Österreichischer Bob- und Skeletonverband

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Skeletons legten Talentprobe ab

Samuel Maier und Florian Auer bei EM auf den Rängen 10 und 12

Eine ansprechende Leistung zeigten Österreichs Skeleton-Piloten Samuel Maier und Florian Auer beim gestrigen Skeleton-Weltcup in Sigulda (Lettland), der gleichzeitig als Europameisterschaft gewertet wurden. In der EM-Wertung belegten sie die Ränge 10 und 12, im Weltcup klassierten sie sich auf den Positionen 13 und 15.

Nationaltrainer Matthias Guggenberger war hochzufrieden: „Wenn man bedenkt, wie wenig Fahrten Samuel und Florian eigentlich haben, wussten sie hier wirklich zu überzeugen. Vor allem haben sie auch am Start eine deutliche Leistungssteigerung gezeigt. Das war ein Schritt in die richtige Richtung.“ Guggenberger. hatte gleich doppelten Grund zum Jubeln. Denn seine lettischen Athleten Martins und Tomas Dukurs holten auf ihrer Heimbahn einen Doppelsieg.

Foto: IBSF
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EM-Bronze im Final Krimi

Auf Weltcupgesamtsieg fehlten Janine Flock nur 18 Punkte

Das Weltcup-Finale der Skeleton-Damen im lettischen Sigulda geriet zum sportlichen Krimi. Janine Flock lag nach dem ersten Lauf als Zweite auf Kurs Richtung Gesamt-Weltcup, weil Leaderin Jacqueline Lölling zu diesem Zeitpunkt nur Neunte war.
Am Ende fehlten der 30-jährigen Tirolerin, die mit Rang 3 ihren siebenten Podestplatz im achten Saison-Rennen fixierte, 18 Punkte in der Gesamt-Wertung auf die Deutsche. Platz 3 bedeutete gleichzeitig den Gewinn von EM-Bronze – was für die Titelverteidigerin immerhin die achte EM-Medaille (3 x Gold, 2 x Silber, 3 x Bronze) in Serie seit 2013 bedeutete! „Ich bin einerseits verärgert über die vielen kleinen Fehler in beiden Läufen“, sagt Janine Flock in ihrer ersten Reaktion noch vor der Siegerehrung. „Auf der anderen Seite freue ich mich über EM-Bronze und die kleine Kugel für den zweiten Platz im Gesamt-Weltcup ist natürlich auch die Bestätigung für unsere Arbeit und eine sehr gute Saison, in der es viele Umstellungen gab.“ Tatsächlich fehlte in der Saison 2019/20 nach je 3 zweiten und dritten, sowie einem fünften Platz nur ein krönender Sieg. „Vielleicht hat mir dazu immer ein bisschen die nötige Leichtigkeit, Gelassenheit oder auch ein bisschen Glück gefehlt. Daran werde ich noch arbeiten“, schmunzelt die Innsbrucker Heeressportlerin, die zuletzt 2015 den Gesamt-Weltcup gewonnen hatte.
Das Fernziel für die Olympia-Vierte von Pyeongchang bleibt ohnehin Beijing 2020. Flock: „Eine Medaille bei Olympischen Spielen bleibt das große Ziel. Diese Saison war klar ein Schritt in die richtige Richtung.“ Jetzt wartet eine kurze Verschnaufpause daheim in Innsbruck auf Janine Flock, bevor es nächsten Sonntag Richtung Saisonabschluss zur Weltmeisterschaft nach Altenberg (GER) geht.
Foto: IBSF
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Startzeiten bleiben das Thema

Treichl und Maier beim Zweierbob-Weltcup in Sigulda auf den Plätzen 13 und 14

Es bleibt dabei: Für die absolute Spitze reicht's für Österreichs Herren-Zweierbob-Teams derzeit nicht. Beim Weltcup in Sigulda kurven Markus Treichl und Kristian Huber auf Rang 13, Benjamin Maier und Sascha Stepan landeten unmittelbar dahinter. „Positiv zu bewerten ist die zweite Fahrt von Markus Treichl, die in Relation zum Start sehr gut war. Ansonsten muss ich praktisch immer das gleich erzählen: Aufgrund ihrer langen Verletzungen haben beide Piloten einen enormen Trainingsrückstand. Und mit nur einem Mann hinten dran lässt sich das am Start nicht so wie im Vierer kompensieren“, sagte Nationaltrainer Wolfgang Stampfer.

