Österreichischer Bob- und Skeletonverband

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Chaotisch und wenig erfolgreich

Der Skeleton-Weltcup der Herren in Winterberg artete am Freitag zu einer chaotischen Veranstaltung aus. Nach Ende des ersten Laufs wurde dieser annulliert, nachdem es seitens der Bahncrew hinsichtlich Bahnreinigung einen Protokollfehler gegeben hatte. „Es war nicht fair. Die Jury konnte nur diese Entscheidung treffen”, sagte Österreichs Nationaltrainer Jeff Pain.

Der dann leider auch im verbliebenen zweiten Lauf mit den Auftritten seiner beiden Schützlinge nicht zufrieden sein konnte. Es haperte sowohl bei Samuel Maier (am Ende 16.), als auch bei Alexander Schlintner (23.) massiv am Start, was auf einer Bahn wie Winterberg fatal ist.

Pain: „Beide hatten zu wenig Energie. Wir müssen daraus lernen und es beim nächsten Rennen in St. Moritz besser machen.”

Skeleton-Weltcup Winterberg:
Herren: 1. M. Dukurs (Let) 56.36, 2. Jungk (D) +0.01, 3. Tretiakov (Rus) +0.05, 4. Gassner (D) +0.16, 5. T. Dukurs (Let) +0.21, … 16. Maier (Ö) +0.83, … 23. Schlintner (Ö).

Foto: IBSF
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Neuer Anlauf in Winterberg

Im deutschen Winterberg starten Österreichs Skeletonis am Freitag den nächsten Angriff auf gute Platzierungen im Weltcup. Am Start stehen wie zuletzt in Sigulda Samuel Maier und Alexander Schlintner.

„Im Training ist es, wie eigentlich fast immer, sehr gut gelaufen. Wir haben schnelle Linien gefunden, waren auch mit dem Speed zufrieden. Winterberg ist allerdings eine klassische Starterbahn und technisch nicht so anspruchsvoll. Dazu kommen hier immer die Unabwägbarkeiten mit dem Wetter. Meine Startnummer 14 ist okay, aber natürlich nicht optimal. Ich werde mein Bestes geben. Mit einer guten Fahrt kann auch ein starkes Ergebnis rausschauen”, sagt Maier.

Auch Schlintner war mit dem Training zufrieden: „Ich bin eigentlich immer ganz gut auf Linie gekommen. Wir werden sehen, wie es sich im Rennen entwickelt. Mit 21 habe ich natürlich eine hohe Startnummer. Ich hoffe, dass die Bahn im Laufe des Rennens wegen Witterungseinflüssen nicht stark nachlässt.”

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Die Starts werden entscheidend

Winterberg ist die vorletzte Station im Bob-Weltcup der Saison 2021/2022. Und wie üblich gibt’s dort gehörige Wetterkapriolen. „In den vergangenen Tagen war von Regen über Schneefall bis Sonnenschein alles dabei“, lacht Benjamin Maier.

Er kam im ersten Training mit dem Viererbob zu Sturz. Weder Crew noch Renngerät nahmen aber Schaden. „Die Bahn ist zu Beginn vom Rodelweltcup vergangenes Wochenende für den Bobbewerb noch etwas ungünstig da gestanden. Benni war nicht der einzige, der gekippt ist. Inzwischen passt es aber”, erklärt Nationaltrainer Wolfgang Stampfer.

Maier war mit den folgenden Trainingsfahrten zufrieden und meint: „Wenn die Starts klappen, kann im Zweier-Bewerb ein Top-Sechs-Platz raus schauen. Im Vierer wollen wir wieder ums Podium kämpfen.”

Auch Stampfer verweist auf die Wichtigkeit der Starts: „Winterberg ist im oberen Teil extrem flach. Wenn du da nicht schnell weg kommst, kannst du die verlorene Zeit mal drei rechnen. Im unteren steileren Bereich kann man höchstens ein, zwei Plätze gut machen.”

Einen Aufwärtstrend ließ im Traininig auch Katrin Beierl erkennen. „Sie war flott unterwegs. Wenn die Starts weiter klappen, sollte sie die Aufwärtsspirale fortsetzen können”, ist Stampfer überzeugt.

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Haarscharf am Podest vorbei

Nach Rang drei am Vortag verpasste Bob-Pilot Benjamin Maier (diesmal mit Partner Kristian Huber) am Sonntag im nächsten Zweier-Bewerb im Rahmen des Weltcup-Wochenendes in Sigulda knapp dem Sprung aufs Podest und landete auf Rang vier.

„Mit den Rängen drei und vier in unserer vermeintlich schlechteren Disziplin können wir zum Jahresanfang sehr gut leben. Natürlich wäre heute ein weiterer Stockerlplatz schön gewesen. Bei deutlich kälteren Temperaturen war’s schwerer zu fahren. Und leider haben sich in beiden Läufen ab Kurve 14 einige Fehler eingeschlichen”, sagte Maier.

