Österreichischer Bob- und Skeletonverband

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Gesamtsieg geht an Kati Beierl

Traum-Sonntag für das österreichische Bob-Team beim Weltcupfinale in Innsbruck/Igls! Zunächst flitzte Benjamin Maier im Viererbewerb auf den tollen zweiten Rang hinter Francesco Friedrich. Am Nachmittag sicherte sich Kati Beierl mit Rang drei und damit ihrem ersten Stockerlplatz in Innsbruck den Weltcup-Gesamtsieg bei den Damen.

Entsprechend glücklich waren beide nach den Bewerben. „Das Um und Auf in Igls sind die Starts. Und da waren wir wieder ganz vorne mit dabei. Die Fahrten waren dann auch in Ordnung. Es hat sich jetzt einfach bezahlt gemacht, dass wir im Sommer richtig Gas gegeben haben. Die Fitness des gesamten Teams ist top. Und dann sind solche Ergebnisse möglich“, sagte Maier. In dessen Team nach dem ersten Lauf Sascha Stepan wegen eines Oberschenkelproblems ersetzt werden musste.

Kati Beierl: „Basierend auf der Ausgangsposition vor dem Rennen haben wir damit spekuliert, dass es sich für den Gesamtweltcup ausgehen könnte. Dass es uns aber gelingt, in Igls auch aufs Podest zu fahren, damit hätten wir nicht gerechnet. Wegen meines Knieproblems war es absolut die richtige Entscheidung, am Samstag aus dem Monobob-Bewerb auszusteigen. Dass ich jemals einen Gesamtweltcupsieg in meiner Karriere erreiche, hätte ich nie gedacht.“

Überglücklich war natürlich auch Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Das war ein würdiger Abschluss der Weltcupsaison. Und solche Erfolg im Vorfeld einer WM beleben natürlich auch die Motivation. Wir fahren jetzt entspannt nach Altenberg.“

Bob-Weltcup Innsbruck/Igls:
Viererbob: 1. Friedrich/Margis/Schüller/Bauer (D) 1:42.08, 2. Maier/Stepan/Sammer/Huber/Moldovan (Ö) +0.22, 3. Kripps/Sommer/Coackwell/Stones (Kan) +0,39, … 19. Treichl/Eckschlager/Glück/Glaboniat (Ö) +1.71.
Zweierbob Damen: 1. Humphries/Jones (USA) 1:47.07, 2. Meyers Taylor/Kwaza (USA) +0.04, 3. Beierl/Onasanya (Ö) +0.06.

Foto: IBSF
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Samuel Maier rockt den Weltcup

Was für ein Auftritt von Samuel Maier beim Skeleton Weltcup in Innsbruck/Igls! Dort raste der junge Skeletonpilot am Freitag erstmals aufs Podest und schloss damit nahtlos an seine zuletzt gezeigte Leistung bei der Junioren-WM in St. Moritz an.

„Mir sind zwei starke Läufe gelungen, auch das Material lief super. Und beim Start konnte ich ebenfalls nochmals zulegen. Ich konnte die Bedingungen heute perfekt nutzen und bin einfach nur happy“, sagte Maier nach dem Rennen.

Große Freude auch bei Nationaltrainer Walter Stern: „Sami hat aller Erwartungen übertroffen, das hätte er nicht besser machen können. Er hat jetzt die nötige Lockerheit und eine gesunde Portion Selbstvertrauen. So war es auch möglich, dass er sich mit der zweitbesten Zeit im zweiten Lauf noch auf Gesamtrang drei verbessern konnte.“

Skeleton Weltcup Innsbruck/Igls: 1. Tretiakov (Rus) 1:45.59, 2. Thompson (GBR) +0.23. 3. Maier (Ö) +0.27, … 13. Auer (Ö) +1.07.

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Heute kein Podest in Igls

Kein Guter Tag für Österreichs Bob-Herren im Zweier-Weltcup beim Finale in Innsbruck Igls. Bei Benjamin Maier passten zwar die Startzeiten, er verlor diesmal aber in der Bahn viel Zeit. Am Ende reichte es nur für Rang 14 unmittelbar vor Markus Treichl.

Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Wir haben vor dem Rennen den Druck rausgenommen, da der Fokus schon der WM in Altenberg gilt. Natürlich würde man beim Heim-Weltcup gerne vorne mit dabei sein. Aber wir haben offenbar für den Zweier-Bewerb aus Materialsicht keine gute Abstimmung gefunden.“

Kati Beierl konnte zum zweiten Lauf im Monobob nicht mehr antreten. Die Knieprobleme, welche ihr seit einiger Zeit Probleme bereiten, wurden wieder akut. Ihre volle Konzentration gilt dem Zweier am Sonntag, wo sie den Weltcup-Gesamtsieg schaffen kann. „Wir mussten da in Absprache so entscheiden, denn der Zweier ist einfach wichtiger“, sagte Stampfer.

