Österreichischer Bob- und Skeletonverband

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Olympiavorbereitung läuft

Nachdem Österreichs Bob-Team unter den Trainern Wolfgang Stampfer und Gerhard bereits Anfang April die ersten Athletentestungen durchgeführt hatte, stand in den vergangenen Tagen in Innsbruck der erste Trainingslehrgang in Richtung Olympia am Programm. Hauptaugenmerk lagt dabei auf der Technikfestigung im Startbereich. Weiters wurden Teambuildingmaßnahmen durchgeführt.

Das in der vergangenen Saison überaus erfolgreiche Team um Benjamin Maier und den Anschiebern Markus Sammer, Kristian Huber, Danut Moldovan und Sascha Stepan legte unter der Regie von Athletiktrainer Walter Hable und der Mitarbeit von Franz Esterhammer besonderen Wert auf die richtige Ausführung der ausgearbeiteten Übungen. Das Quintett wird noch bis einschließlich 1. Mai in Innsbruck zusammenbleiben und weitere Trainingseinheiten absolvieren.

Katrin Beierl, die derzeit ihre Ausbildung bei der Bundespolizei absolviert, war zuletzt nicht dabei – im Gegensatz zu ihrer Anschieberin Jennifer Onasanya und Magdalena Baur. Ebenso wurden die „jungen Wilden” um Markus Kaiser in das Programm integriert. Das Team Treichl nahm in Absprache mit Nationaltrainer Wolfgang Stampfer nicht am Kurs teil.

Foto: ÖBSV
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Team Maier jubelt über Silber

Der letzte Tag der Bob-Weltmeisterschaft in Altenberg brachte das österreichische Lager noch einmal zum Jubeln. Denn Benjamin Maier, Markus Sammer, Danut Moldovan und Kristian Huber holte mit vier tollen Läufen die Silbermedaille.

Das Team von Markus Treichl konnte wegen einer Verletzung von Anschieber Gregor Glaboniat zu den Läufen am Sonntag leider nicht mehr antreten.

„Das ist für uns natürlich ein gewaltiger Erfolg und der bisher größte überhaupt. Vor allem war es nach dem Sturz im Zweierbewerb am vergangenen Woche auch eine große Befriedigung, dass wir die Bahn im Vierer so gut im Griff hatten. Wir waren alle top motiviert und haben jetzt eine riesengroße Freude“, sagte Maier.

Im Monobob-Bewerb der Damen verbesserte sich Kati Beierl mit der viertbesten Laufzeit im letzten Lauf noch von Rang zehn auf Position acht.

Nationaltrainer Wolfgang Stampfer zog eine erfreuliche Bilanz: „Es ist uns gelungen, die Saison großartig abzuschließen. Benni und sein Team haben zwei fantastische Läufe ins Ziel gebracht. Und so gelang es, erstmals seit 1995 durch Huber Schösser eine WM-Medaille zu holen. Auch Kati hat sich im Monobob noch einmal gesteigert und gerade im letzten Lauf eine super Leistung gezeigt.“

WM Altenberg:
Viererbob: 1. Friedrich/Margis/Schüller/Bauer (D) 3:35.02, 2. Maier/Sammer/Moldovan/Huber (Ö) +0,79, 3. Lochner/Weber/Rasp/Bauer (D) +1.51, … Treichl/Glaboniat/Mitterer/Glück (Ö) DNS.
Monobob Damen: 1. Humphries (USA) 3.59.62, 2. Schneider (D) +0,50, 3. Nolte (D) +0.80, … 8. Beierl (Ö) +2.89.

Foto: IBSF
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Saison wird verlängert

Unverhofft kommt oft! Österreichs Skeleton-Herren verlängern die Saison und nehmen auf Einladung des dortigen nationalen Verbandes vom 1. bis 10. April an der Russischen Meisterschaft in Sotschi teil. Bereits am Freitag reisen die beiden Heeressportler Florian Auer und Samuel Maier sowie Alexander Schlintner ab. Begleitet werden sie von Alexander Auer als Betreuer. Es ist auch eine ideale Gelegenheit, um die Bahn in Sotschi kennenzulernen, zumal dort in der kommenden Saison möglicherweise auch ein Weltcuprennen stattfinden wird.

