Österreichischer Bob- und Skeletonverband

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Starker Leistung auf „neuer” Bahn

Nationaltrainer Wolfgang Stampfer hatte mit einem ähnlichen Ergebnis wie zum Saisonstart in Whistler spekuliert. Und das Team um Pilot Markus Treichl konnte im Viererbob-Bewerb von Park City diese Erwartungen durchaus erfüllen. Diesmal wurde es Rang sechs, mit dem sich Sportler und Betreuer gleichermaßen zufrieden zeigten.

Treichl: „Ich bin in Park City noch nie gefahren, deshalb sind wir mit dem Ergebnis schon happy. Vor allem im ersten Lauf waren wir super dabei. Im zweiten sind mir einige kleine Patzer passiert. Aber jetzt fahren wir am Montag mit viel Selbstvertrauen weiter nach Lake Placid.”

Stampfer: „Mit dem wieder genesenen Markus Sammer im Team lieferte die Crew gute Startzeiten. Zur Halbzeit fehlten nur sechs Hundertstel auf Rang zwei. Kleiner Fehler im zweiten Run kosteten dem Quartett zwar noch einen Platz, aber mit nur 48 Hundertstel Rückstand auf Sieger Francesco Friedrich kann sich das Ergebnis doch sehen lassen. Für Markus war es immerhin das erste Antreten in Park City. Er hat diese Herausforderung bravourös gemeistert.”

Foto: ÖBSV
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Am Start noch Luft nach oben

Anschieber Markus Sammer kam nach seiner Rippenverletzung noch nicht zum Einsatz, wird aber im Vierer mit dabei sein. Im Zweierbewerb des Bob-Weltcups in Park City belegte Markus Treichl mit Anschieber Kristian Huber in der Nacht auf Samstag Rang acht. Nationaltrainer Wolfgang Stampfer war nicht unzufrieden, sieht aber gerade am Start noch Luft nach oben.

„Da hätte ich mir etwas bessere Zeiten erwartet, zumal wir durchaus Potenzial haben. Kristian Huber hat das im Großen und Ganzen sehr gut gemacht. Wir werden in Lake Placid sehen, ob wir mit Top-Anschieber Markus Sammer die Zeiten noch verbessern können”, sagte der Nationalcoach.

Und führt weiter aus: „Bei Markus haben sich im ersten Lauf drei, vier Fehler eingeschlichen. Zudem hat die Bahn merklich abgebaut, was auch daran ersichtlich wird, dass Francesco Friedrich zur Halbzeit nur Drittschnellste war. Das hat es ewig nicht gegeben. Im zweiten Run haben die Burschen dann eine sehr gute Linie gefunden und sich mit der achten Laufzeit gut verkauft. Wenn die Verhältnisse im Vierer ähnlich sind, könnte die dann frühere Startnummer drei ein Vorteil sein. Passt alles zusammen, könnte ein ähnliches Ergebnis wie in Whistler rausspringen.”

Dort war das Team Treichl bekanntlich auf Rang fünf gerast.

Foto: IBSF
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Kein Top-Ten-Platz in Park City

Mit einem Top-Ten-Platz wurde es für die österreichischen Skeletonis in Park City nichts. Dennoch sieht Chefcoach Jeff Pain eine positive Entwicklung. Lobte vor allem die weibliche Nachwuchshoffnung Julia Erlacher.

Sie belegte im Damenrennen, das die Kanadierin Mirela Rahneva für sich entschied, den 15. Rang, zeigte im Vergleich zu den Trainingsläufen aber eine beträchtliche Leistungssteigerung. Pain: „Die Bahn war enorm schnell, es wurden Zeiten weit unter dem bis dahin geltenden Streckenrekord gefahren. Julia hat im Vergleich zum Training einen großen Schritt nach vorne gemacht, zwei sehr gute Rennläufe gezeigt. Sie lernt bei jedem Event, mit dem Druck im Weltcup und dem höheren Niveau umzugehen. Es war ein sehr positiver Schritt nach vorne für sie.”

Im Herrenbewerb war Christopher Grotheer aus Deutschland eine Klasse für sich. „Sein zweiter Run war nahezu fehlerfrei und er mit Abstand der beste des Tages”, sagt Pain. Von Österreichs Duo war diesmal Alexander Schlintner der Schnellere. Er landete auf Rang 13, Teamkollege Florian Auer auf dem 15. Platz.

