Österreichischer Bob- und Skeletonverband

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BENJAMIN MAIER MUSSTE PASSEN

Es hätte noch etwas weiter nach vorne gehen sollen im Klassement. Doch Benjamin Maier kam am Sonntag nicht dazu, seine Leistung abzurufen. Der Bobpilot war in der Nacht zum Renntag erkrankt, musste seinen Start absagen.

Markus Treichl und Gregor Glaboniat hatten mit dem Kampf um die Spitzenplätze nichts zu tun. Sie belegten den 17. Rang. Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Wir haben noch einmal die Kufen an seinem Bob gewechselt. Aber sie verlieren einfach am Start zu viel, was sich in Innsbruck ganz besonders negativ auswirkt.“

Nicht zu schlagen war einmal mehr der Deutsche Francesco Friedrich, der einen überlegenen Sieg einfuhr.

Bob-Weltcup Innsbruck/Igls:
1. Friedrich/Schüller (D) 1:42.40, 2. Kibermanis/Miknis (Let +0.78, 3. Lochner/Rasp (D) +0.90, … 17. Treichl/Glaboniat (Ö) +2.53.

Foto: IBSF
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SKELETONIS WEITER IM AUFWIND

Österreichs Skeletonpiloten zeigten auch beim zweiten Weltcupbewerb innerhalb einer Woche in Innsbruck/Igls auf. Samuel Maier und Florian Auer landeten nach starken Leistungen auf den Rängen sechs und neun, verbesserten die Ausbeute vom ersten Bewerb damit noch einmal.

„Ich war vor allem mit dem ersten Lauf sehr zufrieden, konnte da meine Trainingsleistungen umsetzen. Als Vierter zur Halbzeit am Start zu stehen, war für mich ungewohnt und ich entsprechend nervös. Nach einem wirklich guten Start bin ich dann etwas zu steif am Schlitten gelegen, den ich mehr laufen hätte lassen sollen. Dennoch bin ich mit meinem Ergebnis happy“, sagte Maier.

Auer erklärt: „Ich bin froh, dass ich den neunten Platz erreicht habe. Es wär sogar mehr möglich gewesen. Aber im ersten Lauf wollte ich etwas zu viel und hab’ den Schlitten nicht richtig frei gegeben. Im zweiten Durchgang konnte ich dann aber zeigen, was eigentlich drinnen wäre. Man hat heute schon gesehen, dass derzeit sehr viel passt.“

Hochzufrieden auch Nationaltrainer Walter Stern: „Die Burschen haben wieder einen Schritt nach vorne gemacht. Dass gerade bei Sami im zweiten Lauf auch Nervosität dabei war, ist normal. Mit der fünft- und sechstbesten Laufzeit haben aber beide gezeigt, dass wir für die Zukunft optimistisch sein können.“

Wie die IBSF inzwischen bekannt gegeben hat, wird das Weltcupfinale am letzten Jännerwochenende 2021 ebenfalls in Innsbruck/Igls gefahren.

Skeleten-Weltcup Innsbruck/Igls:
Herren: 1. M. Dukurs (Let) 1:44.55, 2. Weston (GBR) +0.20, 3. Grotheer (D) +0.33, 4. Keisinger (D) +0.40 5. Ramanov (Rus) +0.48, 6. Maier (Ö) +0.49, … 9. Auer (Ö) +0.87.

Foto: IBSF
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PLATZ ZEHN – ABER ES WAR MEHR DRIN

Mit Platz neun im Zweierbob-Weltcup am Samstag in Innsbruck/Igls schaffte Benjamin Maier eine Steigerung gegenüber der Vorwoche. Vollends zufrieden war er mit Rang neun (zur Halbzeit Siebenter) allerdings nicht. „Wir waren dann am Start etwas langsamer. Und auch in der Strecke waren einige Fehler drinnen. Insgesamt konnten wir aber unsere Startzeit verbessern, auch die Fahrlinie war stabiler. Man merkt, dass uns die Aufbauwettkämpfe und das erste Weltcup-Doppel in Sigulda fehlen. Insgesamt geht es aber in die richtige Richtung“, sagte der Bob-Pilot.

Enttäuschend verlief der Bewerb für Markus Treichl, der nicht über Rang 19 hinaus kam.

Stark präsentierte sich Kati Beierl bei den Damen, die auf Rang vier landete. Ihr bisher bestes Ergebnis in Igls. „Wir konnten heute den Rückstand auf die deutsche Konkurrenz halbieren. Wenn es so weitergeht, sind wir in Winterberg dabei“, lachte die Polizeisportlerin.

Mit der auch Nationaltrainer Wolfgang Stampfer überaus zufrieden war: „Kati war richtig gut und hat gezeigt, dass sie an die Deutschen dran fahren kann. Wenn wir am Start noch etwas Zeit gut machen, ist noch etwas mehr drinnen.“

Für Benjamin Maier hätte er sich einen besseren zweiten Lauf gewünscht: „Im ersten Lauf haben sie gezeigt, was sie können. Schade, dass es dann nicht mehr so gut geklappt hat. Es ist aber insgesamt ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen.“

Für die Herren geht es am Sonntag mit einem weiteren Weltcuprennen weiter.

