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„Janine ist kein Roboter”

Janine Flock beendete die Skeleton-WM in Altenberg (GER) am Freitag nach 4 enttäuschenden Läufen auf Rang 16. Sie war mit dem Gelben Trikot der Weltcupgesamtsiegerin und 8 Top-Resultaten in 8 Saisonrennen als Mitfavoritin gehandelt worden. Aber die emotionellen Belastungen der letzten Wochen gingen nicht spurlos an der 31-jährigen Heeressportlerin vorbei.

„Sie hat 8 Rennen lang geliefert und jetzt bei der WM eben nicht, weil sie kein Roboter ist, sondern ein Mensch! Andere Athletinnen wären unter diesen Umständen vielleicht gar nicht zur WM gefahren. Die emotionale Belastung ist höher, als viele mitbekommen haben. Der Tod ihres Opas ist erst eine Woche her, das steckt tief in ihr drin. Und jetzt kommen die Emotionen heraus", erklärt Trainer und Lebensgefährte Matthias Guggenberger.

Die WM-Entscheidung stand ganz im Zeichen der deutschen Skeleton-Equipe. Tina Hermann schaffte auf der Heimbahn tatsächlich von Rang 11 nach dem ersten Lauf mit 3 Bestzeiten hintereinander die Titelverteidigung, mit einem Vorsprung von 0,11 Sekunden auf ihre Landsfrau Jacqueline Lölling. WM-Bronze ging mit dem Respektabstand von 1,68 Sekunden an Europameisterin Elena Nikitina (RUS), die wiederum um hauchdünne 2 Hundertstelsekunden vor der dritten Deutschen Sophia Griebel geblieben war.

IBSF SKELETON WM Altenberg 2021
Endstand nach 4 Läufen
1. Tina Hermann (GER) 3:52,97 Minuten
2. Jacqueline Lölling (GER) +0,11 Sekunden
3. Elena Nikitina (RUS) +1,68
16. Janine Flock (AUT) +4,07

Foto: IBSF
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