Österreichischer Bob- und Skeletonverband

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Skeletonis rackern für den Winter

Seit kurzem liegt der Rennplan für die neue Saison vor. Die Übersee-Rennen wurden auch für die Skeleton-Teams im Winter 2020/2021 komplett gestrichen. „Sportlich ist das durchaus schade. Finanziell kommt es uns natürlich entgegen, da wir uns dadurch die hohen Reisekosten sparen“, weiß Nationaltrainer Walter Stern.

Der trimmt sein Team seit Wochen intensiv. Allwöchentlich wird etwa in Königssee intensiv am Start gefeilt. Immer mit dabei sind die Weltcuppiloten Janine Flock, Florian Auer und Samuel Maier. Aber auch der eine oder andere Nachwuchsathlet schnuppert immer wieder einmal bei den Großen.

Stern: „Vom 31. August bis 3. September haben wir in Königssee eine Intensivwoche absolviert. Nebst dem konventionellen Training haben wir auf Einladung des Weltverbandes auch ein neues Startformat geübt, dass im bevorstehenden Winter voraussichtlich im Teambewerb erstmals zum Einsatz kommt. Da ist dann eine kurze Reaktionszeit gefragt, denn sobald die Ampel auf Grün springt, läuft die Zeit.“

Mit der bisherigen Vorbereitung ist der Coach zufrieden: „Die Athleten machen Fortschritte. Starts auf Eis zu üben ist einfach ganz etwas anderes als auf einer Tartanbahn. Und ein guter Start ist für ein starkes Ergebnis inzwischen einfach unerlässlich. Deshalb haben wir entsprechende Schwerpunkte gesetzt, um technisch umsetzbare Sachen herauszufiltern.“

Bild: Aktuell guter Dinge. Hinten: Nationaltrainer Walter Stern, Lisa Rohringer (steigt als bisherige Bremserin im Bob von Katrin Beierl auf Skeleton um). Vorne: Florian Auer, Samuel Maier und Alexander Schlintner.
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Der Bobsport ging im Museum fremd

Der Österreichische Bobverband ist weiterhin auf der Suche nach Athleten. „Wir müssen zu den Leuten hin, um dort unseren Sport zu präsentieren“, formulierte es unlängst Nationaltrainer Wolfgang Stampfer. Und in der Tat sind die zuständigen Funktionäre bereit, ungewöhnliche Wege zu beschreiten.

So stand unlängst etwa ein Aufsehen erregendes Fotoshooting im Höfemuseum in Kramsach auf dem Programm, deren Verantwortlichen um Hubert Unterrainer für die Gastfreundschaft ein großer Dank gilt.
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Wintersportler gingen fremd

Es muss nicht immer der Eiskanal sein – und deshalb gingen internationale Vertreter der Bob- und Skeleton- sowie Rodelteams kürzlich in Seefeld sportliche fremd und traten gegeneinander im Golfen an. Die Oberhand behielten letztlich die Skeletonis rund um Nationaltrainer Walter Stern und Sportchef Christian Auer. Mit dabei in der erfolgreichen Mannschaft waren zudem Jochen Reiter, der Schweizer Beat Schneeberger und Stefan Patscheider. Zu den Gratulanten zählt der Vorsitzende des Golfclubs Seefeld Reith, Walter Delle Karth, seines Zeichens früher selbst Bobfahrer.

Bild: Walter Delle Karth gratulierte den im Golf erfolgreichen Skeletonis Christian Auer, Jochen Reiter, Beat Schneeberger, Walter Stern und Stefan Patscheider (von links).
Foto: Ruth Apperl (Abdruck honorarfrei)
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Ex-Europameister Walter Stern übernimmt Skeleton-Nationalmannschaft

Walter Stern aus Zirl übernimmt den Posten des Cheftrainers der Skeleton-Nationalmannschaft. Der 48-jährige war selbst acht Jahre lang als Skeletonpilot unterwegs. Höhepunkt seiner Karriere war der Europameistertitel im Jahr 2003 in St. Moritz. In der Saison 2005/2006 beendete er seine Karriere.

