Österreichischer Bob- und Skeletonverband

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Der Bobsport ging im Museum fremd

Der Österreichische Bobverband ist weiterhin auf der Suche nach Athleten. „Wir müssen zu den Leuten hin, um dort unseren Sport zu präsentieren“, formulierte es unlängst Nationaltrainer Wolfgang Stampfer. Und in der Tat sind die zuständigen Funktionäre bereit, ungewöhnliche Wege zu beschreiten.

So stand unlängst etwa ein Aufsehen erregendes Fotoshooting im Höfemuseum in Kramsach auf dem Programm, deren Verantwortlichen um Hubert Unterrainer für die Gastfreundschaft ein großer Dank gilt.
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Trotz Startpanne auf Medaillenkurs

Janine Flock liegt nach zwei von vier WM-Läufen in Altenberg auf Rang vier

Janine Flock kann scheinbar nichts erschüttern. Trotz der Panne einer Starterin vor ihr in Lauf 1 und der damit verbundenen schlechteren Bahnbedingungen, weil man zu kehren vergaß, liegt die EM-Dritte und Gesamtweltcup-Zweite nach Tag 1 der Skeleton-Weltmeisterschaft in Altenberg (GER) auf Rang 4, nur 33 Hundertstelsekunden von Platz 3 (Elena Nikitina) entfernt.
An der Spitze überraschte die Schweizer Vize-Europameisterin Marina Gilardoni mit einer Zeit von 1:57,83 Minuten. Titelverteidigerin Tina Hermann (GER) ist mit 0,63 Sekunden Rückstand Zweite, die Russin Nikitina ist 0,77 Sekunden zurück.
Aber der Reihe nach. Eine WM, so sagt man, habe eigene Gesetze. Für Janine Flock bewahrheitete sich diese etwas schale Sport-Phrase bei bzw. vor ihrem neunten WM-Start.
Weil der 19-jährigen italienischen WM-Debütantin Alessia Crippa mit Startnummer 3 das Verschlussband des Helms abriss, durfte diese nicht in die Bahn. Janine Flock mit Startnummer 4 war plötzlich, früher als geplant, an der Reihe.
Doch die Bahn, die laut Protokoll nach jeder dritten Starterin gekehrt werden sollte, blieb so vor der Österreicherin trotz des heftigen Schneefalls und der Proteste von Trainer-Freund Matthias Guggenberger ungefegt. „Genau solche Dinge gehören bei Großereignissen dazu, ich denke Matthias und ich sind damit gut umgegangen und wir können nun auch diese Erfahrung in Richtung Olympische Spiele mitnehmen“, sagt die 30-jährige gelassen.
Am Samstag (9.30 Uhr und 11.05 Uhr, beide Läufe live auf ORF Sport +) geht es um die Medaillen-Entscheidung. „Ich werde die letzten beiden Läufe in dieser Saison genießen“, verspricht die Tirolerin. „Dabei konzentriere ich mich ganz auf die Kurs-Korrekturen, die wir am Video analysiert haben. Was dabei herauskommt, werden wir sehen. Der Rückstand auf die Medaillenplätze ist dann doch nicht so knapp.“
Samstag: 3. Lauf 9.30 Uhr, 4. Lauf 11.05 Uhr

Foto: IBSF
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Ex-Europameister Walter Stern übernimmt Skeleton-Nationalmannschaft

Walter Stern aus Zirl übernimmt den Posten des Cheftrainers der Skeleton-Nationalmannschaft. Der 48-jährige war selbst acht Jahre lang als Skeletonpilot unterwegs. Höhepunkt seiner Karriere war der Europameistertitel im Jahr 2003 in St. Moritz. In der Saison 2005/2006 beendete er seine Karriere.

