Österreichischer Bob- und Skeletonverband

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Benni Maier wieder im Training

Seit Montag läuft für den Bobpiloten die Vorbereitung auf die neue Saison

Die Quarantäne wegen des Coronavirus’ hat nicht zuletzt in Tirol massive Auswirkungen auf den Sport. Nichts desto trotz ist Bobpilot Benjamin Maier am Montag voll in die Vorbereitung für die kommenden Saison angestiegen. Nachdem er auch im vergangenen Jahr häufig mit Verletzungen zu kämpfen hatte, will er im Winter 2020/2021 wieder voll angreifen. „Wir trainieren derzeit natürlich alle unter ganz speziellen Bedingungen. Vor allem mache ich aktuell Stabilisations- und aufbauende Übungen, die ich den geltenden Vorschriften entsprechend zu Hause machen kann. Es gibt aber auch ganz klare Planungen, wie das weitere Training bis Sommer aussehen soll. Je nach Entwicklung in unserem Land müssen diese halt immer wieder neu adaptiert werden“, erklärt Maier.

Der sich abseits des Trainings und vieler administrativer Tätigkeiten auch auf schöne Ostertage mit Frau Elisabeth und Sohn Hendrix Finn freut. „Der Junior ist zum Osternest suchen noch etwas zu klein. Also werde ich es verstecken und dann selber nicht mehr finden“, lacht Maier.
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Der Truam von einer Medaile lebt, aber

Nach zwei Läufern der Viererbob-Weltmeisterschaft liegt Benni Maier auf Rang sechs – Markus Treichl auf Rang 14

Keine Frage: Bei der Entscheidung der Viererbob-Weltmeisterschaft wird am Sonntag in Altenberg die Hölle los sein. Denn zur Halbzeit liegen gleich fünf Schlitten innerhalb von nur neun Hundertstel. Und dahinter mit einem Abstand von drei Zehntel der Tiroler Benjamin Maier mit seiner Mannschaft.

Der Traum von einer Medaille lebt noch, aber Nationaltrainer Wolfgang Stampfer relativiert: „Benni hat heute vor allem im zweiten Lauf trotz kleiner Fehler eine tolle Zeit gefahren. Und in Altenberg kann auch immer was passieren. Es müsste aber schon sehr viel passieren, dass ich eine Medaille noch ausgeht.“ Ob der Kanadier Justin Kripps am Sonntag starten kann, ist fraglich. Er zog sich heute eine Muskelverletzung zu. Ob allerdings mehrere der anderen vier Spitzenteams patzen, ist mehr als fraglich. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.

Markus Treichl und sein Team fuhren am ersten Wertungstag auf Rang 14. „Wir werden da am Sonntag volles Risiko gehen, auch einen neuen Kufensatz verwenden. Ein Top-Ten-Platz ist noch möglich“, sagt Stampfer.

Viererbob-WM Altenberg nach zwei von vier Läufen:
1. Walther/Krenz/Franke/Bluhm (D) 1:48.50, 2. Kibermanis/Kaufmanis/Springis/Miknis (Let) +0,05, 3. Lochner/Bauer/Weber/Rasp (D) +0,06, 4. Friedrich/Bauer/Grothkopp/Schüller (D) und Kripps/Sommer/Stones/Coakwell (Kan) +0,09, 6. Maier/Rangl/Sammer/Moldovan (Ö) +0,30, … 14. Treichl/Glück/Mitterer/Huber (Ö) +0,93.

Foto: IBSF
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Zweimal Top 10 in Altenberg

Deutsche Armada war bei Viererbob-WM unschlagbar

Die Viererbob-WM im Altenberg war am Entscheidungstag an Spannung wahrlich nicht zu überbieten. Zum Leidwesen der restlichen Nationen waren dafür vorwiegend allerdings die drei deutschen Schlitten verantwortlich, die sich bis zum letzten Lauf einen sehenswerten Kampf um den Weltmeistertitel lieferten. Am Ende setzte sich mit Francesco Friedrich einmal mehr der überragende Pilot der vergangenen Jahre und auch dieser Saison durch.

Die beiden Österreicher wussten aber zu gefallen. Benjamin Maier rauschte auf Rang fünf, Markus Treichl schaffte noch den Sprung auf Rang zehn.

Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Natürlich liebäugelt man immer mit einer Medaille. Aber letztlich sind wir nach einem schwierigen Saisonverlauf mit Rang fünf für Benni absolut zufrieden. Er hat gezeigt, dass er sich wieder ganz vorne einreihen kann. Und Markus hat gerade am Sonntag das voll umgesetzt, was wir als Ziel ausgegeben hatten. Für beide Teams gilt, dass weiter am Start gearbeitet werden muss. Da haben wir Aufholbedarf.“ In 14 Tagen wird das Bob-Nationalteam ergänzt durch einige junge Piloten noch für Tests nach La Plagne aufbrechen.

Viererbob-WM, Altenberg: 1. Friedrich/Bauer/Grothkopp/Schüller (D) 3:36.09, 2. Lochner/Bauer/Weber/Rasp (D) +0,05, 3. Walther/Krenz/Bluhm/Franke (D) +0,23, 4. Kibermanis/Kaufmanis/Springis/Miknis (Let) +0,54, 5. Maier/Rangl/Sammer/Moldovan (Ö) +0,83, … 10. Treichl/Glück/Mitterer/Huber (Ö) +1,78.