Foto: IBSF
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Platz fünf bei den EM

Für Katrin Beierl war am Samstag in Sigulda sogar mehr drinnen

Ein Platz unter den Top-Sechs war angepeilt. Eben dieser ist es im Weltcup und der fünfte bei der Europameisterschaft im Damen-Bob am Samstag für Katrin Beierl und Partnerin Jennifer Onasanya geworden. „Insgesamt kann man mit dem Resultat zufrieden sein. Die Mädels sind vor allem gut gestartet. In der Bahn selbst hatte jedes Team gewisse Probleme. Für Kati war’s aber nach ihrem letztjährigen Sturz eine tolle Bestätigung, dass sie es auch auf dieser Bahn kann“, bilanzierte Nationaltrainer Wolfgang Stampfer.

Foto: Hansjörg Kössler
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Lichtblick am Ende des Tunnels

Benjamin Maier fuhr bei der Zweierbob-EM in Sigulda auf Rang sechs

Bob-Nationaltrainer Wolfgang Stampfer ist ein Mann offener und ehrlicher Worte. Und so meinte er nach der gestrigen Zweierbob-Europameisterschaft in Sigulda: „Nach dem, was wir bisher während der Saison in dieser Disziplin gezeigt haben, wäre es vermessen gewesen, eine Medaille zu erwarten. Das Abschneiden von Beni Maier ist aber ein Lichtblick am Ende des Tunnels.“ In der Tat hatte Benjamin Maier mit Anschieber Markus Sammer speziell im ersten Durchgang eine tolle Leistung gezeigt, lag mit Rang vier sogar in Schlagdistanz zum Podium. Im zweiten Lauf verlor er am Start gegenüber seiner ersten Startzeit zwei Hundertstel und hatte auch in der Bahn den einen oder anderen Fehler dabei. Rang sechs am Ende war aber nicht zuletzt gut fürs Selbstvertrauen.

Markus Treichl und sein Partner Markus Glück landeten auf dem 13. Rang.

Nach dem Bewerb ging’s für das Bob-Team direkt weiter in Richtung Altenberg, wo am kommenden Wochenende mit der Weltmeisterschaft der absolute Saisonhöhepunkt wartet.

Zweierbob-EM Sigulda: 1. Kibermanis/Miknis (Let) 1:13.18, 2. Friedli/Jones (Sz) +0,36, 3. Hafer/Hammers (D) +0,52, 4. Melbardis/Dambis (Let) +057, 5. Heinrich/Hauterville (Fra) +0,64, 6. Maier/Sammer (Ö) +0,69, … 13. Treichl/Glück (Ö) +1,33.

Foto: IBSF
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Entscheidend werden die Starts

Österreichs Bobteams zeigten im Training für die EM in Sigulda gute Leistungen

Eigentlich war das österreichische Bobteam ohne allzu große Erwartungen zur Europameisterschaft nach Sigulda (Lettland) aufgebrochen, zumal wegen der engen Bahn dort auch kein Viererbewerb gefahren wird. Die während der Wochen im Training gezeigten Leistungen ließen dann aber plötzlich aufhorchen.

Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Sowohl Benni Maier als auch Markus Treichl kamen mit der Bahn sehr gut zurecht. Da waren sie voll bei der Musik. Über eine gute Platzierung werden am Ende dann halt wieder die Starts entscheidend. Und da müssen wir sehen, ob die beiden nach ihren Verletzungen in der Lage sind, in die Vollen zu gehen. Das ist auch ein bisschen eine psychologische Sache.“ Und Katrin Beierl? Die hatte in der vergangenen Saison in Sigulade eine kapitale Brezen geschossen, wollte von der dortigen Bahn nichts mehr wissen. „Großer Respekt, Kati hat ihre Angst überwunden. Im Training waren noch ein, zwei Hakler dabei. Aber bei ihr können wir durchaus mit einem Platz unter den Top-Sechs rechnen“, sagt Stampfer.

Bob EM & Weltcup Sigulda, Programm:
Freitag, 14. Februar: 18 Uhr – Bob Damen EM & Weltcup
Samstag, 15. Februar: 16.30 – Zweierbob Herren Weltcup
Sonntag, 16. Februar: 13.30 – Zweierbobh Herren EM & Weltcup

Foto: Hansjörg Kössler
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