Bob-Weltcup Igls, Zweierbob Herren: 1. Friedrich/Schüller (D) 1:43.08, 2. Kibermanis/Miknis (Let) +0.72, 3. Gaitukevich/Mordasov (Rus) +0.82, … 14. Maier/Sammer (Ö) +1.42, 14. Treichl/Mitterer (Ö) +1.48.

Foto: IBSF
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Klar formulierte Ziele

Das Weltcupfinale des österreichischen Bob-Teams in Innsbruck Igls ist von klaren Zielsetzungen gekennzeichnet. Kati Beierl führt in der Gesamtweltcupwertung, will die Spitzenposition verteidigen. Und Benjamin Maier, der sich seit einigen Wochen mit seinem Team in toller Form präsentiert, will diese konservieren – und da kann am Ende hinter Francesco Friedrich aus Deutschland Rang zwei in der Viererwertung raus schauen!

Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Der Fokus ist klar, die Ziele ebenso. Was wir hoffen ist, dass es am Wochenende bessere Wetterbedingungen gibt als während der Trainingsfahrten. Denn das war eine echte Lotterie. Da Igls teilweise nicht überdacht ist, wurde die Bahn durch den Schneefall pappig. Beim einen Bob schauten dann gute Zeiten, beim anderen schlechte raus. Wir sind aber überzeugt, dass Kati ihre Leistung bringen kann, und auch Benni in jedem Fall im Viererbewerb wieder aufs Podest fahren kann.“

Foto: IBSF
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„Das ist alles für den Opa“

Der Tod ihres geliebten Großvaters Georg, der im Alter von 88 Jahren am Vortag „friedlich eingeschlafen" war, ließ das Skeleton-Saisonfinale am Freitag auf der Olympiabobbahn in Innsbruck-Igls für Janine Flock zur Nebensache werden.

Der Opa, der jedes Rennen seiner Enkelin mitverfolgte, wäre jedenfalls stolz gewesen auf seine Enkelin: mit Rang 2, dem achten Podestplatz (3 Siege, 2 x Zweite, 3 x Dritte) im achten Saisonrennen, fixierte die 31-jährige Heeressportlerin ihren zweiten Weltcupgesamtsieg nach 2015.

„Das ist alles für den Opa", sagte die Tirolerin, die sich nur der russischen Europameisterin Elena Nikitina um 0,39 Sekunden geschlagen geben musste und die Niederländerin Kimberley Bos mit Bestzeit im zweiten Lauf auf Rang 3 (+0,64) verwiesen hatte.

„Wir hatten eine sehr enge Verbindung, der Opa war einfach immer da, er wird mir sehr fehlen. Es wird eine Zeit dauern, bis ich das begreifen kann." Es wäre nicht leicht gewesen sich auf den Weltcup zu konzentrieren, aber „der Opa hätte es so gewollt, dass ich auch dieses Rennen fahre."

Matthias Guggenberger, Lebenspartner und Trainer von Janine Flock, umarmte seinen Schützling im Zielraum innig und sagte voller Bewunderung: „Janine ist sensationell! Es ist unglaublich, wie sie jede Situation meistert. Da passt einfach alles zusammen, die Familie, unser kleines Team, die Unterstützung vom Verband durch Nationalteamtrainer Walter Stern. Das sind lauter Puzzleteile zum Erfolg, da freut sich einfach jeder mit!"

In der Weltcupgesamtwertung verwies Janine Flock (1695 Punkte) die deutsche Weltmeisterin Tina Hermann (belegte in Igls Rang 6) mit 180 Zählern Vorsprung auf Rang 2, die Niederländerin Kimberley Bos (1326) wurde Dritte.

Skeleton-Weltcup # 8, Finale, Innsbruck-Igls:
1. Elena Nikitina (RUS) 1:47,73
2. Janine Flock (AUT) +0,39 (54,19 Sekunden/53,93)
3. Kimberley Bos (NED) +0,64
4. Valentina Margaglio (ITA) 0,69
5. Brogan Crowley (GBR) 0,88
6. Tina Hermann (GER) 0,96

IBSF SKELETON WELTCUP 2020/21
Endstand nach 8 Rennen
1. Janine Flock (AUT) 1695 Punkte
2. Tina Hermann (GER) 1515
3. Kimberley Bos (NED) 1326
4. Jacqueline Lölling (GER) 1321
5. Anna Fernstaedt (CZE) 1314

Foto: IBSF
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Hoffen auf Top-Platzierungen

Für Österreichs Skeletonis Samuel Maier, der zuletzt in St. Moritz die Bronzemedaille bei der Junioren-WM geholt hat, und Florian Auer geht’s am Freitag ins Weltcupfinale in Innsbruck/Igls. Dabei hoffen die Athleten wieder auf Top-Platzierungen in der Weltelite.

Nationaltrainer Walter Stern: „Sami war am Mittwoch im Training noch etwas müde. Aber das bekommen wir schon hin. Beide Piloten kennen die Bahn in Igls natürlich ausgezeichnet, aber auch die Konkurrenz hat weiter dazu gelernt. Ich hoffe, dass sich für beide Top-Ten-Plätze ausgehen. Bei Sami könnte es auch für die besten Sechs reichen.“

Foto: ÖBSV
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