Der nach wie vor angeschlagene Markus Treichl musste am Sonntag sitzend starten. Damit war der Zeitverlust am Start neuerlich deutlich zu groß. In der Endabrechnung gab’s Platz 21. Er wird laut Stampfer nun nicht zum nächsten Weltcup nach Winterberg, sondern nach Hause reisen, um sich genaueren Untersuchungen zu unterziehen. „Wir müssen schauen, dass er für Olympia fit wird”, erklärte Nationaltrainer Wolfgang Stampfer.

Leider nicht nach Wunsch lief es im Damen-Zweier für Katrin Beierl und Jennifer Onasanya. Nach Rang zehn zur Halbzeit kamen sie im zweiten Lauf zu Sturz und rutschten als 16. ins Ziel. „Das war sehr schade. Am Start ist Kati inzwischen deutlich besser geworden. Auch wenn sie im ersten Lauf bei veränderten Eisbedingungen ihre Probleme hatte.

Weltcup Sigulda:
Zweierbob Herren: 1. Friedrich/Margis (D) 1:39.16, 2. Hall/Gleeson (GBR) +0.06, 3. Kibermanis/Miknis (Let) +0.55, 4. Maier/Huber (Ö) +0.60, 5. Friedli/Baudraun (Sz) +0.63, … 21. Treichl/Eckschlager (Ö).
Zweierbob Damen: 1. Meyers Taylor/Kwaza (USA), 1:41.88, 2. McNeill/Nicoll (GBR) +0.22, 3. De Bruin/Bujnowski (Kan) +0.24, 4. Huai/Wang (Chin) +0.40, 5. Makarova/Namedova (Rus) +0.51, … 16. Beierl/Onasanya (Ö) +6.47.

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Skeleton-Weltcup biegt in Zielgerade

Der Skeleton-Weltcup biegt am Freitag (1. Lauf 14.30 Uhr, 2. Lauf 16 Uhr live auf ORF Sport+) in Winterberg (GER) mit dem letzten Rennen vor dem Saisonfinale in die Zielgerade.

Janine Flock kommt nach ihrem Jubiläumssieg in Sigulda als Gesamtweltcup-Zweite zum zweiten Saisonrennen im deutschen Eiskanal. 36 Punkte fehlen der Weltcup-Titelverteidigerin auf die Gesamtführende Niederländerin Kimberley Bos.

„So ein Sieg ist zwar nur eine Momentaufnahme, aber es war eine Bestätigung für das gesamte Team, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden. Für Winterberg und den Weltcup heißt das: ich werde am Freitag voll angreifen, hoffentlich gut performen und wenn sich am Ende eine Kugel ausgeht, ist das perfekt", sagt Flock, die bei ihrem letzten Auftritt in Winterberg nach Platz 7 vor allem mit ihren mäßigen Startzeiten gehadert hatte.

„Über Silvester konnte ich gut und noch härter trainieren. Deshalb sind wir erst am 2. Jänner von Sigulda via Flughafen Frankfurt nach Winterberg gereist. Die Bahn steht jetzt auch völlig anders da als noch im Dezember. Sie ist viel feiner zu fahren, die Einlenkpunkte haben sich verändert und sie ist trotz Schneefall wieder recht schnell."

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Podest für Benjamin Maier

Nach der Zieldurchfahrt ging der Daumen nach oben! Benjamin Maier und Partner Markus Sammer schafften am Samstag beim ersten von zwei Zweierbob-Bewerben im Rahmen des Weltcupwochenendes in Sigulda den Sprung aufs Podest. Das Duo musste sich nur den Russen Gaitiukevich/Mordasov und den Briten Hall/Cackett geschlagen geben. Der bisherige Saisondominator Francesco Friedrich aus Deutschland erwischte einen rabenschwarzen Tag und wurde nur Zwölfter.

„Es hat sich schon im Training abgezeichnet, dass wir gut dabei sind. Dann waren wir natürlich heute auch mit den Startzeiten überaus zufrieden und konnten im ersten Lauf auch die gute Startnummer ausnützen. So in das neue Jahr zu starten, ist natürlich sehr angenehm”, sagte Maier nach dem Rennen.

Der am Start wegen einer Oberschenkelverletzung deutlich gehandicapte Markus Sammer hatte keine Chance und verpasste die Qualifikation für den zweiten Lauf.

Im Monobob-Bewerb der Damen zeigte Katrin Beierl eine solide Leistung und klassierte sich auf Rang acht. Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Sie hantelt sich von Rennen zu Rennen weiter nach oben. Die Tendenz stimmt uns optimistisch.“

Weltcup Sigulda:
Zweierbob Herren: Gaitiukevich/Mordasov (Rus) 1:39.23, 2. Hall/Cackett (GBR) +0.10, 3. Maier/Sammer (Ö) +0.17, 4. Kripps/Sommer (Kan) +0.33, 5. Friedli/Haas (Sz) +0.38, …2. Treichl/Glück (Ö).
Monobob Damen: 1. De Bruin (Kan) 1:48.12, 2. Walker (Aus) +0.56, 3. Sergeeva (Rus) +0.58, 4. Huai (Chin) +0.62, 5. Ying (Chin) +0.66, … 8. Beierl (Ö) +1.00.

Foto: IBSF
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