Schlintner: „Das Rennen lief für mich ganz gut. Ich bin im ersten Lauf persönliche Bestzeit gefahren. Im zweiten haben die Wetterverhältnisse nicht so mitgespielt. Der starke Wind hat den ganzen Schnee in die Bahn geweht und das Ganze schwierig gemacht. Ich konnte meinen Platz dennoch halten und bin insgesamt zufrieden mit der Leistung.”

Auer: „Ich bin im ersten Run leider vor der Kurve vier in den Schnee gekommen, den der starke Sturm in die Bahn geblasen hat. Dadurch war der Mittelteil dann schlecht. Trotzdem hatte ich im unteren Teil dann die viertschnellste Geschwindigkeit. Im zweiten Run war ich um einiges schneller. Es war positiv, hier mit einem guten Lauf abzuschließen. Es ist aber natürlich nicht das Ergebnis, welches ich mir erhofft habe. Auch wenn ich vor dem Rennen nur sechs Läufe in der Bahn von Park City gefahren bin. Ich muss das jetzt abhaken und weiter hart arbeiten, um wieder weiter vorne mitzukämpfen.”

Pain zu den Leistungen der Burschen: „Beide hatten solide zweite Läufe. So konnten sie wieder an Erfahrung gewinnen und ihr Selbstvertrauen weiter ausbauen. Alex und Flo machen jede Woche einen weiteren Schritt nach vorne.”

Foto: IBSF
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Trainerdiplom erworben

Franz Esterhammer, ehemaliger Bobfahrer und nunmehr für die heimischen Sportler als Athletiktrainer tätig, hat über den Österreichischen Bob- und Skeletonverband seine Trainerausbildung abgeschlossen und nun das entsprechende Diplom erhalten. Dazu gratulierte auch Gabriela Haselwanter von der ÖBSV-Geschäftsstelle.

Foto: ÖBSV
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Auf der Suche nach Konstanz

Keine Wetterprobleme gab’s für die Bobfahrer während des Trainings für den Weltcup in Park City. Die Schneefälle waren zuletzt abgeklungen. Pilot Markus Treichl aus Sistrans steht in den USA erstmals am Start, tastete sich in den vergangenen Tagen in mehreren Läufen Schritt für Schritt an die Strecke ran. „Dafür, dass ich zum ersten Mal hier fahre, lief es recht gut. Anfangs hatte ich noch einige Schwierigkeiten, zum Ende des Trainings hin wurde es aber immer besser”, zeigt sich der Tiroler optimistisch.

Cheftrainer Wolfgang Stampfer: „Es geht darum, im Rennen die nötige Konstanz zu finden. Die Erwartungshaltung ist nicht so hoch, da die Konkurrenten, die hier schon gefahren sind, natürlich einen Vorteil haben. Auf der Bahn in Park City muss der obere Teil perfekt sitzen, um ab Kurve sechs die Geschwindigkeit mitzunehmen. Wir haben im Vorfeld des Rennens auch viele Videoanalysen gemacht.”

Den Zweierbewerb wird Treichl auch in Park City mit Kristian Huber bestreiten. Der verletzt gewesene Markus Sammer ist am Mittwoch im Veranstaltungsort eingetroffen. Er wird dann voraussichtlich erstmals im Viererbewerb ins Weltcupgeschehen dieses Winters eingreifen.

Foto: IBSF
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Erwartet schwere Bedingungen

Es waren die erwartet schweren Bedingungen, die Österreichs Skeletonis während der ersten Trainingsfahrten auf der Bahn in Park City vorfanden.

Alexander Schlintner berichtet: „Wir konnten die ersten drei Läufe absolvieren. Es ging eigentlich ganz gut, obwohl überall Schnee in der Bahn lag. Die Zeiten waren für die Verhältnisse eigentlich ganz gut. Ingesamt war es extrem stressig, weil das Programm ohne Pause und ohne Spurläufer durchgezogen wurde. Wir konnten deshalb auch nur schwer Kufen wechseln, um das beste Setup rauszufinden.”

Vor dem Weltcupbewerb am Donnerstag sind noch drei weitere Trainingsläufe für die Skeletonis geplant.

Bild: Alexander Schlintner im schneereichen Auslauf in Park City.
Foto: IBSF
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