Foto: OEBSV
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Sechster Platz zum Abschluss

Florian Auer fuhr am Samstag mit einem breiten Grinsen von der Skeleton-WM in Altenberg nach Hause. Nachdem er im Einzelbewerb auf Rang neun geflitzt war, reichte es in der Mixed-Staffel gemeinsam mit Janine Flock zum sechsten Platz.

„Wir haben uns heute gegenseitig noch einmal gepusht und alles aus unseren Körpern rausgeholt, was noch drinnen war. Letztlich waren es von beiden solide Fahrten. Rang sechs nehmen wir gerne mit“, meinte Auer.

Nationaltrainer Walter Stern resümierte: „Die Bahn war heute langsamer, und Janine konnte mit ihr ihren Frieden schließen. Flo hat wieder einen sehr guten Lauf gezeigt. Letztlich war es nicht überragend, aber doch ein gutes Ergebnis.”

Foto: IBSF
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Bei WM und EM im Spitzenfeld

Er ist eigentlich begeisterter Basketballer, doch sein Kontakt zum langjähriger Tiroler Parabob-Fahrer Andreas Kapfinger ließ beim Rauriser und Wahl-Söller Hermann Ellmauer auch die Liebe zum Eiskanal erblühen.

„Im Jahr 2018 habe ich in Igls einen Lehrgang absolviert, bin dort dann auch mein erstes Rennen gefahren. In der Saison 2019/2020 folgte ein weiteres in St. Moritz. Und im vergangenen Winter bin ich meine erste komplette Saison gefahren. Es hat sich angeboten, da ja alle Rennen in Europa stattgefunden haben“, sagt Ellmauer.

Und der 43-Jährige wusste vor allem bei den Großevents zu überzeugen. In St. Moritz tastete er sich über Weltcupbewerbe langsam ans Spitzenfeld heran und erreichte dann bei der Weltmeisterschaft sensationell den sechsten Rang: „Das viele Training dort machte sich bezahlt.“

Und zum Saisonabschluss ließ es Ellmauer in La Plagne noch ordentlich krachen. Bei zwei Weltcuprennen erreichte er jeweils Rang fünf. Und bei der ebenfalls dort ausgetragenen Europameisterschaft wurde er Vierter, verpasste eine Medaille nur um Haaresbreite.

„Zunächst einmal war ich mit dem Ergebnis happy. Natürlich ist es dann etwas ärgerlich, wenn man Edelmetall so knapp verfehlt. Aber insgesamt bin ich mit der Saison vollauf zufrieden“, bilanziert Ellmauer.

Foto: IBSF
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Versöhnliches Ende

Versöhnliches Ende der Skeleton-Einzelbewerbe bei der WM in Altenberg. Florian Auer schaffte mit einer soliden Leistung den Sprung unter die Top-Zehn und landete auf dem neunten Rang, zwei Plätze vor Samuel Maier.

Auer fuhr in seinem letzten Lauf seine schnellste Zeit und schaffte damit noch den Sprung nach vorne, schob sich auch noch an seinem Teamkollegen vorbei, der bis dahin knapp vor ihm gelegen war. Maier hatte auch im Entscheidungslauf Probleme in der Kurve vier und büßte wertvolle Zeit ein.

Auer zeigte sich happy: „Im Vorjahr hat mir in Altenberg noch die Konstanz für vier gute Läufe gefehlt. Heuer bin ich die Sache mit mehr Lockerheit angegangen und kam Schritt für Schritt mit der Bahn besser klar. Vor allem der letzte Lauf war dann richtig cool. Ich bin stolz auf mich selbst, das mir das so gut gelungen ist.“

Auch Nationaltrainer Walter Stern zog ein positives Fazit: „Flo hat im letzten Lauf gezeigt, dass die Österreicher Skeleton fahren können. Eine richtig starke Leistung. Auch Sami wäre schnell gewesen, aber er hat die Kurve vier einfach nicht in den Griff bekommen. Das müssen wir aufarbeiten.“

Am Samstag steht für die Skeletonis in Altenberg noch der Mixed-Bewerb am Programm.

Skeleton-WM Herren, Altenberg: 1. Grotheer (D) 2:46.31, 2. Tretiakov (Rus) +0.28, 3. Gassner (D) +1.20, … 9. Auer (Ö) +3.43, … 11. Maier (Ö) +3.81.

Foto. IBSF
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