Danach war Stern immer wieder als Trainer aktiv. Unter anderem war er vier Jahre lang in Großbritannien im Nachwuchsbereich tätig, formte spätere Spitzenathleten wie Amy Williams (Olympiasiegerin 2010 in Vancouver, Vize-Weltmeisterin 2009 in Lake Placid), Lizzi Yarnold (Olympiasiegerin 2014 in Sotschi und 2018 in Pyeongchang, Weltmeisterin 2015 in Winterberg) und Adam Pengilly (Vize-Weltmeister 2009 in Lake Placid).
Später coachte Stern das Schweizer Weltcupteam und betreute dort unter anderem die Spitzenpilotin Marina Gilardoni.

Immer wieder verschlug es den Tiroler auch in seine österreichische Heimat, wo er unter anderem als Betreuer für das Team bei den Olympischen Jugend-Winterspielen in Lillehammer 2016 im Einsatz war.
Als Nationalcoach Österreichs will er neben der Betreuung von Janine Flock die Talente Samuel Maier, Florian Auer und Alexander Schlintner Schritt für Schritt an die Weltspitze heranführen. Bezüglich Flock wäre es der Wunsch des Verbandes, die Kooperation mit dem lettischen Verband fortzuführen, wie sie schon in der vergangenen Saison bestand hatte.
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Bob-Athleten ließen Muckis spielen

Die österreichischen Bob-Teams bereiten sich bereits intensiv auf die Wintersaison vor. Während im steirischen Mürzzuschlag unter der Leitung von Coach Klaus Gerold ein Nachwuchstrainingslager absolviert wurde, reiste das Nationalteam dieser Tage zu einem dreitägigen Trainingskurs nach Berchtesgaden. Nationaltrainer Wolfgang Stampfer: „Die Vorbereitung auf die neue Saison läuft ganz normal, auch wenn wir erst am 15. September erfahren werden, wie der Rennkalender aussehen wird. Die Übersee-Weltcups und auch die geplante WM in Lake Placid wackeln wegen Corona bedenklich.“

In Österreich ist der Verband unterdessen weiterhin bemüht, Athleten aus anderen Sparten für den Bobsport zu begeistern. So war in Mürzzuschlag etwa Mark Kompain, seines Zeichens Eishockeyspieler beim KAC und Bruder von Bobteam-Geiger-Mitglied Nick Kompain, mit von der Partie und ließ seine Muckis spielen.
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Strenge Kriterien im Bobteam

Österreichs Bob-Athleten vom Weltcup-, Europacup- und Nachwuchsteam trafen sich am Samstag in Innsbruck zu einem Eröffnungsmeeting für die kommende Saison. Dabei gab Nationaltrainer Wolfgang Stampfer unter anderem einen Einblick in die von ihm für die Zukunft forcierten Strukturen. So wird er unter anderem bei der Kadereinteilung strenge Kriterien einführen. „Es wird da und dort aus taktischen Überlegungen einmal Ausnahmen geben. Aber insgesamt müssen die Sportler ihr ganzes Leistungsvermögen abrufen können, um etwa einen Platz im Nationalteam zu finden“, machte er ehemalige Spitzenpilot deutlich.
Präsentiert wurde in der Olympiaworld auch eine neue Anschubbahn, mit der, wenn es nach Stampfer geht, quer durch Österreich getourt werden soll. „Wir müssen mit unserem Sport in die Städte kommen. Auf der Anschubbahn lassen sich tolle Bewerbe, etwa auch als Side-Event von größeren Veranstaltungen, organisieren. Und bekanntlich sind wir immer auf der Suche nach Athleten, die dem Bobsport dann erhalten bleiben“, sagt Stampfer.
Für die bereits aktiven Sportler geht es darum, ihre Startzeiten zu verbessern. Stampfer: „Ein guter Start ist in der heutigen Zeit die halbe Miete. Wer da vorne mit dabei ist, wird am Ende auch ein Spitzenergebnis erzielen.“ Bild: Benjamin Maier probierte die neue Anschubbahn in der Olympiaworld aus.
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