Österreichischer Bob- und Skeletonverband

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Heimreise ohne Medaille

Die Medaillen-Hoffnungen von Österreichs Bob-Nationalteam bei den Olympischen Spielen in Peking haben sich nicht erfüllt. Nach Rang fünf im Zweier-Bewerb schien die Möglichkeit auf Edelmetall im Vierer beim Quartett Benjamin Maier/Sascha Stepan/Kristian Huber/Markus Sammer eigentlich gegeben. Doch die Chance auf einen Platz am Stockerl war schon nach zwei Läufen und Zwischenrang neun nur noch marginal. „Es waren nicht die großen Fehler dabei, aber es hat vom Start weg überall etwas gefehlt. Das Paket hat einfach nicht gepasst”, sagte Maier. Der dann einen ganz schlechten vierten Lauf erwischte und in der Endabrechnung noch auf Rang zwölf zurück fiel.

Auch für das zweite österreichische Team Markus Treichl/Markus Glück/Sebastian Mitterer/Robert Eckschlager lief es überhaupt nicht nach Wunsch. Die Qualifikation für den vierten Run wurde verpasst. Im Gesamtklassement blieb Rang 22.

An der Spitze gab’s nichts Neues: Francesco Friedrich setzte sich mit Thorsten Margis, Candy Bauer und Alexander Schüller vor seinen deutschen Landsleuten Johannes Lochner, Florian Bauer, Christopher Weber und Christian Rasp durch. Den totalen deutschen Triumph verhinderte der Kanadier Justin Kripps, der mit Ryan Sommer, Cam Stones und Benjamin Coakwell den dritten deutschen Bob mit Pilot Christoph Hafer knapp auf Rang vier verwies.

Foto: IBSF
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Rang zehn in Yanqing

Für Katrin Beierl und ihre Anschieberin Jennifer Onasanya gingen die Olympischen Spiele auf der selektiven Bahn in Yanqing mit den finalen Läufen im Zweierbewerb zu Ende. Im Endklassement reichte es für das Duo zum zehnten Platz.

„Top Ten nach so einer Saison ist eigentlich ganz gut. Es ist abgesehen vom sechsten Rang beim Weltcup in Innsbruck/Igls unser bestes Ergebnis in diesem Winter. Es wäre sicher etwas mehr möglich gewesen. Aber vor allem im vierten Lauf waren einige Fehler zu viel dabei. Jetzt sind wir einfach froh, dass wir zurück in die Normalität reisen können. Wegen Corona waren das sicher nicht die schönsten Olympischen Spiele. Im Hinterkopf haben wir natürlich auch Cortina 2026.”

Der Sieg im Zweierbob der Damen ging einmal mehr an Deutschland: Laura Nolte/Deborah Levi siegten vor ihren Landsfrauen Mariama Jamanka/Alexandra Burghardt und den US-Amerikanerinnen Elana Meyers Taylor/Sylvia Hoffmann.

Foto: IBSF
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Erstes Podium im Para-Weltcup

Der Jubel war riesengroß! Beim Parabob-Bewerb in St. Moritz erreichte der Unterländer Hermann Ellmauer in dieser Woche sein erstes Weltcup-Podium.

Beim ersten von zwei Bewerben krachte er zwar im ersten Lauf im berüchtigten Horse-Shoe gegen die Decke, brachte aber trotzdem die viertbeste Zeit ins Ziel. Im zweiten Run zündete er dann regelrecht eine Rakete und schaffte mit Laufbestzeit noch den Sprung auf Rang drei und damit aufs Stockerl.

Beim zweiten Bewerb, der auch als Parabob-EM gewertet wurde, landete Ellmauer auf Rang sechs.

Enorm stolz auf Ellmauers Leistung zeigte sich auch sein Trainer und Mentor Andreas Kapfinger: „Ich habe Hermanns Potenzial immer gesehen.”

Foto: IBSF
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Platz fünf weckt Hoffnungen

Nach dem ersten Tag im Zweierbob-Wettbewerb bei den Olympischen Spielen im Eiskanal von Yanqing war das österreichische Duo Benjamin Maier und Markus Sammer in Schlagdistanz zu den Medaillen. Am Ende reichte es leider nicht, um die deutsche Phalanx (alle drei Medaillen gingen an unsere nördlichen Nachbarn) zu durchbrechen. Am Ende steht ein fünfter Platz, der aber durchaus Hoffnungen für den noch ausstehenden Viererbewerb weckt. Dieser wird am Samstag und Sonntag ausgetragen.

Benjamin Maier: „Wir haben natürlich gehofft, dass wir noch weiter nach vorne kommen. Aber heute hat das Gesamtpaket nicht ganz gepasst. Wir waren am Start etwas zu langsam, haben auch in der Bahn ein, zwei Hundertstel zu viel verloren. Deshalb war einfach nicht viel mehr drinnen. Die deutsche Dominanz hat sich abgezeichnet. Francesco Friedrich fährt ohnehin in einer eigenen Liga.”

Markus Sammer: „Es war bis zum letzten Lauf noch alles offen. Leider war die Startleistung heute etwas zu schwach.”

Olympische Spiele, Zweierbob Herren:
1. Friedrich/Margis (D) 3:56.89, 2. Lochner/Bauer (D) +0.49, 3. Hafer/Sommer (D) +1.69, 4. Vogt/Michel (Sz) +1.94, 5. Maier/Sammer (Ö) +2.23, … 26. Treichl/Glück (Ö) nicht für den vierten Lauf qualifiziert.

Foto: IBSF
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Rang 14 im Monobob

Mit dem Monobob der Frauen ging bei den Olympischen Spielen in Peking der erste Bob-Bewerb zu Ende. Katrin Beierl belegte am Ende den 14. Platz und war damit nicht unzufrieden. „Vor allem der ersten Lauf mit Platz acht war super. Natürlich wäre es cool gewesen, wenn ich diesen Rang halten hätte können. Das wäre aber weit über meinen eigenen Erwartungen gewesen. Die Fahrten waren jedenfalls deutlich stabiler als noch im vergangenen Oktober.”

Gemeinsam mit Partnerin Jennifer Onasanya bestreitet Beierl am 18. und 19. Februar noch den Zweierbewerb auf der selektiven Bahn in Yanqing.

Foto: IBSF
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Unzufrieden mit Rang zehn

Mit einer Enttäuschung endete der Olympische Skeleton-Bewerb für Österreichs Parade-Athletin Janine Flock. Der zehnte Rang entsprach bei weitem nicht ihren eigenen Erwartungen, hatte sie doch zu den Medaillenanwärtern gezählt, nachdem sie 2018 Bronze nur um zwei Hundertstel verfehlt hatte und im Weltcupwinter 2021/2022 ständig aufsteigende Form gezeigt hatte.

Entsprechend enttäuscht zeigte sich die Rumerin nach dem Bewerb: „Da müssen wir nicht lange drum rum reden. Wir haben uns vier Jahre brutal intensiv auf die Olympischen Spiele vorbereitet. Ich konnte meine Leistung aber nicht abrufen”

Foto: ÖOC/GEPA
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