Foto: IBSF
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Benni Maier in Lauerstellung

Viererbob-WM in Altenberg startet am Samstag um 13.30 Uhr

Mit den Startnummern 14 und 16 nehmen Österreichs Bob-Piloten Benjamin Maier und Markus Treichl am Samstag den ersten Lauf zur Viererbob-Weltmeisterschaft in Altenberg in Angriff, der um 13.30 Uhr gestartet wird. Und das bereitet Nationaltrainer Wolfgang Stampfer einige Sorgen: „Wir hoffen, dass es ein fairer Bewerb bleibt und die Bahn gegen hinten raus nicht allzu sehr abbaut. Die niederen Startnummern haben aber sicher einen Vorteil.“ Im Training während der Woche herrschten zum Teil völlig chaotische Wetterbedingungen, vom Schneefall bis zu starkem Wind und Sonnenschein war alles dabei. Erstmals etwas härteres Eis und wettkampfähnliche Bedingungen gab’s erst am Freitag.

Maier zeigte im Training, dass er mit den Schnellsten mithalten kann. Jetzt hoffen alle, dass er mit Marco Rangl, Markus Sammer und Danut Moldovan auch einen Bombenstart hinlegen kann.

Markus Treichl startet gemeinsam mit Markus Glück, Sebastian Mitterer und Kristian Huber. Stampfer: „Alle vier sind sehr motiviert. Bedingt durch die Verletztengeschichte von Markus Treichl in diesem Winter, dürfen wir uns aber keine Wunderdinge erwarten. Wenn der Start klappt, können aber auch sie ein gutes Ergebnis erzielen.“ Viererbob-WM Altenberg: Samstag 13.30 Uhr – Lauf eins und zwei. Sonntag, 13 Uhr – Lauf drei und vier.

Foto: IBSF
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Mit bestzeit im Dritten Lauf zu WM-Bronze

Janine Flock legte am Samstag bei der Skeleton-WM in Altenberg mit Bestzeit in Lauf 3 den Grundstein für Bronze! Die 30-jährige Heeressportlerin holte damit nach Silber 2016 daheim in Igls bei ihrer neunten Weltmeisterschaft die zweite Medaille. Und das mit 18 Hundertstel-Sekunden Vorsprung auf die deutsche Gesamt-Weltcup-Siegerin Jacqueline Lölling. „Es war eine der besten Saisonen, die ich je hatte. In jedem Fall war es meine konstanteste“, jubelte Janine Flock anfangs noch etwas verhalten. „Als ich nach dem vierten Lauf die 1 stehen gesehen habe, war das eine große Erleichterung“, gesteht die Olympia-Vierte von Pyeongchang. „Es hätte mich zwar fast aus dem Kreisel gehoben, aber ich habe versucht ruhig zu bleiben, nicht überzureagieren und dann ist es sich tatsächlich ohne Sturz gerade noch ausgegangen.“ WM-Bronze als Lohn für gelungene Teamarbeit: „Wir haben als Team gezeigt, dass wir bei einem Großevent über 4 Läufe erfolgreich sein können. Ich bin immerhin mit 33 Hundertstel-Sekunden Rückstand auf Platz 3 in den zweiten WM-Tag gegangen.“ Am Sonntag steht in Altenberg noch der Teambewerb ab 10 Uhr auf dem Programm. Flock wird diesen gemeinsam mit Teamkollege Florian Auer in Angriff nehmen.

IBSF WM Skeleton, Damen, Altenberg (GER)
1. Tina Hermann (GER) 3:54,52
2. Marina Gilardoni (SUI) + 0,22
3. Janine Flock (AUT) + 1,21
4. Jacqueline Lölling (GER) + 1,39
Foto: IBSF
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Lernprozess bei der WM

Österreicher in Altenberg auf den Rängen 17 und 19

Es ist ein Lernprozess – und der ist durchaus schwierig. Österreichs junge Skeletonpiloten belegten am Freitag bei der WM in Altenberg nach vier Läufen die Plätze 17 (Florian Auer) und 19 (Samuel Maier). „Es war generell nicht leicht hier, da auch im Training schon schwierige Verhältnisse geherrscht haben. Florian hat heute aber etwa einen sehr guten zweiten Lauf gezeigt. Für Samuel war es die erste Weltmeisterschaft überhaupt. Insgesamt konnten wir wertvolle Erfahrungen sammeln“, sagte Nationaltrainer Matthias Guggenberger.

Um die Medaillen lieferten sich drei deutsche Piloten eine Hundertstelschlacht. Am Ende setzt sich Christopher Grotheer zwei Hundertstel vor Axel Jungk und fünf Hundertstel vor Alexander Gassner durch.

Skeleton-WM Herren, Altenberg: 1. Grotheer (D) 3:44.81, 2. Jungk (D) +0,02, 3. Gassner (D) +0,05, 4. M. Dukurs (Let) +0,57, 5. Keisinger (D) +0,80, … 17. Auer (Ö) +4,35, … 19. Maier (Ö) +5,04.

Foto: IBSF
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