Danach war Stern immer wieder als Trainer aktiv. Unter anderem war er vier Jahre lang in Großbritannien im Nachwuchsbereich tätig, formte spätere Spitzenathleten wie Amy Williams (Olympiasiegerin 2010 in Vancouver, Vize-Weltmeisterin 2009 in Lake Placid), Lizzi Yarnold (Olympiasiegerin 2014 in Sotschi und 2018 in Pyeongchang, Weltmeisterin 2015 in Winterberg) und Adam Pengilly (Vize-Weltmeister 2009 in Lake Placid).
Später coachte Stern das Schweizer Weltcupteam und betreute dort unter anderem die Spitzenpilotin Marina Gilardoni.

Immer wieder verschlug es den Tiroler auch in seine österreichische Heimat, wo er unter anderem als Betreuer für das Team bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in Lillehammer 2016 im Einsatz war.
Als Nationalcoach Österreichs will er neben der Betreuung von Janine Flock die Talente Samuel Maier, Florian Auer und Alexander Schlintner Schritt für Schritt an die Weltspitze heranführen. Bezüglich Flock wäre es der Wunsch des Verbandes, die Kooperation mit dem lettischen Verband fortzuführen, wie sie schon in der vergangenen Saison bestand hatte.
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Vorstand präsentierte sich

In einer Pressekonferenz, die auf ORF Sport plus live übertragen wurde, präsentierte sich heute der neu strukturierte Österreichische Bob- & Skeletonverband. Viel erwarten sich die Verantwortlichen um Präsident Romand Schobesberger vom neuen Bob-Nationaltrainer Wolfgang Stampfer, der als Ziel eine Medaille bei den nächsten Olympischen Winterspielen ausgegeben hat. Auf Skeletonseite befindet man sich in Gesprächen mit Matthias Guggenberger, der Nationaltrainer von Lettland ist. Angedacht ist eine Trainingsgemeinschaft mit den Balten.
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Strenge Kriterien im Bobteam

Österreichs Bob-Athleten vom Weltcup-, Europacup- und Nachwuchsteam trafen sich am Samstag in Innsbruck zu einem Eröffnungsmeeting für die kommende Saison. Dabei gab Nationaltrainer Wolfgang Stampfer unter anderem einen Einblick in die von ihm für die Zukunft forcierten Strukturen. So wird er unter anderem bei der Kadereinteilung strenge Kriterien einführen. „Es wird da und dort aus taktischen Überlegungen einmal Ausnahmen geben. Aber insgesamt müssen die Sportler ihr ganzes Leistungsvermögen abrufen können, um etwa einen Platz im Nationalteam zu finden“, machte er ehemalige Spitzenpilot deutlich.
Präsentiert wurde in der Olympiaworld auch eine neue Anschubbahn, mit der, wenn es nach Stampfer geht, quer durch Österreich getourt werden soll. „Wir müssen mit unserem Sport in die Städte kommen. Auf der Anschubbahn lassen sich tolle Bewerbe, etwa auch als Side-Event von größeren Veranstaltungen, organisieren. Und bekanntlich sind wir immer auf der Suche nach Athleten, die dem Bobsport dann erhalten bleiben“, sagt Stampfer.
Für die bereits aktiven Sportler geht es darum, ihre Startzeiten zu verbessern. Stampfer: „Ein guter Start ist in der heutigen Zeit die halbe Miete. Wer da vorne mit dabei ist, wird am Ende auch ein Spitzenergebnis erzielen.“ Bild: Benjamin Maier probierte die neue Anschubbahn in der Olympiaworld aus.
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Inzingerin gewann Anschub-Event

Bei den Österreichischen Leichtathletik-Staatsmeisterschaften in Innsbruck hat sich der Bob- und Skeletonverband einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Unter anderem wurde dabei auch ein Anschub-Event organisiert, den bei den Damen Lea Haslwanter aus Inzing gewann. Sie freute sich riesig über den von Gerhard Rainer übergebenen Preis der Sport- und Wellnesresidenz Alpenrose in Maurach am Achensee.
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