Österreichischer Bob- und Skeletonverband

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The road to Peking 2022

Der vergangene Winter verlief für das Bob-Team um Pilot Benjamin Maier überaus erfolgreich – mit der Silbermedaille im Viererbewerb bei der WM in Altenberg als absolutes Highlight. Inzwischen sind die Parade-Athleten freilich schon wieder voll fokussiert, denn bei den Olympischen Winterspielen in Peking 2022 soll es wieder Edelmetall geben.

„Wir sind Ende März wieder ins Training gestartet, geben alle richtig Vollgas”, sagt Maier. Gearbeitet wird jetzt noch rund zwei Wochen an den Basics (unter anderem am Muskelaufbau), danach folgt der nächste Schublehrgang, ehe es in eine kurze Sommerpause geht.

Danach spielt’s dann richtig Granada. Maier: „Anfang Juli starten wir das richtig scharfe Training mit vielen spezifischen Einheiten. Da lassen wir es ordentlich krachen. Wir freuen uns schon riesig darauf.”

Foto: OEBSV
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Olympiavorbereitung läuft

Nachdem Österreichs Bob-Team unter den Trainern Wolfgang Stampfer und Gerhard bereits Anfang April die ersten Athletentestungen durchgeführt hatte, stand in den vergangenen Tagen in Innsbruck der erste Trainingslehrgang in Richtung Olympia am Programm. Hauptaugenmerk lagt dabei auf der Technikfestigung im Startbereich. Weiters wurden Teambuildingmaßnahmen durchgeführt.

Das in der vergangenen Saison überaus erfolgreiche Team um Benjamin Maier und den Anschiebern Markus Sammer, Kristian Huber, Danut Moldovan und Sascha Stepan legte unter der Regie von Athletiktrainer Walter Hable und der Mitarbeit von Franz Esterhammer besonderen Wert auf die richtige Ausführung der ausgearbeiteten Übungen. Das Quintett wird noch bis einschließlich 1. Mai in Innsbruck zusammenbleiben und weitere Trainingseinheiten absolvieren.

Katrin Beierl, die derzeit ihre Ausbildung bei der Bundespolizei absolviert, war zuletzt nicht dabei – im Gegensatz zu ihrer Anschieberin Jennifer Onasanya und Magdalena Baur. Ebenso wurden die „jungen Wilden” um Markus Kaiser in das Programm integriert. Das Team Treichl nahm in Absprache mit Nationaltrainer Wolfgang Stampfer nicht am Kurs teil.

Foto: ÖBSV
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Verband feiert seine Jubilare

Er war ein international erfolgreicher Bobpilot in den 1970er-Jahren und später ein erfolgreicher Trainer. Am heutigen 18. Mai feiert Werner Delle Karth seinen 80. Geburtstag.

Im Viererbewerb der Bob-Weltmeisterschaften 1973 in Lake Placid gewann Delle Karth Silber, ein Jahr später in St. Moritz Bronze. Im Viererbob-Bewerb bei den Olympischen Winterspielen 1976 in Innsbruck erreichte er Rang sechs. Bei der Eröffnungszeremonie im Berg-Isel-Stadion hatte er den Olympischen Eid gesprochen.

Nach der aktiven Laufbahn 1978 wechselte er ins Trainer-Geschäft, war zunächst von 1983 bis 1988 in Kanada tätig. Nach den Olympischen Spielen in Calgary kehrte er nach Österreich zurück. Bei den Olympischen Winterspielen 1992 in Albertville gewann der von ihm betreute Viererbob mit Ingo Appelt, Gerhard Haidacher, Harald Winkler und Thomas Schroll die Goldmedaille.

Von 1999 bis zum Antritt seines Ruhestands 2010 war Delle Karth als Generalsekretär des Österreichischen Bob- und Skeletonverbandes tätig.

Auch Joachim Reiter ein 80er

Bereits am 25. März feierte Verbands-Vizepräsident Joachim Reiter (vulgo Jochen) aus dem Skeletonlager seinen 80er. Er ist nach wie vor als Bahntrainer, Jurymitglied und Mann für alle Reparaturen beim Österreichischen Bob- und Skeletonverband aktiv.