Bob-Weltcup Innsbruck/Igls:
Herren: 1. Friedrich/Schüller (D) 1:42.19, 2. Kibermanis/Miknis (Let) +0.68. 3. Lochner/Rasp (D) +0.73, … 9. Maier/Sammer (Ö) +1.34, … 19. Treichl/Galboniat (Ö) +2.31.
Damen: 1. Schneider/Fiebig (D) 1:45.94, 2. Nolte/Levi (D) +0.18, 3. Kalicki/Strack (D) +0.23, 4. Beierl/Onasanya (Ö) +0.51.

Foto: IBSF
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„NEHME FEHLER POSITIV IN MEIN SYSTEM AUF”

Janine Flock geht am Freitag (um 13.30 und 15.05 Uhr) mit dem Gelben Trikot der Weltcupführenden ins vierte Rennen der Saison. Das zweite Heimrennen auf der Olympiabahn in Innsbruck-Igls ist gleichzeitig das letzte im Jahr 2020.

„Ich bin froh, dass das Training vorbei ist und dass es endlich ins Rennen geht“, gab die zweifache Saisonsiegerin und Ex-aequo-Dritte der Vorwoche nach dem Abschlusstraining zu Protokoll.

Das turbulente Heimrennen vom vergangenen Freitag, in dem der erste Lauf, den die 31-jährige Heeressportlerin gewonnen hatte, wegen der unfairen Bedingungen gestrichen wurde, ist analysiert und abgehakt.

„Ich hatte einen Denkfehler in Kurve vier, da hat die Lenkbewegung nicht gepasst. Solche Fehler sollten nicht passieren“, sagt Flock, die für solche Fälle eine Strategie entwickelt hat. „Statt mir in den Hintern zu beißen, bespreche ich diese Dinge mit meinem Sportpsychologen. So kann ich Fehler in mein System positiv aufnehmen und in Zukunft hoffentlich vermeiden.“

In Abwesenheit der russischen Sprintrakete Elena Nikitina (ist zum Testen auf die WM-Bahn nach Altenberg gereist), die in der Vorwoche den zweiten Lauf und damit das Rennen gewann, gehört Flock wieder zum engsten Favoritenkreis. Im Weltcup nur 30 Punkte hinter der Tirolerin liegt die Niederländerin Kimberley Bos, das deutsche Team mit Weltmeisterin Tina Hermann und Weltcup-Titelverteidigerin Jacqueline Lölling kommt auch immer besser in Schwung.

„Weihnachtsgeschenke werden sie mir nicht machen. Ich hab’s aber auch nicht vor“, sagt Janine Flock mit ihrem schönsten Lächeln.

IBSF SKELETON WELTCUP 2020/21
Stand nach 3 Rennen
1. Janine Flock (AUT) 650 Punkte
2. Kimberley Bos (NED) 620
3. Elena Nikitina (RUS) 587
4. Tina Hermann (GER) 568
5. Jacqueline Lölling (GER) 504

Foto: IBSF
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JANINES NÄCHSTER STREICH

Ihren bereits dritten Saisonsieg feierte Skeleton-Ass Janine Flock beim nächsten Weltcup-Bewerb in Innsbruck/Igls. Nachdem sie eine Woche zuvor im nur in einem Durchgang ausgetragenen Bewerb Dritte geworden war, zeigte sie am Freitag eine bärenstarke Leistung, stellte im ersten Lauf einen neuen Bahnrekord auf und verwies die Niederländerin Kimberley Bos und die Deutsche Jacqueline Lölling auf die Plätze.

„Ich bin superhappy, da es natürlich immer etwas Besonderes ist, in der eigenen Heimat ganz oben am Podest zu stehen“, sagte Flock nach dem Rennen.

Weltcup-Skeleton, Innsbruck/Igls:
Damen: 1. Flock (Ö) 1:47.01, 2. Bos (Ned) +0.21, 3. Loelling (D) +0.22, 4. Hermann (D) +0.24.

Foto: IBSF
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SKELETONIS WOLLEN LEISTUNG BESTÄTIGEN

Die Plätze sieben und neun vergangene Woche beim Weltcup in Igls ließ Österreichs Skeleton-Herren jubeln, war es doch das beste Ergebnis seit Jahren. Am Freitag geht’s mit dem nächsten Bewerb im Igler Eiskanal weiter. Und Samuel Maier sowie Florian Auer wollen da ihre Leistungen bestätigen.

Nationaltrainer Walter Stern: „Das ist absolut machbar, wobei gerade Sami zuletzt im Training extrem konstant war. Die Leistungen von Florian waren etwas schwankender. Wenn ihm zwei gute Läufe aufgehen, kann aber auch er es wieder unter die besten Zehn schaffen.“

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