Derzeit läuft es einfach rund“, sagte Maier nach dem Rennen. Dem kommenden Weltcupfinale in Innsbruck/Igls blickt er allerdings mit gemischten Gefühlen entgegen. „Das Eis dort ist immer sehr holprig. Dafür haben wir eigentlich nicht das richtige Material“, erklärt Maier, der in der Weltcupgesamtwertung im Vierer jetzt auf Rang zwei liegt.

Trainer Gerhard Rainer: „Derzeit schweben wir auf einer sehr schönen Wolke. Die Läufe von Benni waren wirklich außergewöhnlich. Im unteren Teil war er gerade im zweiten Lauf sogar etwas schneller als Francesco Friedrich, der allerdings nach wie vor wie von einem anderen Stern startet.”

Katrin Beierl hatte gestern im Zweierbewerb der Damen im ersten Lauf Probleme, zeigte aber im zweiten, dass sie vorne mitfahren kann. Endrang fünf reichte, um die Weltcupgesamtführung vor dem großen Finale nächstes Wochenende in Innsbruck zu verteidigen.

Weltcup Königssee:
Viererbob: 1. Friedrich/Margis/Schüller/Grothkopp (D) 1:37.45, 2. Maier/Moldovan/Sammer/Stepan (Ö) +0.39, 3. Lochner/Weber/Bauer/Rasp (D) +0.52, … 18. Treichl/Mitterer/Glück/Glaboniat (Ö) +1.90.
Zweierbob Damen: 1. Kalicki/Strack (D) 1:41.71, 2. Schneider/Seer (D) +0.25, 3. Meyers/Hofmann (USA) +0.46, 4. De Bruin/Villani (Kan) +0.56, 5. Beierl/Onasanya (Ö) +0.57.
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Es wäre mehr drin gewesen

Mit dem angestrebten Platz unter den Top Zwölf wurde es für Florian Auer am Freitag in Königssee leider nichts. Wobei die Ursachenforschung schnell abgeschlossen war. „Flo hat in beiden Läufen auf der Gerade zwei dumme Fehler gehabt, die ihm den eigentlich vorhandenen Speed gekostet haben. Am Start gelangen leider auch nicht ganz die Zeiten, die er sich selbst vorgestellt hatte“, sagte Nationaltrainer Walter Stern.

Der unmittelbar nach dem Rennen schon wieder seine Sachen packte und nach St. Moritz weiter reiste. Dort bestreitet Samuel Maier am Samstag die Junioren-Weltmeisterschaft und zählt dort zu den Medaillenanwärtern.

Skeleton-Weltcup Königsee:
Herren: 1. Gassner (D) 1:39.88, 2. Yun (Kor) +0.04, 3. Tretiakov (Rus) +0.13), … Auer (Ö) +1.50.

Foto: IBSF
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Samuel Maier glänzt in Bronze

Jubel im österreichischen Skeletonlager! Im Männerbewerb der Junioren-Weltmeisterschaft in St. Moritz holte Samuel Maier am Samstag die Bronzemedaille, musste sich nur dem Russen Evgeniy Rukosuev und dem Deutschen Felix Keisinger geschlagen geben.

„Mir sind gute Starts gelungen. In der Bahn waren zwei, drei kleine Fehler dabei, aber nichts Dramatisches. Mit der Bronezemdaille bin ich natürlich überglücklich und freue mich jetzt schon auf die kommenden Aufgaben“, sagte Maier.

Stolz zeigte sich auch Nationaltrainer Walter Stern: „Wir wussten, dass Sami die Bahn in St. Moritz liegt. Er hat unsere und seine eigenen Erwartungen voll und ganz erfüllt.“

Skeleton Junioren-WM St. Moritz: 1. Rukosuev (Rus) 2:16.63, 2. Keisinger (D) +0.12, 3. Maier (Ö) +0.71, 4. Bagnis (Ita) +1.45, 5. Enache (Rum) +1.62, … 9. Schlintner (Ö) +2.80, … 15. Mai (Ö) +4.82.

Foto: ÖBSV
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Irres Finale am Königssee

Was für ein irres Finale beim siebenten und vorletzten Skeleton-Weltcuprennen der Saison in Königssee (GER).

Janine Flock lachte am Ende mit Platz 3 zum siebenten Mal in Folge vom Podium, führt im Weltcup mit 146 Punkten Vorsprung. Also reicht ein 18 Rang (= 80 Punkte) beim Finale daheim in Innsbruck-Igls in der nächsten Woche für den zweiten Weltcupgesamtsieg nach 2015.

„Mit dieser Bahn habe ich noch eine Rechnung offen“, hatte Janine Flock im Vorfeld des Rennens gesagt und dabei auf die Schlüsselstelle, den Kreisel, und die Sturzgefahr bei der dortigen Ausfahrt verwiesen.

Und genauso kam es auch in diesem Jahr. Die 31-jährige Heeressportlerin ging nach Platz vier im ersten Lauf im Finish voll auf Angriff, kam dabei aber in der Kreiselausfahrt in große Probleme, schlug heftig mit der Schulter an die Bande und blieb im Ziel ex-aequo mit der Kanadierin Jane Channell hinter der Tschechin Anna Fernstaedt.
Und oben standen noch die großen Konkurrentinnen Lölling (GER), Nikitina (RUS) und Hermann (GER).

Tatsächlich schaffte nur Weltcup-Titelverteidigerin Jacqueline Lölling eine fehlerfreie Fahrt und holte sich mit Bestzeit im zweiten Lauf (51,07 Sekunden) ihren ersten Saisonsieg. Sowohl Europameisterin Elena Nikitina (fiel von 2 auf 5 zurück) als auch Weltmeisterin Tina Hermann (von 1 mit Bahnrekord in 50,93 (!) auf 10) kamen in der Kreiselausfahrt in Schwierigkeiten, vermieden mit großem Geschick Stürze und vergaben so jeweils ihre Chancen auf den Sieg.

„Da hatte ich einfach nur Glück“, sagte Janine Flock, die im Zielraum Tina Hermann, ihre erste Verfolgerin im Weltcup, tröstend in den Arm nahm. „Ich weiß selber, wie sich solche Momente, vor allem auf der Heimbahn, anfühlen. Da leide ich im ersten Moment mehr mit, als ich mich über meinen dritten Rang freuen kann.“

Die Probleme im Kreisel kommentierte Flock wie folgt: „Wir waren hier auf dieser Bahn so schnell, wie noch nie. 51er-Zeiten waren ganz normal, Tina Hermann hat neuen Bahnrekord mit 50,93 aufgestellt. Also sind wir alle mit 4 bis 5 km/h schneller als sonst in den Kreisel eingefahren. Ich glaube, dass ich dort in der dritten Welle etwas überlenkt habe und daher ins Driften gekommen bin. Bei der Ausfahrt bin ich dann voll in die Bande gekracht, habe mir dabei den Ellenbogen ordentlich angehaut. Dann war der Speed weg und ich habe in den letzten beiden Kurven um meine Zeit gekämpft. Dass meine Podestserie gehalten hat, freut mich sehr. Aber es war keine gute Performance von mir, wieder einmal am Königssee.“

Jetzt heißt es kurz Atemholen und Durchschnaufen, denn schon am Freitag in der nächsten Woche steht das Weltcupfinale daheim in Innsbruck-Igls an. Dort will Janine Flock ihr Saisonziel Weltcupgesamtsieg fixieren.

Foto: IBSF
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