Fotos: IBSF, OEBSV
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Saison wird verlängert

Unverhofft kommt oft! Österreichs Skeleton-Herren verlängern die Saison und nehmen auf Einladung des dortigen nationalen Verbandes vom 1. bis 10. April an der Russischen Meisterschaft in Sotschi teil. Bereits am Freitag reisen die beiden Heeressportler Florian Auer und Samuel Maier sowie Alexander Schlintner ab. Begleitet werden sie von Alexander Auer als Betreuer. Es ist auch eine ideale Gelegenheit, um die Bahn in Sotschi kennenzulernen, zumal dort in der kommenden Saison möglicherweise auch ein Weltcuprennen stattfinden wird.

Foto: OEBSV
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Russland war eine Reise wert

Eigentlich war die Pause nach einer anstrengenden Wintersaison schon eingeläutet. Doch unverhofft kommt bekanntlich oft – und so ging der Winter für Österreichs beste Skeletonpiloten diesmal in die Verlängerung. Auf Einladung des russischen Verbandes reisten Samuel Maier, Florian Auer und Alexander Schlintner gemeinsam mit drei Betreuern um Alexander Auer nach Sotschi am Schwarzen Meer – waren dort Gäste bei der russischen Meisterschaft.
Am Programm standen intensive Trainingseinheiten verbunden mit der Möglichkeit, die Bahn intensiv kennenzulernen. Das war auch deshalb von Vorteil, da im nächsten Winter in Sotschi aller Wahrscheinlichkeit auch ein Weltcup-Event stattfindet.
Samuel Maier berichtet: „Vor der Reise nach Sotschi hatten wir schon eine längere Pause. Aber die dort gewonnenen Erfahrungen waren den Aufwand wert.”
Auf die relativ neue Bahn an der russischen Schwarzmeerküste konnte er sich laut eigenem Bekunden sehr schnell einstellen. „Ich habe rasch rausgefunden, wo die Schlüsselstellen sind. Die Bahn ist nichtsonderlich schwierig, aber umso wichtiger ist es, dass jede Kurve gut getroffen wird. Sonst löst man eine Kettenreaktion aus, trifft auch die folgenden Kehren nicht mehr richtig”, sagt Maier.

Foto: ÖBSV
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Bei WM und EM im Spitzenfeld

Er ist eigentlich begeisterter Basketballer, doch sein Kontakt zum langjähriger Tiroler Parabob-Fahrer Andreas Kapfinger ließ beim Rauriser und Wahl-Söller Hermann Ellmauer auch die Liebe zum Eiskanal erblühen.

„Im Jahr 2018 habe ich in Igls einen Lehrgang absolviert, bin dort dann auch mein erstes Rennen gefahren. In der Saison 2019/2020 folgte ein weiteres in St. Moritz. Und im vergangenen Winter bin ich meine erste komplette Saison gefahren. Es hat sich angeboten, da ja alle Rennen in Europa stattgefunden haben“, sagt Ellmauer.

Und der 43-Jährige wusste vor allem bei den Großevents zu überzeugen. In St. Moritz tastete er sich über Weltcupbewerbe langsam ans Spitzenfeld heran und erreichte dann bei der Weltmeisterschaft sensationell den sechsten Rang: „Das viele Training dort machte sich bezahlt.“

Und zum Saisonabschluss ließ es Ellmauer in La Plagne noch ordentlich krachen. Bei zwei Weltcuprennen erreichte er jeweils Rang fünf. Und bei der ebenfalls dort ausgetragenen Europameisterschaft wurde er Vierter, verpasste eine Medaille nur um Haaresbreite.

„Zunächst einmal war ich mit dem Ergebnis happy. Natürlich ist es dann etwas ärgerlich, wenn man Edelmetall so knapp verfehlt. Aber insgesamt bin ich mit der Saison vollauf zufrieden“, bilanziert Ellmauer.

Foto: IBSF
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